Wassernutzungsgesetz – NEIN

Hier einige Informationen zur nächsten Abstimmung:

Wassernutzungsgesetz – Medienmitteilung

Unsere Auen und Bäche prägen unseren Wasserkanton

Sie sind nicht nur als Lebensraum für Tiere und Pflanzen von grosser Bedeutung. Naturnahe Gewässer sind auch wertvolle Erholungsräume für uns Menschen. Noch gibt es aber viele Gewässer, die von ihrer Beton-Schale befreit und mit einem günstigen Aufwand-Nutzen-Verhältnis aufgewertet werden müssen:

Die Hälfte alle Bäche und Flüsse im Aargau sind stark verbaut, einbetoniert oder eingedolt. 3600 künstlichen Wanderhindernissen verhindern die Vernetzung und den Austausch der Wasserlebewesen.

Der Kanton will bei den Renaturierungen so stark sparen, obwohl das Volk dies schon letztes Jahr an der Urne abgelehnt hat. Das ist Zwängerei auf Kosten der Natur.

Wasserzinsen werden zweckentfremdet

Der Kanton will die naturnahen Gewässer um die Hälfte kürzen. Das restliche Geld aus den Wasserzinsen will er in der allgemeinen Staatskasse verschwinden lassen. Das ist Zweckentfremdung.

5 Prozent sind zu wenig

5 Prozent der Wasserzinsen reichen für die wichtigsten Renaturierungen nicht. Es ist absehbar, dass die Wasserzinsen ab 2020 gesenkt werden. Die Einnahmen werden also noch weiter sinken und dadurch auch der Anteil für die Natur. Am Schluss steht nur noch ein Bruchteil der notwendigen Investitionsmittel zur Verfügung. Dringend nötige Renaturierungen werden in die ferne Zukunft verschoben oder gar verunmöglicht.    … mehr beim Aargauischen Fischereiverband

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *