24. April – Exkursion Schlossrued

„Walter führt uns zu Köbu“

Für Insider ist damit schon verraten, wo die „Zugvogelreise“ hingeht. Um 08.00 Uhr treffen wir uns bei jedem Wetter beim Schulhaus Schlossrued. Jedermann und jederfrau ist herzlich willkommen. Von Null bis Hundertzehn – es sind wie immer keine Alterslimiten gesetzt. Viel mehr verraten kann ich nicht, denn ich hoffe, dass auch viele andere die zig-Landeplätze bei Köbu kennen lernen.

Nur so viel. Am Anfang treffen wir auf einen 84-jährigen Papageien:

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Der Globi – wer kennt ihn nicht – gehört heute zu Orell Füessli, dem Unternehmen, dass alle unsere Banknoten druckt. Und da wäre doch ein kleiner Hinweis, dass unser Expeditionsleiter und Kassier, Walter Bolliger, selbige auch digital oder via Schaltereinzahlung gerne entgegen nimmt. Der Mitgliederbeitrag ist nach wie vor bei Franken 35.–. Merci, ganz speziell denen die sogar aufrunden.

Und nicht vergessen, Fotoapparat, Stativ, Fernrohr, Monsterzoom und vor allem gute Laune mitnehmen …

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… denn bei uns geht es noch nicht so professionell zu. Zumindest was die Fototechnik anbelangt. In Sachen Wissen ist Walter unschlagbar – so gesehen unser „wandelndes Vogellexikon“.

In einem 55-jährigen Buch über die „gängigsten“ Vogelarten der Schweiz habe ich den Rotmilan gesucht. Vergeblich. Dieses Buch verschenken wir an die Person, die uns die beste Antwort auf die Frage gibt, „warum die Eltern unseres Ruedmilan damals nicht erwähnt wurden und wir diesen Greifvogel auf der Exkursion garantiert sehen werden?“ Vorstandsmitglieder dürfen um Rat gefragt werden.

Jugendliche haben natürlich viel weniger Handicap – oder heisst es Handycap – denn dieses Buch ist um etliches schneller, als ein Handy. Dieses Buch gehört in eine Kinder- oder Jugendbibliothek. Schluss wird vermutlich gegen Mittag im Vogel sein, der auf Seite 111 beschrieben wird, wo dann die jüngeren wiederum ein Handicap haben.

Und Start, wie gesagt, am 24. April um 08.00 Uhr beim Globi. Lasst euch überraschen, es wird einiges mehr erzählt, als Wikipedia weiss.

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Wer herausfindet, wo und in welchem der sechs Nachbarkantone von uns der Originalglobi zu finden ist und mir dies an der Exkursion als erster mitteilt, der erhält auch ein „Kennst du mich? von Walter Bühler“. Weiterverschenken ist natürlich erlaubt. Ein kleiner Hinweis zur Knacknuss. Edi, unser ehemaliger Pfarrer, der auf dem ersten Bild links ersichtlich ist, hätte einen kleinen „Hausvorteil“, denn Globi befindet sich nicht in einem Vogelhaus, sondern einem G…-Haus.

Zugvogel mit Vogelschlag – der Lachende Hans

Jägerliest heisst der heimtückische Lachende Hans – Wohnort Zug.

So gesehen ein waschechter Zugvogel mit Vogelschlag.

Aufgenommen heute von B. Frey und der Lachende Hans liess sich durch unser Lachen in keiner Weise abhalten, sein Kücken zu verschlingen.

Etwas Ähnliches haben wir vor zwei Jahren an unserer Hauptversammlung gesehen – der Pelikan aus den königlichen Gefilden in London.

Der Text des Vortrages „Was hat Beton und Champangner mit der Natur in England zu tun“ ist noch gespeichert, wer die Fotos sehen möchte, meldet sich bei mir.

Und vermutlich haben wir ein neues Mitglied gefunden – keinen Zugvogel, einen „Postautovogel“- und Naturfreund aus Walde. Wenn er dies liest, wird er lachen und auf seinem Flug auf die Nachbarinsel, wo der Kookaburra, die Rakete, lebt, wünschen wir ihm viel Spass … vielleicht berichter er ja mal aus Neuseeland.

Jahresbericht 2015 der Präsidentin

Mein letzter Bericht wirklich nicht der Hammer war

Da fehlten Daten, das wurde bemerkt von euch, als aufmerksame Schar.

 

Beginnen wir doch wieder von Anfang an.

