Kategorie-Archiv: Vereinsversammlung

Vereinsversammlung – Kurzbericht

Die Vereinsversammlung vom Natur- und Vogelschutz Verein Rued fand am 10.3.2017 in der Pizzeria Sternen Schmiedrued statt.

Der statuarische Teil verlief reibungslos und es wurde gar nie abgestimmt. Die Vereinsmitglieder haben immer einstimmig geklatscht. Hätten wir nicht alle gesehen, wie sie sich an der  Akklamation beteiligten, hätte rein rechtlich die Frage nach Nein-Stimmen und Enthaltungen gestellt werden müssen. Der Mitgliederbeitrag bleibt bei CHF 35.– obschon wir für den Dachverband mehr abliefern müssen. Da dies der momentane Kassabestand zulässt, wurden auch die Getränke aus der Kasse bezahlt.

Am meisten Freude bereitete den Anwesenden bei der Programmvorschau die Exkursion „Kleinwasserkraftwerke“ vom 29.9.2017 mit einer Besichtigung der Pfiffner Messwandler AG in Hirschtal. Nebst dem eigenen Blog www.ruedmilan.ch wurden die neuen Möglichkeiten bei einer Nistkastentour im Referat von Stephan Marti, dem Präsident, erläutert.

In der heutigen Zeit wäre es theoretisch kein Problem, die Daten mit einem Handy unter einem Vogelhaus stehend, in eine GIS-Datenbank (Geografisches Informations System) einzugeben. In der Praxis sieht das anders aus. Handnotizen werden erfasst, teilweise von verschiedenen nicht koordinierten Personen und wenn es gut kommt, werden diese Daten auf einer von zwei grösseren Datenbanken in der Schweiz von Drittpersonen eingetippt. Ziel sollte sein, dass alle Naturschutzbeflissenen  eine gemeinsame öffentliche Plattform bedienen. Wieso nicht die von BirdLife International, die auch ein Erfassungs-App hat?

Unsere Vogelkästen sind wertvoll, weil einige bedrohte Arten zu wenig natürliche Nistgelegenheiten finden. Die Vogelwarte Sempach schreibt: “ Ein neuer Brutvogel-Atlas soll Grundlagen liefern, um gefährdete Arten besser schützen zu können. Hunderte von Ornithologen machen sich in den nächsten 4 Jahren auf die Suche nach einheimischen Brutvögeln. Aus den gesammelten Daten wird die Vogelwarte Sempach einen Atlas erstellen, der in Umfang und Präzision weltweit einmalig ist.“ Es wird 2018 ein wertvolles, hilfreiches Buch

Der Vorstand des NVV Rued hat erlebt, wie unsystematisch und ohne Hilfsmittel gearbeitet wird. Ein halbes Jahr nach der Felderfassung sollten wir Ergänzungsmaterial in Monatsfrist über Zugsvögel liefern, die schon lange im Süden sind. So die Praxis. Die Ornithologen, die 100 km2 betreuen könnten durch viele Naturschützer ergänzt werden. Der verlinkte Film zeigt Herrn Vogel in der Umgebung von Zofingen. Den sollten wir einmal kennen lernen. Diese Stadt lebt zum Teil von Software, die einige Freaks, darunter auch der Referent, aufgebaut haben – www.borsalino.ch, heute Bargeld genannt.

Es wäre eine Chance für eine ökonomische Ökologie, aber leider gibt es noch wenige die beide Gebiete studiert haben. Von der bei allen Beteiligten angeregten gemeinsamen Diskussion hört man nichts. Es wird nicht ganz einfach sein, denn die Schweizer wollen eigenständig bleiben und auch im Naturschutz will jeder seine Pfründe schützen.

Am 15. März findet im Naturama eine Veranstaltung über das AGIS statt – sie ist schon ausgebucht. Eine tolle GIS-Plattform. Sie kennen unsere Ideen und der Mauersegler, der im Brutvogelatlas im Ruedertal garantiert nicht stimmen wird, orientiert sich nicht an Grenzen und trumpiert sich nicht bei hohen Mauern. Immerhin, wir haben Zeit, die nächste Datensammlung wird voraussichtlich 2033 starten. Vielleicht weiss dann der Buntspecht auch, dass das zweifüssige Lebewesen, das dauernd und überall mit den Fingern tickt, keine Körner oder Würmer sucht … sondern irgendwas Internettes, vielleicht gar seine Hausnummer und Informationen über seine Mitbewohner online erfasst.

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Ergebnisse der Umfrage:

  • Tagesausflüge/Exkursionen werden Halbtagesveranstaltungen vorgezogen

Folgende Veranstaltungen stossen auf Interesse:

  1. Rebbergwanderung
  2.  ARA, Biogasanlage und Recyclingzentrum sowie Besichtigung eines Rhododendron-Parks und Saurierspuren
  3. Blumen-/Gemüsebörse oder Salatzucht, sowie Drohneneinsatz beim Tierschutz oder eine Straussenfarm
  4. Nussbäume oder Alpacas
  5. Altkleidersamlung oder Recycling einer Verteilzentrale, sowie zwei Projekte, wo selbst „Hand angelegt“ werden müsste

Bei der Gestaltung der nächsten Jahresprogramme werden wir diese Liste wieder zur Hand nehmen. Neue Ideen sind immer willkommen und wir nehmen diese gerne auf.

Hier noch der Vereinsversammlung 2017 – Seiten aus WB_021 vom 17. März 2017. Besten Dank für die Berichterstattung.

 

 

Jahresbericht 2016

Wenn sie den Jahresbericht 2016 in Prosa erwarten, dann muss ich sie enttäuschen – das war letztes Jahr eine Ausnahme.

Vieles ist schon internett erfasst und da wollen wir doch nichts Neues dazu erfinden. Wie in einem Blog üblich – Altes wird von neuem nach unten verdrängt.

Jahresprogramm 2016

Verschiedene Vorstandsmitglieder haben mehrere auswärtige Veranstaltungen besucht – Sensenkurs in Gränichen – gesamtschweizerische Naturschutztagung in Unterentfelden (da braucht nicht nur einer zu gehen, da können alle teilnehmen) – Regionalhöck, da waren wir zu zweit und können dies auch belegen – Milan Ausgabe 1-2017, Seite 31 (ist noch nicht aufgeschalten). Vermutlich habe ich nicht alles erfasst, aber die Zeit eilt so schnell … nehmen sie doch einfach im diesem Jahr auch mal teil.

Ob alle Nistkästen ausgemistet wurden, wage ich zu bezweifeln. Aber wir haben das mit Bananenschachteln gemacht und alten Papiere durchgeschaut, was wir archivieren wollen. Das umfangreiche Material von birdlife Aargau und Schweiz haben wir entsorgt und eine Adressliste erstellt, dass nun alle Mitglieder und einige Opinienleader die Informationen in Zukunft direkt erhalten. Es fehlen aus der Vergangenheit noch einige Protokolle, aber vermutlich finden wir die auf dem einen oder anderen PC … wenn sie nicht heute Abend schon an der Vereinsversammlung als aufgefunden gemeldet werden.

Zudem haben wir über das geplante Windkraftwerk Kulmerau/Kirchleerau berichtet und als erste festgehalten, dass dieses vermutlich aus ökonomischen Überlegungen nicht gebaut wird. Ganz herzlich möchten wir Rolf danken, der uns die Information zur geplanten Verschiebung in ein zu rodendes Waldstück, wo die Wasserfassung ist, als erster zukommen liess.

Herzlichen Dank auch allen Vorstandsmitgliedern für ihren Einsatz – die einen mehr, die andern berufsbedingt etwas weniger. Und ein herzliches Dankeschön für den Besuch unserer Veranstaltungen … und das ihr als Mitglied des Natur- und Vogelschutz Vereins zur Natur schaut. Und gestattet mir noch einmal die Frage: Zählen Vögel nicht auch zur Natur?

Was so alles im Vereinsjahr 2016 abgelaufen ist, sehen sie in den verschiedenen Blogeinträgen.

10. März 2017 – Generalversammlung

GV um 20.00 im Restaurant Pizzeria Sternen in Schmiedrued – oder schon ab 18.00 wer auf eigene Kosten etwas essen will.

Generalversammlung (GV), Hauptversammlung (HV), Mitgliederversammlung oder Jahresversammlung. Welches ist jetzt die richtige Bezeichnung für einen Verein? Die Vereinsversammlung gemäss ZGB Art. 64. Die GV ist bei juristischen Personen vogesehen. Eigentlich das Einzige, das ich bisher mit Sicherheit wusste. Die HV gibt es rechtlich nur in Deutschland und entspricht unser GV. Aber wir können dem sagen, wie wir wollen.

GV – 10.3.17 20.00 Uhr im Sternen Schmiedrued
Traktanden
1. Begrüssung
2. Wahl des Stimmenzählers
3. Protokoll der letzten GV
4. Jahresrechnung und Revisorenbericht
5. Jahresbeitrag Fr. 35.-
6. Jahresbericht des Präsidenten
7. Tätigkeitsprogramm 2017
8. Verschiedenes

Anschliessend halte ich ein Referat  über „Möglichkeiten des Internets für den Natur- und Vogelschutz“. Wer eine Idee hat, kann mir diese oder einen Link vorgängig zukommen lassen. Ideen sind auch am Abend willkommen, denn dieses Gebiet ist unerschöpflich.

Wer auf eigene Kosten etwas essen will: wir treffen uns ab 18.00 Uhr im Restaurant und zeigen im Hintergrund Bilder aus der Natur.

Hier das erste Bild – vor einem Bier nach einem Ausflug in leichtem Gallop durch die verschneiten Hochalpen vom Ruedertal.

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Pino Serratore, der Wirt. Lassen sie sich überraschen, ob es auf der Pizza da Pino wirklich Kiefernholz hat. Buon appetito ist garantiert.

 

Jahresbericht 2015 der Präsidentin

Mein letzter Bericht wirklich nicht der Hammer war

Da fehlten Daten, das wurde bemerkt von euch, als aufmerksame Schar.

