Achtung neue Art von Spam – die besonderen Vögel

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So wird sich die Steuerverwaltung garantiert nicht melden. Wenn sie ein solches E-Mail erhalten, öffnen sie auf keinen Fall den Anhang.  Hier steckt jemand dahinter, der die Schweiz und den Kanton Aargau bestens kennt. Bezirke gibt es nicht in der ganzen Schweiz. der vorgegaukelte Absender ist zwar in der USA angesiedelt.

Steuerverwaltungen, das ist eh nicht meine bevorzugte Fachrichtung. Ich weiss zwar viel, aber demnächst wird mir je einer im Kanton Bern und im Aargau noch Nachhilfeunterricht erteilen … allenfalls kommt es aufs Gegenteil raus. Da versucht sich doch einer mit sowas wie einer Kapitalflussrechnung, einen Bewegungsbilanz, einem Vermögensvergleich. Schon bei der ersten Zahl sehe ich, dass der Brief ganz sicher nicht nötig war.

Ich empfehle ihm das Büchlein „die Kapitalflussrechnung“ von Max Boemle. Haben wir mal gelernt, für den Professor natürlich, denn Saldo sagte nach der Prüfung, dass wir nun alles vergessen können, was wir über die Kapitalflussrechnung gelernt haben, denn in der Praxis wird es ganz anders sein.

Beim Mailabsender ist eine Wodka Firma in Seattle USA angegeben. Ich vermute, dass die das selbst noch nicht wissen. Diese erhalten mal eine Nachricht und ein Mail geht an die Steuerverwaltung des Kantons Bern – deren Adresse habe ich. Vermutlich wird es an die ESTV weitergeleitet … kenne Ahnung ob die diese Art Spam schon kennen.

Übrigens, der NVV Rued ist garantiert von der Steuer befreit. In Bern gibt es mindestens zwei als, Verein bekannte „Clubs“, die nicht von der Steuer befreit sind. Welche wohl? Die kennt heute jeder, denn man darf denen gratulieren.

Von den „Jungen Knaben“ habe ich meine erste Aktie gekauft … das könnt ihr ja bei Uria Heep nachlesen, dessen Konzert im andern Station stattgefunden hat. So ändern sich halt manchmal die Sachen im Verlaufe der Zeit. Das Foto blieb beim Umzug vom ehemaligen Zürcher Host auf der Strecke, dafür hat nun die BernExpo einige Gepäckpäckaufbewahrungskasten … und meine heutige Nikon ist mit einem Heftplaster geflickt, weil die für Plastikteile kein Gefühl haben, statt ihrer Mutter Mitsubishi Heavy Metall nachzueifern.

Übrigens Vögel – im 15. Stock der ehemaligen Wohnung meines Vaters brütet eine Rauchschwalbe hinter der Lamellenstore. Mehr in einigen Tagen auf muehledorf – dort wäre dann auch die zweite Steueranfrage geklärt. Diese Wohnung an einer Toplage mit unverbaubbarer Aussicht kann gemietet werden. Der 95m2 „Nestumbau“ ist demnächst beendet.

Übrigens, noch etwas zu Taxme, das Steuererfassungsprogramm des Kantons Bern. Die Software wird immer trickreicher – sprich, die Fehler häufen sich an. Dass mein Vater nie eine E-Mail-Adresse hatte, habe ich seit Jahrzehnten in der Steuererklärung angegeben – der Fehler, dass immer eine erfasst werden muss, wurde nie geändert. Ich habe dann einfach ausgefüllt:  immernochidiotische.programmierung@taxme.ch. Keiner reagiert. Eigentlich ein Armutszeugnis, denn ich habe auch mal angerufen und mir wurde versprochen, dass man das ändert.Mein erstes, eigentlich himmeltrauriges Erlebnis mit der Steuerverwaltung habe ich 1974 erlebt.

Am 30.4.2019 habe ich die Steuererklärung 2019 abgespeichert. Sie lässt sich nur noch öffnen, wenn sie im Programm die Daten laden. Früher reichte immer ein Doppelklick. In meinem Buch wird dann auch der Brief von Beatrice Simon, Regierungsrätin, wiedergegeben. Lassen sie sich dann überraschen, was sie über die Steuerverwaltung Bern preisgibt. Absolut ein echter Hit von der Kollegin meiner Bekannten. Einige könnten Vögel kriegen.