Kategorie-Archiv: Über uns

„Natur- und Vogelschutz kämpfen gegen das aus“

Ein herzliches Dankeschön an Peter Weingartner für seinen Artikel in der Aargauer Zeitung.

Der Header ist nicht grün wegen des Umweltschutzes, sondern da steckt der Link von Peter dahinter – hier das pdf. Es war eine ganz schöne Diskussion in Triengen. Wir waren in seinem schönen Garten nicht ganz unbeobachtet. Auf dem Nachbargrundstück, auf einer oben geschnittenen Birke (weiss-schwarz) hörte ein schwarz weisser Vogel mit – eine Elster.

Lest auch die Kommentare. Speziell den über Noseland. Mit Ihrer abgelauchte Eminenz König Bruno der Erste und Letzte habe ich Kontakt aufgenommen. Da ich noch fast im Mittelalter stecken geblieben bin, kann ich Ihnen allenfalls erst im Verlaufe dieser Woche antworten. Bin halt ein Zugvogel, dem das Handy auf dem Flug zu schwer ist und sowieso keinen Internet-Empfang hätte.

Hilferuf – Diskussionen am Ostermarkt erwünscht

Vereine die immer kleiner werden und oft aufgelöst werden, sind keine Seltenheit in unserer Zeit. Eigentlich sollte das mit dem NVV Rued zu vermeiden sein. 85 Jahre sind nicht genug!

Unser Hilferuf aus dem Vorstand wird in alle Haushalte im Ruedertal verteilt und im Ruederblatt (Seite 15) erscheinen. Heute ist das Angebot um die Freizeit zu verbringen riesengross, auf Vereine haben selten Leute gewartet. Nur, der NVV Rued ist und wäre auch in Zukunft eine gute Sache.

Interessenten können am Ostermarkt, am 6. April von 9 – 16 Uhr beim Turnhalleneingang in Schlossrued mit uns diskutieren … sollte es regnen, wir sind am „Schärme“.

Hilferuf

Hilferuf – Einladung zur GV und Ostermärit  (PDF)


Jugend demonstriert für die Umwelt

Für den Umweltschutz gehen Jugendliche heute auf die Strasse. Sie demonstrieren für eine lebenswerte Zukunft.

 

Genau solche Jugendliche sucht der NVV Rued

Unser Schwergewicht soll in Zukunft der Natur, der Ökologie gelten. Seit Jahrzehnten schreiben wir Natur- und Vogelschutz! Für uns zählen Vögel auch zur Natur. Es ist ehrenwert, diese zu schützen. Wichtiger erscheint uns aber der Schutz der Menschen.

 

NVV Rued vor dem „Aus“

Die Mitgliederzahlen sanken im letzten Jahrzehnt extrem. Die Beteiligung an Veranstaltungen ist fast auf dem Nullpunkt. Zweimal haben wir letztes Jahr zur Besichtigung des Paul Scherrer Instituts mit anschliessender Wanderung in den Rebbergen und wilden Wäldern in Villigen die Bevölkerung des Ruedertals eingeladen. Eine ganz tolle Veranstaltung – drei Leute aus dem Ruedertal sind mitgekommen. Zwei aus dem Vorstand und eine Ehefrau. So kann es nicht weitergehen.

 

Nach 85 Jahren braucht es frisches, junges Blut

Entweder lassen wir den NVV Rued eingehen oder wir machen was „Neues“ daraus. Meisennistkästen bauen kann es nicht sein. Meisen fressen Insektenlarven, die wir dringend brauchen.

 

Neue Ideen sind gesucht

Vor dem endgültigen „Aus“ möchten wir dem NVV eine neue Chance geben.

 

Diskussion am Ostermärt

Am 6. April 2019 können sie von 9-16 Uhr mit drei Vorstandsmitgliedern über die Zukunft des NVV diskutieren. Das Spiel BioDio lädt zu Abwechslung ein – lernt spielend unsere Ökosysteme bei der Turnhalle Schlossrued kennen.

Gebt der Um- und Mitwelt eine Chance – helft mit! Bewegt  etwas, gestaltet die Zukunft.

