Steinig, der Amtsschimmel wiehert

Zufällig gelesen … zum Nachdenken empfohlen!

Der Amtsschimmel bedroht den «Steinig»-Hof: «Jetzt kommen die und machen alles zunichte».  Schreiben sie in der AZ einen Kommentar. Meiner steht auch dort.

Salamitaktik? In der Bauzone seinem Hobby, den Pferden frönen ist, wie sie richtig schreiben, bei uns Vorschrift. Das ist a) Investitionsintensiv und b) je nach Platzverhältnissen sicher nicht jedermanns  „Geschmack“. In einer Stadt habe ich einen Schopf zum Stall umgebaut und heute wohnen da noch ein Hengst und ein Pony. „Da bringst du mindestens drei Pferde unter“ hat der damalige technische Direktor des Olympischen Pferdesportteams gesagt. Von den Landverhältnissen wären auch mehr bewilligt worden. Aber wenn ich ein Pferd wäre, würde ich den Hof in meiner Nachbargemeinde vorziehen und dies würde nur einige – früher nannte man sie Beamte – ärgern. Ironie ist eine Kunst, die von Gesetzesanwendern ignoriert wird. Nur zu ihrer Beruhigung, ich war mal echter Beamter, habe später Behörden beraten und bin eigentlich froh, dass dieser Hof nur an die andere Talseite grenzt. Ansonsten hätte ich als Naturschutzpräsident vom Ruedertal sicher davon gehört. Ja, was machen wir mit den von Behörden geschätzten1000 Bauernbetrieben, die 2018 eingehen werden? Das ist Salamitaktik!

Dazu noch die Geschichte um die Namensgebung für das Pony. Eine Stunde reichte sicher nicht, bis ich mich in die Diskussion beim Nachessen einmische. 1000 Namen sind sicher schon gefallen und keiner ist allen drei Besitzern, meine Kinder und ihrer Mutter genehm. Sie trinken Fanta. Nennt es doch Fanta. Drei sind begeistert. Fanta ist ein weiblicher Name und das Pony ist männlich. Also geht die Suche weiter. Wer gerade nicht Fanta trinkt hält sich an den Barbaresco. Dann kommt mir noch ein blöderer Gedanke. Aber Barbaresco ist zu lang. Also: Barolo! Vierfaches Geschrei. Barolo wird mittlerweilen etwa 25 Jahre alt sein.

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Übrigens, nicht auszumahlen, was die Behörden mit der Ente machen, die im 30-iger mit 52 kmh unterwegs war.

Spannendes über das Herz, Quacksalber und das Organoid

Das Original dieses Beitrages ist auf libref. zu finden. Das Referat von Thierry Carrel und und …

… für mich und hier aber am wichtigsten das folgende Referat. Wer sich für Naturschutz interessiert, wird diesen Beitrag garantiert hochspannend finden.

Den Vortrag von Prof. Ammann habe ich absichtlich am Schluss genommen. Auf der einen Seite spricht der ehemalige Leiter des Botanischen Gartens Bern von Quacksalbern, Scharlatanen und erzählt zuvor von Sensationsereignissen, die keiner Verschwörungstheorie zugrunde liegen, aber für die meisten unglaublich sind. Und wer hat schon einmal etwas vom Organoid gehört? Wikipedia hat genau drei Zeilen auf Deutsch und eine Literaturangabe aus dem Spektrum der Wissenschaft. Englischkenntnisse sind auf dem heutigen Kenntnisstand von Organoiden fast unabdingbar. Der deutsche Sprachraum schläft … noch.

Beim Apéro hatten wir ein anregendes, tolles Gespräch, nicht nur über die Venusfliegenfalle und d‘W.Nuss vo Bümpliz. Zum Schluss meinte Klaus: „Wir machen einmal etwas zusammen mit dem NVV Rued.“ Ich freue mich riesig, das wird garantiert nicht langweilig.

Jahresbericht 2017

Ja, was soll Mann schreiben? Irgendwie ist das doch langweilig, Altes wieder aufzuwärmen. Wasser und Vögel waren unsere Themen. Also Wasservögel oder Vogelwasser?