Unser Vereinsjahr mit der Generalversammlung begann.

 

Im Märzen der Bauer die Rösser einspannt..

So am Ostermarkt Nistkasten um Nistkasten entstand.

Haben viele Kinderaugen strahlen sehen

Was..wir dürfen Schrauben selber drehen?

 

Gar nicht weit von hier Im Wauwilermoos

Da war so einiges spannendes los.

Der Kiebitz, der Kiebitz,

Der macht so manchen losen Witz.

Im Apri-il, im Apri-il,

daa war er gar nicht still

 

Im Wonne Monat Mai

Waren einige von euch ja dabei.

Der Dorfrundgang in Walde war.

Das gemütliche am Ende.. wunderbar.

Ein Feuer brannte schon im Märchengarten.

So musste niemand lange auf Grillglut warten.

 

August, das Wetter passte wunderbar

Wie immer waren wir eine schöne Schar.

Einige liefen eine schöne Abend runde

Machten uns später vom gesehenen frohe Kunde.

Gemütlichkeit ohne Zwang ist bei uns ein muss

Darum komme ich nun schnell zum Schluss

Trotzdem möchte ich noch ein paar Worte sagen.

Sonst liegt ‚s mir heute Nacht nur schwer im Magen.

 

An meine Vorstandskollegen möchte ich mich wenden

Vielen Dank sollen euch meine Worte senden.

Ihr seid die Sonnenstrahlen und das Licht.

Denn ohne euch da ginge es nicht.

 

Mein Bericht wird nun zu Ende sein.

Dieses Jahr hoffentlich ohne Pein.

 

 Die Präsidentin Katharina Lüthi

 

Information im Umweltbereich

Gestern Abend hatten wir die Hauptversammlung des Naturschutz- und Vogelvereins Rued. Ein Randthema ist heute leider interessant: „Informationspolitik und Pannen im Umweltbereich.“

Wichtig im Naturschutz ist die öffentliche Arbeit vor Ort. Wir danken dem Gemeinderatsvertreter Walter Brunner von  Schmiedrued-Walde, dass er uns die Naturschutzkommission und ihre Projekte ausführlich in Wort und Bildern vorstellte. So stellt man sich gute Arbeit und Information der Behörden vor. Was im Kleinen funktioniert, wäre auch im Grossen erwünscht.

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Den Umweltschutz wird es nicht gross berühren, dass das Präsidium von Katharina Lüthi – danke für deinen jahrelangen Einsatz – an Stephan Marti gewechselt hat. Ich musste mich kurz vorstellen und habe unter anderem darauf hingewiesen, dass es im Umweltbereich technische Projekte gibt, die immer wieder aufhorchen lassen und über die nicht oder mangelhaft informiert wird. Als Beispiel erwähnte ich die Sondermülldeponie Kölliken (SMDK) in unserer Umgebung. Alles schon nachzulesen auf Ruedmilan.ch.

Unserer abtretenden Präsidentin überreichte ich ein Gebetsbuch, weil sie Bücher mit alter Schrift liest. Zudem war gestern Weltgebetstag. Ein Stossgebet kann sie ausrichten, wenn sie auf den geschenkten Tandem-Rundflug mit dem Gleitschirm geht. Als neues Vorstandsmitglied begrüssen wir Brigitta Frey, Walde, ganz herzlich.

Und vermutlich ist auch heute ein Gebet angebracht:

Mehr unter ARD oder dem Infosperber auf dem ich die Meldung zum ersten Mal gesehen habe, einem Fast-Unfall eines AKW’s vor zwei Jahren. Experten noch und nöcher.

Am norgen früh, wo ich sonst genüsslich schlafe, weil ich Schmerzen hatte. Wieso? Das rauszufinden ist heute eine Glückssache. Spitalinfektion? Der Verzehr von  Silomilchprodukten? Oder wie die Notfallstation sagt – nur eine kleine Verzerrung oder Muskelkater. Da spricht einiges dagegen und hier ist auch der Mensch einem beängstigenden Standard ausgesetzt. Keine Panik, die meisten Menschen vertragen das. Allergiker haben es in unserer Umwelt nicht einfach. Und die Tiere und die übrige Natur werden auch immer mehr forciert.