 

Übernehmt Verantwortung als Vorstandsmitglied

Wir würden gerne neue, jugendliche oder junggebliebene Vorstandsmitglieder an der Hauptversammlung präsentieren. Wer unterstützt im Vorstand: Walter, der jeden Vogel und jede Orchidee im Ruedertal persönlich kennt. Hansruedi hat Diesel und Feuer im Blut. Stephan, der Ökonomie und Ökologie im Gleichgewicht halten möchte.

 

Mitgliederversammlung am 26. April im Sternen

Um 20:00 Uhr treffen wir uns bei Pino in Schmiedrued. Tranktanden: Jahres- und Kassenbericht, Protokoll und Beschluss über fehlende Protokolle. Vor allem:

… wie weiter mit dem NVV Rued?

Am Schluss maximal 9 Wahlen

Freitag, 15. März 2019 – starten wir in eine neue Zeit?

Und hier noch ein Artikel für Kritiker – und da kenne ich einige. Die schauen zwar oft gut zur Natur … nur, die retten den NVV Rued nicht. Wir suchen progressive, die mitziehen. Aber keine Extremisten oder Hitzköpf, die gefährden eher, was schon aufgebaut ist.

Rotmilane … Plastikmüll und SOS …

Save our Ship or Soles (Seelen) … und  zwei interessante Artikel im Beobachter.

Eine rätselhafte Rückkehr“ der Rotmilane. In den 70-iger Jahren wurden in der Schweiz knapp 90 Paare gesichtet. Mindestens zwei Paare lebten im Bremgartenwald in Bern irgendwo gegen den Gäbelbach. Gefunden haben wir als Kinder die Horste nie, aber haben sie oft gesehen wie sie zwischen den Hochhäusern des Tscharnergutes hindurchglitten und ganz selten einen Flügelschlag machten und irgendwo in den Bäumen des Waldes verschwanden.

Wenn sie Bern-West, der grösste, neueste, 6. Kreis von Bern nicht kennen … ein Wandervorschlag.

Von meiner Gotte hatte ich zu Beginn des Lesealters (als Lesezwang!) zwei Taschenbücher geschenkt erhalten – Vögel I und II. Der Milan war nicht erwähnt. Dafür brauchte ich meinen Onkel. Flurpolizist … städtischer Wildhüter. Der wusste viel und nahm mich oft auf „Dienstreisen“ mit. Damals hatte ich den Stimmbruch noch nicht, es war viel einfacher, den Milanen zu pfeifen, nachzuahmen, anzulocken … meine Stimme ist heute tiefer, die Bänder länger und das hat seinen Einfluss, das ich fast zu wenig Luft zum hohen Pfeifen habe. Zum Glück ist der Milan neugieriger als der Bussard, welcher mit einem tieferen Ton angelockt werden kann. Versuchen sie es mal.

Was frisst unser Wappentier in der Not? Regenwürmer. Not? Ja, unser Notruf des NVV Rued kommt so um den 20. März in alle Briefkästen des Tales und wird im Ruederblatt erwähnt.  Übrigens, Ralph Wicki sagt eben im Radio, dass Engel in allen Farben, Formen erscheinen können. Sind Engel auch Geflügel? Wir haben mal in Riggisberg beim Pilgern über Gott und die Welt diskutiert (ganz unten).

Zurück zum Milan. Unser Wappentier. Im ersten Beitrag auf Ruedmiland, das von mir gesponsort ist und wenn man die Mithilfe der andern anschaut, eigentlich nur meine persönliche Meinung vertritt. Und die ist manchmal ziemlich modern, allenfalls ausgeglichen, sicher nicht konservativ. Ein einziger Beitrag, der nicht von mir kam … danke K.W. Ich habe versucht, deine Versuche weiterzuführen und vermutlich muss ich wieder an die Diskussion im SRF denken. Leonhard Cohen … erinnert an einen Friedhof.

Uwe Wolf heisst der heutige Partner von Ralph. Fussballspieler oder Theologe?  Kenne beide nicht, aber zumindest ihr Metier aus Erfahrung. Was den NVV Rued betrifft, ist es mir nicht um Spass zumute.