Fangen wir doch in dieser Woche an. Vogel – Wasser – eintauchen. Sensationelle Aufnahmen von Wasser. Fotos, die zum Teil wie Gemälde aussehen. Madlena Cavelti und Andrea Vogel, die können nicht nur fotografieren, die haben eine ganz besondere Begabung – sie können beobachten. Andrea, der Grenzgänger, hat nur gelacht, als ich ihm sagte, dass ich heute Abend meine Nikon wegschmeisse. „Nur das Objekt reinigen!“ Kraft des Wassers wird dies gemacht:

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Madlena und Andrea sind Profis – also, sollen sie mal raten wie meine beiden Aufnahmen entstanden sind. Martin Rubin sprach an diesem Abend, wie das Wasser auf die Welt kam. Die Frage ist nur, wie lange wird es noch bleiben und können wir es einigermassen sauber halten. Nur 0,5 Prozent des Wassers auf der Welt, stehen uns als Trinkwasser zur Verfügung. 95% sind salzhaltig und 2,5% gefroren.

We kill the world – so hat das letzte Jahr angefangen. Strahlendes Wasser in Fukushima und vielleicht strahlender Seetang auf dem Teller. Dabei haben wir für sauberes Wasser unterschrieben. Politischer Filz vom Schlimmsten auch in unserer Umgebung. Kernkraft, Bundesrat, Finanzen, Revisionen. Ich habe nicht direkt Angst. Aber ein mulmiges Gefühl, bei soviel Geheimniskrämerei und vor allem bei der Missachtung von einfachsten Sicherheitsregeln. Mit fünf BR habe ich vom UVEK schon diskutieren dürfen. Moritz, den ich aus einer später Begegnung per Du erwähnen kann, war bei Implenia … und was machen die? Schon damals wurde nicht über alles informiert. Drei Doppel-Fragen habe ich damals gestellt und nur zwei beantwortet bekommen. Das war die ehrlichste Antwort. Sie bedeutet: „26 Massnahmen aber keine Ahnung, wie das mit der Energie in Zukunft aussehen wird.“ Elektrizität? Ich denke Wasserstoff! Später Kernfusion!

Grob gesagt, sind wir heute auch nicht schlauer, aber haben einige Gesetze mehr, die am liebsten ausgehebelt werden. Die politischen Feinheiten erfahren sie an Exkursionen. Zum Beispiel bei den Kleinwasserkraftwerken (KWKW). 1,3 Millionen CHF nur für die Fischtreppe und 1200 Tonnen Stein. Danke an die Mithelfer der Firma Pfiffner … falls ihr mal Tag der offenen Türe habt, den Teil nördlich-östlich der Brücke würde ich auch gerne kennen lernen. In näherer Zukunft werdet ihr dem Flusslauf folgend, auch keine neuen KWKW’s finden. Greenpeace hat sich damals entschuldigt – jetzt würden wir direkt Susanne Hochueli aus unserem Kanton anfragen. Ein sehr guter Artikel aus der AZ, aber die Kommentare zeigen, wie die meisten Leser dort denken. Seit rund 20 Jahren bin ich nicht mehr Abonnent eines deren Kopfblätter, was die „alte Dame“ schon fünf Jahre früher geschafft hat.

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Sieht ja fast aus, wie Nummer 11, der Stinkbaum-Sirup bei Genuss zu Fuss. Alle Kinder und Jugendlichen haben den problemlos erraten können. Kein einziger Erwachsener. Beim Spiel BioDio waren sie erfolgreicher und dieses wurde gar in den Weihnachtswünschen der Organisatoren erwähnt. Vielleicht machen wir mal den Zahnpasta-Geschmackstest. Über Fluor sprechen wir heute nicht.

Heute werden viel zu viel Pflegeprodukte, Reinigungsprodukte und Medikamente pro Haushalt ins Wasser gespült. Nebst der Umwelt könnte da auch das Portemonnaie geschont werden. Wie ist das mit Zahnpasta möglich?

Ausdrücken und die Tube aufschneiden? Testen sie selbst. Am besten einfach weniger Zahnpasta nehmen. Spülen, Schaum? Das Thema ist noch umstrittener, als die Energie. Wir verbrauchen zu viele solche Stoffe. Im Wasser hat es Medikamente, Kunststoff (in neu gekaufter Zahnpasta sollte es keine Microkügelchen mehr haben), bis zu Nanopartikeln und Pestizide …  „Es gibt in allen OSZE-Ländern seit siebzehn Jahren keine einzige Muttermilchprobe, die als Trinkmilch vermarktet werden dürfte“, sagt >Michael Braungart von Greenpeace … na dann mal Prost. Und eh Guete, 300 Kilo Nahrungsmittel gehen im Durchschnitt neben dem Magen durch – pro Jahr und Person. Rund ein voller Sattelschlepper für uns. Und es ist nicht sinnvoll, aus Nahrungsmittel Treibstoff und Energie zu machen. Zudem schadet Öko-Diesel den Fahrzeugen und somit auch der Umwelt. Schaut einmal in Deutschland die Zapfsäulen an. Die Warnung um Haftpflichtansprüchen zu entgehen.

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Treibstoff gab es auch beim Bräteln vor dem Waldhaus. Zwei Stunden vorher, war nicht echt Grillwetter … Wasser von oben. Lässt euch nicht abhalten, wir haben einen guten Draht zu oben und beten auch mal Schlangen an und verspeisen diese. Danke an Brigitta. Und schlechtes Wetter gibt es nicht, nur schlechte Kleider und schlechte Schirme, wie beim Regionalhöck bewiesen wurde. Da verzogen sich sogar die Vögel und wir diskutierten, ob es sinnvoll ist, weiterhin Nistkästen für Meisen zu bauen und aufzuhängen.

Nicht aber, wenn Walter dabei war, da kommen die Vögel. Bei Köbu, vor dem Grillabend und auf der Nistkastentour. Merci an die Familien Müller und Bolliger. Alles auf ruedmilan.ch festgehalten – nicht aber GIS-mässig. Das Thema wird vorläufig zu Grabe getragen. BirdLife Schweiz und Aargau und die Vogelwarte Sempach reagierten nicht und unsere app-affinen Vorstandsmitglieder arbeiten mit Bleistift, lieber nur mit dem Gedächtnis. Sie haben mich per Beschluss aus der Verantwortung entlassen. Was ich in Zukunft über Vogelstandorte und Nistkasten mache, ist absolut freiwillig.

Wer Lust hat, kann auf EBBA2 vom EBCC für den europäischen Vogelatlas spenden. Nicht für die EPA, die Einheitspreis AG. Schauen sie mal das Musterbeispiel „expected probability of occurrence des Sardinian warblers“ an! Auf Deutsch: „Geschätzte Eintretens-Wahrscheinlichkeit der Samtkopf-Grasmücke„. Und da muss ich als Stechmücke doch mal zur neuen Software-Anleitung von RTRIM verlinken. Eine  Statistik-Software, die neu auf der Programmiersprache R für statistische Erfassungen geschrieben wurde. Noch Fragen? Für mich ist nun einiges klar, weshalb die Erfassung wie zu Zeiten des Flugsauriers stattfinden.  Übrigens, vor kurzem konnte ich mit jemanden diskutieren, wie es in den IT-Zentralen von Schweizer Banken aussieht. Ich hoffe nur, dass im Energiesektor …

Manchmal mahlen Mühlen langsam. So wird dieses Jahr auch die Frühlings-Aktion „Begrünte Dächer und Wände“ gestartet. 1986 wurden in Stuttgart dafür erstmals Subventionen ausgerichtet. 1988 habe ich im NDS davon gehört und im Herbst diesen Hit aus Deutschland mit meinem Dachdecker als erster in die Schweiz gebracht. Dazu hätte ich noch einen Wassertyp als grössere Vereinsreise – Bad Blumenau – mit viel Wasser, genau Hundertwasser.

Bleiben wir bei den Vögeln. Die Krähen sollen vertrieben werden. Baum beim KSA um und dann sind die Vögel weg! Vermutlich nur der Baum. Die Petition läuft noch bis 3.3.2018.

Saatkrähen sind intelligent. Sie bleiben, weil sie irgendwo was zum Fressen finden und sie fressen fast alles, aber nur in kleinen Stücken und sie wurden über 50 Jahre in der Schweiz gehegt und gepflegt, bis sie vor einigen Jahren auf der roten Liste gestrichen werden konnten. Ihr Lärm wird meistens stark überbewertet. Die einzige Möglichkeit, dass die sich verziehen, ist den Saatkrähen eine Sonnenbrille anzuziehen. Dann sehen weniger lang im hellen Licht wo Nahrung zu finden ist. Vielleicht werden sie am gleichen Ort schlafen, denn sie fliegen zur Nahrungssuche weit. Nicht bis nach Budapest, aber dort sehen sie morgens und abends minutenlang tausende, die der Donau entlangfliegen. Naturschutz funktioniert am besten, wenn voraus gedacht wird. Im Nachhinein wird es schwierig, manchmal unmöglich. Das letzte Votum letztes Jahr unter Verschiedenem waren die Krähen, die einer mit dem Lautsprecher vertreiben will. Überlegt euch z.B. dieses Jahr, ob ihr in Zukunft Meisen oder Schmetterlinge schützen wollt. Beides am gleichen Ort geht nicht. Im Gegensatz zu uns haben Meisen schon lange Larven und Insekten auf dem Speiseplan.

BirdLife empfiehlt in Ornis noch eine Reise nach Zypern. Ökologisch sicher ansprechend, ökonomisch habe ich den Norden gewählt. Nur der Natur wegen könnte ich diese Reise noch einmal machen und einen Wagen mieten. Na ja, des Fliegen ist ja nicht ganz ohne Nachteile, aber dafür haben wir uns noch beim Clean-Up Day eingesetzt. Sehr wahrscheinlich der sinnvollste Einsatz, um Kinder für den Naturschutz zu begeistern. Mehrere Vorträge über die Abfallvermeidung und gemeinsames Einsammeln während der Schulzeit. Aber wer im Tal an der Strasse wohnt, weiss, dass ulkige Vögel vermehrt auch in der Schweiz Autofahren und viel Abfall zum Fenster raus schmeissen.

Abfall vermeiden oder sinnvoll weiter verwenden. Das haben wir auch am Ostermarkt gemacht. Nicht nur Vogelhäuser gebaut, auch rund vier Bananenkisten Naturbücher und viele Karten an vor allem junge Leser und Schreiber abgeben können … und trotzdem haben wir hier fünfzig Franken eingenommen. Für diesen Preis erhält man schon zwei Goldfasane und es gibt Tierhalter in unserem Tal, die finden es nicht für nötig, einen ausgebüxten Goldfasan wieder einzufangen, obschon sie an einer Exkursion teilnahmen und den Aufenthaltsort bekannt gegeben wurde. Unter Vogelschutz verstehe ich den Schutz des Vogels vor dem Menschen und nicht umgekehrt. Ich lasse mich ich gerne belehren. Ähnlich beim neuen Jagd- und Schutzgesetzt. Der zuständige Regierungsrat jedes Kantons kann in Zukunft festlegen, was abgeschossen werden kann. Luchs, Wolf, Birkhühner, schwarze Schwäne …

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… weisse Schwäne. Ein ähnliches Bild findet ihr in einem eher „ungeheimen Beitrag über Gejagte“ von mir. „Über ein Dutzend geschützte Arten laufen Gefahr, quasi jagdbar zu werden.“ Der verantwortungsvolle Jäger wird darauf verzichten. Sind Lehrer im Saal? Seit ihr nach amerikanischem Vorbild bewaffnet?

Danke auch allen, die Abfall vermeiden, mit der Natur anständig umgehen und im vergangenen Jahr beim NVV Rued mitgemacht, gar mitgeholfen haben. Das waren einige Minuten, über das was wir nicht nur gemacht haben, sondern wir alle machen müssten. Ihr könntet doch das allererste Mal diesen Jahresbericht ablehnen, denn in den Statuten steht nichts, was darin stehen muss oder darf. Und da erlaube ich mir einige Freiheiten zu nehmen. Merci, dass ich keinen gesehen habe, der eingeschlafen ist.

Zusammengefasst: Tragt Sorge zur Natur, vielleicht müsst ihr noch einmal auf dieser Welt Leben … frei nach Gandhi … kein Heiliger und kein Politiker!

Nachtrag: Am Tag der HV erscheint dieser wunderschöne Artikel zur Co2-Statistik der Schweiz. Man könnte das als „graues Co2“ bennen. Die Gesamtmenge unserer Treibhausgase ist 2,5 mal höher, als das Inventar im Inland ausweist. Vermutlich arbeiten die auch mit der Software R und deren Resultate sind für den Endbetrachter nicht überprüfbar, es sind Zusammenfassungen aus Datenbanken. Ich freue mich schon mit einem Kollegen darüber zu diskutieren. Ich habe ihn in diesem Zusammenhang mal gefragt, was Entitäten sind. Der Vortrag dauerte sechs Stunden. Vermutlich hat er sich in Parma bei den Studenten kürzer fassen müssen, sonst hätten sich die Hörsäle langsam entleer. Der letzte Link ist für sie verständlich, oder … hier geht es weiter. Dank Jiri und meiner unterstützenden Hilfe musste IBM weltweit die Software vereinheitlichen, denn Apostroph und Schlusszeichen sind nicht das selbe. Kleider Frey und Hero stellten zwar nicht die gleichen Produkte her, aber hier haben wir einen der allerschönsten IT-Fehler entdeckt, vor allem, weil beide Zeichen in beiden Versionen am Bildschirm gleich dargestellt wurden. Glauben sie nicht immer alles und bleiben sie hartnäckig.

Jetzt Petition unterschreiben für den Erhalt des Baumriesen beim KSA

Heute lass ich andere schreiben, ich mixe unter meinem Pseudonym „Kräiebühl vom Gagerehubu“ nur einige Zeilen unter.

==> hier geht es zur Petition – spätestens 3.3.2018

 

Sollten sie die Abkürzung KSA nicht kennen, sind sie entweder nicht aus dem Kanton Aargau oder bisher immer kerngesund.

Auf der 100-jährigen Rotbuche vor dem Haupteingang des Hauses 1 des Kantonsspitals Aarau (KSA) nisten seit Jahren Saatkrähen. Weil sie Lärm und Dreck verursachen, hat der Verwaltungsrat des KSA entschieden, den markanten Baum fällen zu lassen.

BirdLife Aargau hat sich mit einem Brief an den Verwaltungsrat gewandt. Die Fällung eines so wertvollen Baumes löst das Problem nicht. Die sehr standorttreuen Saatkrähen werden auf Nachbarbäume umziehen. Es soll eine Lösung für eine friedliche Koexistenz mit den Saatkrähen gefunden werden. BirdLife Aargau hat dem Verwaltungsrat angeboten, ihn bei der Lösungsfindung beratend zu unterstützen.

Gegen den Fällentscheid regte sich Widerstand bei den Angestellten und in der Bevölkerung. Eine Protestaktion konnte die Fällung zumindest vorerst verhindern. Es wurde auch eine Online-Petition lanciert.

BirdLife Aargau unterstützt diese Petition für den Erhalt der 100-jährigen Blutbuche und bittet Sie die Petition auch zu unterschreiben.

Wir danken Ihnen im Namen der Natur im Aargau von Herzen!

Freundliche Grüsse
Kathrin Hochuli
Geschäftsführerin, BirdLife Aargau“

Zig Kommentare sind bei der AZ zu finden.

Liebe Spitalleitung

100 Jahre ist nicht besonders viel für einen Laubbaum. Und wenn wir den besagten Baum von hinten anschauen, werden ihn die allermeisten erkennen!

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Als der Baum 30 Jahre alt war, hat vermutlich meine Mutter im KSA Fotos geschossen. Sehr alte schöne Bäume muss es schon damals gegeben haben. Schauen sie sich mal im Park um. Nelly hat vielen Frauen geholfen Kinder auf die Welt zu bringen. Die haben jetzt auch ein stattliches Alter rund um 70 Jahre …

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… hoffen wir, dass sie noch leben und beim mächtigsten Baum im Aargau, der Linner Linde, weiss man nicht einmal, wie alt der ist …

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… das Schulbuch für Hebammen, das seit gestern in der Hammerschmitte in Schmiedrued ist, hat 75 Jahre auf dem Buckel. Fragt die ehemalige Besitzerin, jahrelang Präsidentin der Schweizer Hebammen, was sie sagt!

It’s not your time! Robert sagt das gleiche.

Zig Kommentare sind bei der AZ zu den Krähen zu finden. Meinen picke ich raus:

Sie haben recht. Ich war wesentlich länger auf der Rückseite dieses Gebäudes und dann in einem nördlichen. Die Vögel waren so das Einzige, dass sich vor den Fenstern bewegte, wenn man regungslos im Spitalbett liegen muss. Aussicht auf bewegte Tiere und dass man(n) den Rollstuhl nie selbst wird bedienen können. Das Gleiten der Vögel, ihr Gekreisch, das kann einen Patienten anregen. Er muss auch in die Freiheit wollen. Fliegen kann ich noch nicht, aber den Rollstuhl durfte ich in Aarau lassen. Das Personal hat mir geholfen. Glück gehabt. Macht das auch mit dem Baum, resp. den Bäumen und Vögeln. Übrigens, diese schwarzen Vögel sind schlau und wir wissen nicht mal, ob wir jetzt Rabe oder Krähe sagen sollen – also Rabenkrähe. Wetten, dass diese bei meiner nächsten Kontrolle noch dort sind. Mit oder ohne diesen Baum.

Und liebe Spitalleitung, falls das noch nicht überzeut, den Baum nicht zu fällen, so hinterlasst doch einen Baumstumpf als Mahnmal oder noch besser, wenn ihr Schmutz nicht mögt, dann schaut mal im Spital selbst, da gibt es zumindest noch einen Nistkasten, der war bei einem andern Aufenthalt nicht sauber herausgeputz worden. Spitalviren bei meinem Namensvetter. 50 000 Fälle in der Schweiz pro Jahr, wovon 2000 – 3000 tödlich enden – das heisst sechs bis 8 Tote pro Tag. Das sind Probleme, die ihr lösen könntet.

 

Einladung zur GV vom 23.2.2018 im Storchen

 Traktanden und Einladung zur GV

Im Link oben sind alle Daten ersichtlich.

GV NVV Rued am Freitag, 23.2.18 im Storchen Schlossrued
  1.  Begrüssung
  2.  Wahl des Stimmenzählers
  3.  Protokoll der letzten GV
  4.  Jahresrechnung und Revisorenbericht
  5.  Jahresbeitrag Fr. 35.-
  6.  Jahresbericht des Präsidenten
  7.  Tätigkeitsprogramm 2018
  8.  Verschiedenes
ab 18 Uhr Essen mit dem Vorstand, ab 20 Uhr GV mit Referat über „Orchideen“ von Martin Bolliger, Artenspezialist, Fachstelle  Naturförderung im Naturama
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Wilde Orchideen! Ein Bild habe ich nicht in unserer Umgebung geschossen. Welches?
Der Vogel des Jahres ist der Wanderfalke – „Trotz seiner enormen geografischen Verbreitung gehört er in der Schweiz mit 300 Brutpaaren zu den potenziell gefährdeten Arten.“ In diesem Zusammenhang ein Urteil für eine bedingte Gefangnisstrafe eines Taubenzüchters.

EY, Ey, ey, ei … Blühender Filz im Energiesektor

Ein Artikel, den ich keinem vorenthalten will. BR Leuthard’s Departement lässt durch die Revisionsfirma der Alpiq untersuchen.

Bei den drei grossen habe ich vermutlich zu EY den besten Draht. Aber vermutlich werden einige von denen, die das lesen, nicht nur schmunzeln. Das ist negative Werbung. Unklug, dieses Mandat anzunehmen, ist noch relativ gelinde ausgedrückt.

Ganz alles pflege ich normalerweise nicht im Internet preiszugeben. Dafür sind Exkursion wie die Besichtigung der Kleinwasserkraftwerke ideal. Selbst schuld, wer solche Chancen Verpasst.

Filz gibt es seit acht Jahrtausenden – also schon ziemlich alt. Älter wird zum anziehen nur das Fell sein. Aber das muss zuerst über die Ohren abgezogen werden. Blühender Filz? Der muss schon mit ziemlich viel Liquidem verbunden sein, dass der zum Blühen kommt. Aber der Energiesektor schafft das.

Mit Kurt Marti vom infosperber.ch bin ich nicht verwandt. Kenne ihn nicht mal persönlich. Aber der Name verpflichtet. Stammen alle drei vom Kriegsgott ab, sind alle kämpferisch – mit Worten und ganz sicher nicht Waffen. Der Bekannteste schaut jetzt von oben zu. Vom Mars? Wir kennen die Antwort nicht. Mars, der erste Monat im Jahr, zumindest früher. In genau vier Monaten haben wir den letzten Wintertag. Und heute Nachmittag ist Feldarbeit angesagt. Das Gras bekommt noch den Spätsommerschnitt. Mars ist ja auch für das Feld zuständig … ging nicht nur aufs Feld, sondern zog auch ins Feld. Energie ist auch zweiseitig. Vor einem halben Jahrhundert habe ich meinen ersten Vortrag über Energie gehalten. War schon damals analytisch und daher kritisch. EY, Ey, ey, ei …

… und gleich noch einen obendrauf. Na ja, so draufgeblickt scheint einzig der Kanton Bern im Mittelland nicht Mit-Besitzer zu sein … nur, wer hat schon den Durchblick und wer ist „Streubesitz“.

Im Prinzip sollten wir nicht nur Vögel, sondern mal die Menschen schützen und nicht nur die aus dem Kapi-Tal.

Wie in Schlossrued Vögel hausen

Walter Bolliger führte uns auf der Nistkasten-Reinigungstour hoch oben bei Schlossrued … und wir fanden, dass die Vögel doch eigentlich recht unterschiedlich zu wohnen pflegen.

GIS haben wir fallen lassen. GIS ist auch relativ kompliziert. Traurig fast, etwas kalt, wie GIS-moll. Mehr Spass macht GIS-Dur …

… genau genommen ist das die Ass-Dur – auf der Exkursion machten wir eher eine Aas-Tour. Schön, wie die im Video über die Jenseitsregel fiebern.

Jenseits waren auch einige Vogelhäuser.

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Hier die „Aus“-Beute …

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… und im Detail. Die Wespen haben sich auch am Dach zu schaffen gemacht. Es braucht einen Dachdecker …

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… und hier einen Kleber. Die Spechtunterkunft ist zweigeteilt. Spass beiseite, das ist nur verarbeitungstechnisch weil wir die noch nicht mit einem 3D-Drucker erstellen können. Praktisch gesehen ist das keine Problem. Also müssen neue Vogelhäuser gesucht werden.

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So war das nicht gemeint. Gemein. Vermutlich die Fischreiher, welche eine Raubkatze in ihrem Revier angriffen.

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Für den Specht finden wir eines vor Ort. Nicht ganz einfach zu reinigen. Den Stamm wollen wir nicht entzwei sägen.

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Ein echtes Fertighaus mit vier verschieden grossen Eingängen.

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Der Kleiber weiss sich selbst zu helfen. Er nimmt einfach Kleister oder Kleber.

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Selbst schuld. Wir hätten eine echt gediegene rustikale Villa zum Vermieten. Also zurück in die Nistkastensammlung von Walter.

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Etwas höher ginge ja noch …

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… die Aussicht ist fantastisch … aber weiter oben würden die Vögel noch mehr sehen. Nur, dort wird es noch kälter …

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… für heute ist Walter das aber zu hoch. Er hat schon die Sonntagskleider an, weil er noch in die Kirche muss … Benefizkonzert. Pfeifkonzert der Vögel hören wir eh nicht. Waren wohl alle am Samstagnachmittag am Shoppen? Keiner in einem Nistkasten. Weder Kleber, sorry, Kleiber, Trauerfliegenschnäpper und keine einzige Meise. Nicht mal die Haselmaus war anzutreffen. Die sind am Schlafen und zwar an einem anderen Ort. Daraus schliesse ich, dass die im Stande wären, selbst irgendwo ein Nest zu bauen oder einen Unterschlupf zu organisieren …

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… und dabei wäre es so angenehmen. Wir verwenden zum Schlafen lieber Gänsefedern. Andere haben gleich zwei Nester in ihr Eigenheim gebaut. Wieder andere scheinen spartanisch zu leben. Ganz wenig ist bedeckt. Scheinen Asiaten zu sein, die Futon vorziehen

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… welche vermutlich auch die Lorbeerkirsche oder gar den japanischen Knöterich hierhin gebracht haben. Ein invasiver Neophyt. Vögel fressen zum Teil auch giftige Beeren, also nicht nachahmen …

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… und trinken Red Bull? Nein, die Büchse entpuppt sich als Gralsburg Bier … billiger als Wasser. Andere ziehen Feldschlösschen vor. Josef sammelt allen Abfall ein, den eine spezielle Art von Vögeln liegen gelassen hat. Der kleine Clean-Up-Day.

