konzentrierBAR – Genuss zu Fuss

Am Sonntag fand Genuss zu Fuss statt.

Hier unsere Sirupliste in der konzentrierBAR:

  • Apfelbeere *
  • Bibernelle
  • Faustschlag
  • Fünffrankenpflanze
  • Hirschkuhbeere *
  • Leidensfrucht
  • Lieblicher Pflaumenbaum
  • Panzerbeere
  • Paradiesapfel und Seifenbaum
  • Persischer Apfel
  • Stinkbaum
  • Top secret
  • Zitronenstrauch

* in der Schweiz gekauft – alle andern sind in Südfrankreich eingekauft worden.

Nun gilt es herauszufinden, welcher Sirup hinter diesen Namen stecken könnte.

Aronia *

Anis

Kastanie (Châtaigne)

Gelber Enzian (Gentiane) – auf dem Fünfliber sind blaue Enziane zu sehen

Himbeer *

Passionsfrucht oder Maracuja (von der Passion)

Mandel (Orgeat [milchig trüb] und der klare, aber wesentlich teurere Amande)

Melone (eine Panzerbeere)

Grapefruit und Litchi

Pfirsich

Cola

Rosen

Verveine

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Walter, unser Spielleiter von BioDio mit dem ersten interessierten  Besucher …

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… das Spiel hat aber erstaunlich viele Erwachsene angezogen.

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Idyllisch gelegen, wir waren nicht zu übersehen.

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Hier noch die Bilder von Schlossrued läbt (jeweils auf das Bild klicken).

Am meisten hat der Cola-Sirup zu diskutieren gegeben. Viele Erwachsene haben nicht herausgefunden, was sie trinken, aber er sei gut. Kinder kamen sofort auf den Geschmack der an den Colafrösch aus dem Kiosk erinnert. Melone und Passionsfrucht waren schwierig, obschon auch hier der Geschmack sehr eindeutig ist. Einer sagte: Passaia. Fünf haben danach gerätselt, welche Frucht dahinter steckt. Den gelben Enzian konnte ich auch nicht einordnen. Das habe ich noch nie gehabt und er schmeckt nicht nach dem Enzian-Schnaps. Einer der teuersten Sirupe. Einige kosteten 22 Franken je Liter und der billigst, aber beliebteste, war der Himbeersirup … Erdbeere, Brombeere, Cassis und so weiter haben die Degustatoren getippt. Am besten haben hier die Mütter abgeschnitten.

Das Zwirbelrad haben wir vom Männerchor Schmiedrued ausgeliehen, es wird ja auch dort aufbewahrt, wo viel zusätzliches Material mitgenommen wurde. Die meisten Kinder wollten zwirbeln und sehr oft haben sie einen zweiten Sirup erhalten, weil sie den ersten erraten konnten … etwas mithelfen war ja wohl nicht verboten.

Der beste Drink, der kreiert wurde, war der trübe Kastaniensirup mit einem Schuss Southern Comfort. Dieser ist inzwischen 17 Jahre alt und wird meiner Ansicht nach erst in diesem Alter richtig geniessbar. 2.–, 3.– oder für  ganz Mutige kostete der Einsatz 5.–. Dafür haben sie etwas erlebt, was ihnen unbekannt war. Die meisten Sirupe sind in der Schweiz auch nur mühsam aufzutreiben, wenn überhaupt.

Etwas viel Aufwand, aber es hat sich gelohnt. Die Besucher hatten ihren Spass und der Kasse hat es einen kleinen Zustupf gegeben.

Übrigens, der Southern Comfort hat eine Dame bekannt gemacht, zu deren Song mann ruhig obigen Alcopop geniessen darf – wir nennen ihn Janispop …

Janis Lyn Joplin, auch Pearl genannt, die Perle. „Booby“ McGee – wissen sie, wer das war? Barbara, die Sekretärin von Felice und Boudleaux Bryant, vermutlich mit 800 Songs die erfolgreichsten Autoren in der Country- und Pop-Musik. Joplin war aber eine Sängerin von Psychedelic Rock, Soul und Blues. Ich muss mal in meiner Sammlung auf dem Cover schauen, was da genau für eine Flasche mit abgebildet ist.