Gegen die Umwelt ist niemand. Für die gesamtheitlich betrachte Umwelt im Ruedertal eigentlich nur ganz wenige. Freiwillige vor. Zum Schreiben? Wenn sie Lust haben. Aber wir suchen eher Mitglieder, die aktiv mitmachen.

Das ist eine Zeiterscheinung. Wenn es etwas gratis gibt, kommen mehr … auch solche, die keinen Mitgliederbeitrag bezahlt haben. Das hilft der Ökologie nicht sonderlich. Bleiben wir beim Friedhof und den Regenwürmern und da kommt mir  spasseshalber ein Witz in den Sinn. Der ist „so unanständig“ dass sie ihn selbst guurgeln können.  Ralph: „ich könnte jetzt stundenlang über Engel diskutieren“. Aber was fressen die Milane beim Fressen von Regenwürmern mit? Nahrungsergänzungsmittel? Vitamin D3? Plastik – Kunststofff auf Hochdeutsch. Plastikmüll. Ja, wer sammelt schon Plastik – Weichplastik gesondert von Hartplastik. In unserer Gemeinde gibt es nur eine Schuttmulde … mit allem drinnnnnn. Einer wird jetzt schmuzeln, wenn er das liest. Rufer in der Wüste … und eigentlich ist ja das Ruedertal alles andere als eine Wüste.

Und wo gibt es mehr Plastikmüll als im Meer? Vermutlich auch in unserer weiteren Umgebung. Unser Tal schaue ich noch als einigermassen gut an, wobei ich manchmal staune, was die Menschen so alles aus dem Auto werfen, nicht nur um die Hammrschmitte herum. Und Zigarrettenstummel sind auch gefährlich. Heute können viele nicht unterscheiden, was ökologisch total unsinnig ist und ökonomisch Sinn macht.

„Hier steckt am meisten Mikroplastik drin“.

England, Deutschland und Italien sind heute Vorzeigeländer – früher war es die Schweiz. Da wurde nichts zum Auto rausgeworfen, am Waldesrand liegengelassen. Es hat nicht nur mit unserer „BevölkerungsExplosion“ zu tun … viele Migranten, Einwohner und Ureinwohner werfen heute alles einfach weg und überlegen nicht, ob man das Material recyceln könnte. Ja überlegen. Einige ärgen sich an meinen Beiträgen, wenn es Tippfehler hat. So ist die heutige Gesellschaft. Nebensächliches wird mehr gewichtet als Wichtiges, Lebensnotwendiges … ich hoffe, dass die Jungendlichen und Kinder anders sind.

Plastik, das schlimmste Beispiel, das ich im vegangenen Jahr gesehen habe, ist die Türkei. Man muss nicht in die Weite schweifen. Bei uns gibt es gute Möglichkeiten, für die Umwelt etwas zu tun …

… tun sie mit … vernichten sie nicht Erhaltenswertes … gestalten sie die Zukunft, verbessern sie was ihnen/uns lieb und wert ist … erzählen sie aus der Vergangenheit und philosphieren sie in die Zukunft … wir brauchen aktive, neue Mitglieder und Vorstandsmitglieder, die mitreissen … und sonst machen wir Schlussssssssssssssssssssssssssss …

…. Haare lassen müssen alle einmal … die Frage ist wie und ob man das vorher mit Humor erwartet hat und es ebenso nimmt. Würde ertragen ist eins, Mensch bleiben ein anderes.

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Genie? Vogel? Beides wurde in den Medien über den gestern Verstorbenen erwähnt … neue Ideen sind wichtig, um die Welt zu verändern … ob mit oder ohne Rossschwanz, Karl der Grosse, wie er genannt wird … oder eben solche Ideen wie von Karl Lagerfeld (Bild vor 12 Jahren bei vielen Rossschwänzen geschossen) sollten beim NVV Rued einschlagen.