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Durch unser Wasser. Käthis zweiter Wunsch war etwas Flüssiges. Ein Glas Hahnenburger. Hier nichts Besonderes, anderswo eine Wohltat, denn sauberes Wasser haben nicht alle auf dieser Welt. Zu den Wünschen unserer scheidenden Präsidentin kamen wir mit einer List und wünschen ihr einen guten Flug, denn fliegen ist gefährlich. Hoffentlich siehst du nur Walrappen oder Störche. Animal Tracker macht dies in Echtzeit möglich. Schiess einige Fotos und stelle sie ins Blog – dein Zugriff bleibt, du hast jetzt sogar mehr Zeit zum bloggen.

Die heutige Umwelt ist nicht ganz einfach in den Griff zu kriegen, aber technisch haben oder muss man sagen hätten wir eigentlich sensationelle Möglichkeiten.

 

 

 

Jahresprogramm 2016

 

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12. März         Ostermärt Schlossrued

 

24. April          Exkursion Schlossrued

Treffpunkt:   Schulhaus Schlossrued      8.00 Uhr

 

27. Mai            Exkursion Schmiedrued

Treffpunkt:   Schulhaus Walde            19.00 Uhr

 

12. August      Schiltwalder Waldhütte

Treffpunkt:    Waldhütte ab               19.00 Uhr

 

16. Oktober     Vogelwarte Sempach

 

Weitere Vorstellungsrunde

Da mein Blog-Mentor entschlossen hat sich vorzustellen, möchte ich mich doch gerne anschliessen. Nicht zuletzt um im Bloggen mehr Übung zu erhalten.

Mein Werdegang sieht so aus, dass ich mich schon in der Kindheit sehr für die Natur interessiert habe. Dazu hat sich das Baselbiet sehr gut geeignet. Ich bin in Reinach (BL) aufgewachsen und zur Schule gegangen. An den Sonntagen hat es dann geheissen; „Wanderschuhe montieren, Rucksack an den Rücken und ab die Post, Wandern“. Die Grosseltern waren immer stark daran Interessiert, dass sie mir viel Natur wissen mitgeben können. Dafür bin ich heute noch dankbar.

Als ich später an einem Jungornithologen- Kurs teilnehmen konnte, hat es mich dann komplett erwischt. Im Natur- und Vogelschutzverein  Aesch -Pfeffingen wurde ich zu dem sehr gefördert, indem sie mich an allen Regionalen-, Kantonalen- und Schweizerischen Anlässen und Kursen mitgenommen haben. Als ich dann Alt genug war (laut Statuten), wurde ich in den Vorstand gewählt.

Meine Lehre als Landschaftsgärtnerin, in der Stadtgärtnerei und Friedhöfe Basel brachte mich auch der Pflanzenwelt um einiges näher.  Die Weiterentwicklung in der naturnahen Gestaltung und die alten Baumbestände in den meisten Basler Parks , insbesondere den Kannenfeldpark,  fördert ungemein die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren.

Seit Dezember 2001 wohne ich nun in Schlossrued. Bald darauf wurde ich angefragt im Natur- und Vogelschutzverein Rued Vorstand mitzuwirken. Das hat mir immer sehr spass gemacht.

Vor ein paar Jahren hat es mich noch mal gepackt den Feldornithologie-Kurs zu machen. War happig aber super lehrreich. Ist für jeden nur zu empfehlen. Beim Birdlife Aargau oder Birdlife Schweiz gibt es immer sehr tolle Vorträge oder Kurse für jeden Mann und jede Frau. Zum Üben oder nachschauen eignet sich hervorragend das Biofotoquiz.

Da ich mich nun Beruflich umorientiere, möchte ich mich nun aus dem Vorstand zurückziehen. Es war eine schöne Zeit und empfehle es jedem weiter. Es ist wirklich jeder herzlich willkommen. Sei es an  einem Anlass oder bei einer Mitarbeit im Vorstand.

An meine Vorstandskollegen! Vielen Dank für eure Mit- und Zusammenarbeit in den letzten Jahren.

Ich wünsche dem Natur- und Vogelschutzverein Rued alles Gute und viel Freude weiterhin.

 

 

 

 

 

 

 

Wir suchen Vorstandsmitglieder und haben eine neue Bloggerin …

… unsere noch Präsidentin hat richtig Spass am Bloggen. Hoffentlich bleibt es ihr lange erhalten. Bitte habt aber etwas Geduld, bis alles richtig funktionniert.