 

Beginnen wir doch wieder von Anfang an.

Unser Vereinsjahr mit der Generalversammlung begann.

 

Im Märzen der Bauer die Rösser einspannt..

So am Ostermarkt Nistkasten um Nistkasten entstand.

Haben viele Kinderaugen strahlen sehen

Was..wir dürfen Schrauben selber drehen?

 

Gar nicht weit von hier Im Wauwilermoos

Da war so einiges spannendes los.

Der Kiebitz, der Kiebitz,

Der macht so manchen losen Witz.

Im Apri-il, im Apri-il,

daa war er gar nicht still

 

Im Wonne Monat Mai

Waren einige von euch ja dabei.

Der Dorfrundgang in Walde war.

Das gemütliche am Ende.. wunderbar.

Ein Feuer brannte schon im Märchengarten.

So musste niemand lange auf Grillglut warten.

 

August, das Wetter passte wunderbar

Wie immer waren wir eine schöne Schar.

Einige liefen eine schöne Abend runde

Machten uns später vom gesehenen frohe Kunde.

Gemütlichkeit ohne Zwang ist bei uns ein muss

Darum komme ich nun schnell zum Schluss

Trotzdem möchte ich noch ein paar Worte sagen.

Sonst liegt ‚s mir heute Nacht nur schwer im Magen.

 

An meine Vorstandskollegen möchte ich mich wenden

Vielen Dank sollen euch meine Worte senden.

Ihr seid die Sonnenstrahlen und das Licht.

Denn ohne euch da ginge es nicht.

 

Mein Bericht wird nun zu Ende sein.

Dieses Jahr hoffentlich ohne Pein.

 

 Die Präsidentin Katharina Lüthi

 

Information im Umweltbereich

Gestern Abend hatten wir die Hauptversammlung des Naturschutz- und Vogelvereins Rued. Ein Randthema ist heute leider interessant: „Informationspolitik und Pannen im Umweltbereich.“

Wichtig im Naturschutz ist die öffentliche Arbeit vor Ort. Wir danken dem Gemeinderatsvertreter Walter Brunner von  Schmiedrued-Walde, dass er uns die Naturschutzkommission und ihre Projekte ausführlich in Wort und Bildern vorstellte. So stellt man sich gute Arbeit und Information der Behörden vor. Was im Kleinen funktioniert, wäre auch im Grossen erwünscht.

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Den Umweltschutz wird es nicht gross berühren, dass das Präsidium von Katharina Lüthi – danke für deinen jahrelangen Einsatz – an Stephan Marti gewechselt hat. Ich musste mich kurz vorstellen und habe unter anderem darauf hingewiesen, dass es im Umweltbereich technische Projekte gibt, die immer wieder aufhorchen lassen und über die nicht oder mangelhaft informiert wird. Als Beispiel erwähnte ich die Sondermülldeponie Kölliken (SMDK) in unserer Umgebung. Alles schon nachzulesen auf Ruedmilan.ch.

Unserer abtretenden Präsidentin überreichte ich ein Gebetsbuch, weil sie Bücher mit alter Schrift liest. Zudem war gestern Weltgebetstag. Ein Stossgebet kann sie ausrichten, wenn sie auf den geschenkten Tandem-Rundflug mit dem Gleitschirm geht. Als neues Vorstandsmitglied begrüssen wir Brigitta Frey, Walde, ganz herzlich.

Und vermutlich ist auch heute ein Gebet angebracht:

Mehr unter ARD oder dem Infosperber auf dem ich die Meldung zum ersten Mal gesehen habe, einem Fast-Unfall eines AKW’s vor zwei Jahren. Experten noch und nöcher.

Am norgen früh, wo ich sonst genüsslich schlafe, weil ich Schmerzen hatte. Wieso? Das rauszufinden ist heute eine Glückssache. Spitalinfektion? Der Verzehr von  Silomilchprodukten? Oder wie die Notfallstation sagt – nur eine kleine Verzerrung oder Muskelkater. Da spricht einiges dagegen und hier ist auch der Mensch einem beängstigenden Standard ausgesetzt. Keine Panik, die meisten Menschen vertragen das. Allergiker haben es in unserer Umwelt nicht einfach. Und die Tiere und die übrige Natur werden auch immer mehr forciert.

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Durch unser Wasser. Käthis zweiter Wunsch war etwas Flüssiges. Ein Glas Hahnenburger. Hier nichts Besonderes, anderswo eine Wohltat, denn sauberes Wasser haben nicht alle auf dieser Welt. Zu den Wünschen unserer scheidenden Präsidentin kamen wir mit einer List und wünschen ihr einen guten Flug, denn fliegen ist gefährlich. Hoffentlich siehst du nur Walrappen oder Störche. Animal Tracker macht dies in Echtzeit möglich. Schiess einige Fotos und stelle sie ins Blog – dein Zugriff bleibt, du hast jetzt sogar mehr Zeit zum bloggen.

Die heutige Umwelt ist nicht ganz einfach in den Griff zu kriegen, aber technisch haben oder muss man sagen hätten wir eigentlich sensationelle Möglichkeiten.