Am 26. April um 20.00 Uhr findet die GV im Sternen Schmiedrued statt und ich hoffe nicht sagen zu müssen, dass Lagerfeld und der NVV Rued gleich alt wurden. Die Traktandenliste und unser Hilferuf wird im Ruedertal an alle Briefkastenbesitzer zugestellt.

Anmerkung: Nach Mitternacht meldet sich noch einer: „Lieber Stephan, und wenn du mir mit deiner Tiefe schreibst, freuts mich 😉
DANKE und Herzgruss, Ralph“

 

Kunstvolle Graffiti im Ruedertal

Ganz herzlichen Dank an unsere Vorstandsmitglieder, die Künstlerin Brigitta Frey und den Schreiner Josef Brunner

… für die Herstellung zweier Tafeln. Eine in Schlossrued und eine im Schiltwald. Vermutlich kommt demnächst noch eine dritte, damit wir auf unsere Veranstaltungen auch Anfangs Matt in Schmiedrued aufmerksam machen können. Ein Merci den Behörden, die uns den Anschlag bewilligten.

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Plastik- und Metalltafeln herstellen, das können viele … aber aus Holz, einem nachhaltigen Produkt, ein legales und nicht anonymes Graffiti zaubern, dass können eben Naturschützer.

Neuer Greifvogel im Ruedertal entdeckt

Rund 1200 – 1500 Rotmilane gibt es in der Schweiz. Einige ganz spezielle im Ruedertal.

Wer schaut den Rotmilanen nicht gerne zu, wenn sie über uns fliegen, kreisen. Schade, dass sie meist zu weit weg sind und selbst zu ihnen fliegen, das schaffen wir nicht so einfach. Da gibt es nur ein Mittel. Wir müssen sie anlocken. Wiuhhhh wiu wiu zu pfeiffen ist für Männer mit Bassstimmen nicht so ganz einfach. Der Pfiff des Rotmilans nachzuahmen braucht ziemlich viel Atemdruck, denn die Tonlage ist hoch.

Beim Mäusebussard haben wir es leichter. Er „singt“ tiefer.  Trotzdem gelingt es, den Rotmilan neugierig zu machen. Er wird neugierig und will wissen, welche „Konkurrenz“ sich am Boden bemerkbar macht und nähert sich oft in Bodennähe auf wenige Meter.

DSC_9883 AusschnittEiner „meiner“ Ruedmilane über der Hammerschmitte in Schmiedrued.

Ruedmilan ist eine Wortspielerei mit Rot und Milan,  der Vereinszeitschrift von birdlife aargau, unseres Dachverbandes.  Darüber mehr in zukünftigen Blogbeiträgen oder sobald dieses Blog auf eine Homepage ergänzt wird. Aber irgendwie und -wo müssen wir ja anfangen.

Und nehmt es uns vom Natur- und Vogelschutzverein Rued nicht übel, wenn wir nicht immer tierisch ernst bleiben. So wird der Name Milan nicht nur für die Habichtartigen (Accipitridae), sondern für Vor- und Familienname, PAL-System, Automarke und -Modell, Flugzeug, Schiff und Fahrrad verwendet. Und wie die Natur des Homo Sapiens so ist, denken die meisten zuerst an einen Fussballverein, den AC Milan.

Der Rotmilan wird auch Königsweihe oder Gabelweihe genannt.Zudem bedeutet „Weihe“ in nachbarschaftlicher Mundart auch Kuchen. In diesem Sinn hier eine Bastelanleitung für den Rotmilan, den Königskuchen? Oder müsste der jetzt Gabelkuchen heissen? In der Innerschweiz wird der Rotmilan gar Gabelschwanzteufel genannt. Diesen Namen kennt man auf der ganzen Welt. Hier ein Beispiel mit tollen Fotos aus Australien – der Lockheed P-38 Lightning.

Freuen wir uns über den friedlichen Ruedmilan. Der ist bis heute einzigartig. Oder etwa doch nicht? „Mit klarer Sicht“ gesehen gibt es einen einzigen Treffer bei Google. Mit scharfem Blick betrachtet, war da eindeutig ein Insider am Werk.

Stephan Marti