Selbst habe ich mich auch in neue Gefielde vorgewagt. Ruedmilan ist gehostet und gesponsert von martischweiz – nebst „Philosoph“ der zweite Übername in Schul- und Jugendzeit. Vermutlich hat zu dieser Zeit mein Seklehrer mich für die Natur begeistern können. Finanz, IT, Organisation, Personalwesen und die Um- und Mitwelt hat mich seither beruflich immer begleitet. Und abgeschlossen habe ich in Marketing. Vermutlich dem breiten Horizont dazu verurteilt worden. Danke an den Lehrmeister Boe.

Natur hat mich zeitlebens interessiert. Aber ich habe immer noch nicht herausgefunden, wieso es Natur- und Vogelschutzverein Rued heisst. Gehören Vögel nicht auch zur Natur? Na ja, nebst Finanzen habe ich der Natur die verschiedensten Getränke abgerungen. In der Stifte „brennen“ gelernt, dann Herstellung von Bier, Getränke aus Johannisbeeren etc. in den Gattungen Wein, Likör mit natürlicher Vergärung bis 17.5 Vol% – das ist Rekord verdächtig – und Chlepfmost nach der Methode von Dom Perignon. Zwei Jahrzehnte war ich Weinbauer und besass den grössten Weinberg in Langenthal – und eine 25 Meter lange Chasselatrebe die rund 100Oe produzierte. Vor Jahrzehnten habe ich mich sogar mal zum Süssmoster ausbilden lassen.

Meine Gärten sehen immer etwas eigenwillig aus, aber man fühlt sich darin wohl. Es sind sowas wie Naturgärten. Am besten gelingen mir immer Unkräuter und deshalb habe ich gelernt, dass man einen grossen Teil dieser Pflanzen nutzbringend verwenden kann. Zeit, wieder eine Tasse Unkrauttee einzuschenken. Herausgepützelte Gärten, das ist nichts für mich. Ich liebe die wilde, ursprünglich Natur. Und Neophyten vieler Arten. Vermutlich machen wir im 2016 einen Anlass, wo wir voller Genuss Neophyten verspeisen. Ja, es gibt sogar solche, die man nicht brennen aber verbrennen kann. Beobachter-Lesen wissen, dass“ nur eine Rauchfahne die Szene noch hoch hält: die Pfeifen- und Zigarren-Aficionados“. Sorry, aber so hat doch jeder sein genüssliches Laster.

Mein zweites Nachdiplomstudium ist auch schon zwanzig Jahre her – Umweltmanagement. Einer der Ersten, der in Finanzen geumweltet hat. Nun gehört das zum Allgemeingut und es lässt leider oft zu wünschen übrig, was heute so alles angeboten wird. Zuweilen muss man gar skeptisch sein, was heute in Umweltsachen so alles gepredigt wird … oft, damit unsäglich viel Subventionsgeld fliesst, das oft „falsch verlocht“ wird.

Ein „wunderschönes“ Beispiel – bitte beachten sie, dass ich oft ironisch schreibe, auch wenn die meisten das nicht bemerken – ist in unserer Umgebung – die SMDK, Sondermüll-Deponie in Kölliken. Auf meiner Velo-Trainingsstrecke Bern-Zürich-Bern sind wir oft noch an der Tongrube vorbeigefahren. Drei Wochen alt ist das Magazin Altlasten mit einem geschichtlichen Überblick alt. Alles schon überholt. Kölliken scheint wirklich ein Fass ohne Boden zu sein.

Vielleicht auch ein Grund, weshalb wir uns in Zukunft vermehrt mit dem Naturschutz befassen sollten. Es wäre schön, wenn wir unsere begnadete Vogel- und Naturschutzkennerin  auch in den nächsten Jahren für Exkursionen gewinnen können. Katharina Lüthi hat demissioniert. Ihr gebürt ein ganz herzliches Dankeschön, was sie in all den Jahren für unseren Verein geleistet hat.

Wer hat Lust, unseren Vorstand „aufzustocken“.. Es freut uns, wenn wir noch eine zweite Person an der GV zu Wahl vorschlagen könnten. Freiwillige vor, den Vorstandssitzungen machen immer Spass … ganz speziell der zweite Teil ist immer höchst genüsslich.

So, nun eröffne ich noch die Kategorie „Pflanzen“, damit unsere neue Bloggerin Käthi so richtig loslegen kann. Bei Pflanzen mache ich mir es heute zumindest einfach. Ich verlinke mal auf Frankreich und das von der GV bekannte England. Na ja, die Bilder dieses Vortrages sind nur noch in der Hammerschmitte in Schmiedrued vorhanden … und wenn jemand Spass am Internet hat, dann könnte sich diese Person doch in unseren Vorstand „einschleichen“.