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Auch ungiftige Sachen gäbe es zum Naschen … drei Meiseneier … à la Methode Chinoise … geschmacklich vermutlich ähnlich wie 1000-jährig Eier

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… sieht aus wie der Schwarze Trüffel – aktueller Tagespreis 1.48 Euro – pro Gramm …

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… könnte in diesem Pizzaofen hergerichtet werden. Zu finden in der Umgebung …

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… und wer es etwas al dente mag, auch für den gibt es einiges zu finden. Übrigens, beim Start gibt es eine Brätlistelle. Nicht unbedingt geeignet für die Fünfte Jahreszeit, die genau vor einer Woche angefangen hat …

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… wo man ganz spezielle Vögel sieht. Dem weiss gefiederten habe ich auch schon selbst den „Nistkasten“ herausgeputzt.

Wer nicht mitgekommen ist, ist wirklich selbst schuld. Hat echt viel verpasst.

Progressive „Vögel“ haben es schwer in der Schweiz

Sind Nistkästen heute noch sinnvoll und brauchen wir wirklich ein digitales Erfassungssystem für Vogelstandorte?

Innerhalb fünf Tagen waren zwei Präsidenten von Natur- und Vogelschutzvereinen in unserer Gegend vermutlich erstaunt, wie konservativ viele Vorstandsmitglieder sind. Sie hangen am Alten. Weiterhin Meisenkästen bauen und aufhängen. Dafür werden dann Schmetterlingslarven von den Meisen gefressen. So gesehen, habe ich meine vier Meisenkästen noch nie. Freude, wenn die Meisen reingehen und Junge haben. Aber ich habe auch Freude an Schmetterlingen und Faltern. Kannibalismus pur. Denkarbeit ist angesagt.

Die vier Standorte der Meisenkasten lassen sich mit Google-Earth anschauen. Extrem viel zu diesem riesigen Softwarepaket haben mehrere Nachbarkantone des Aargaus beigetragen. Weltspitzenklasse pur. Das Know How ist da, wie man solche Standorte erfassen könnte. Nur, uns Naturschutzmitgliedern ist dies noch nicht richtig zugänglich gemacht worden. Was soll’s. Unsere Nistkästen werden weiterhin mit Landkarte und Bleistift erfasst. Und dabei hätten die das notwendige Werkzeug auf Mann oder Frau. Vielleicht hilft unser technikaffinstes Mitglied ab nächstem Jahr mit, die GIS-Möglichkeiten anzuschauen. Er wird pensioniert und allenfalls etwas mehr Zeit haben als früher. Meine Unterstützung hätte er.

Viele fragen mich immer, wieso ich keinen so modernen tragbaren Telefoncomputer mit mir herumtrage. Weil ich meist ohne den auskomme. Dafür weiss ich, was man mit dem alles machen könnte. Ja, ohne GIS wäre heute die Postzustellung nicht mehr möglich. Je Adresse, jeder Haushalt ist digital erfasst. Genau genommen der Stromzähler, denn der ist heute in jeder Wohnung und jedem Unternehmen zu finden. Gebäude ohne Stromanschluss sind selten. Dafür weiss ich, was man alles mit solchen Geräten machen könnte. Da wir per Beschluss im Gesamten konservativ sind, lassen wir die GIS-Übung mal fallen. Warten, was passiert. Sempach, BirdLife Schweiz und Aargau kennen meine Ideen. Morgen an der Exkursion wird es keine GIS-Erfassung geben. Macht nichts, denn mit der internationalen BirdLife App schafften wir es nicht, die Daten auf eine Schweizer Plattform zu laden.

Heinz aus Muhen hat am Regionalhöck referiert. „Sind Nistkasten in der heutigen Zeit noch sinnvoll?“ Ja, zumindest für Dohle, Gartenrotschwanz, Wiedehopf, Wendehals, Mehlschwalbe, Mauersegler, Turmfalke und Schleiereule. Jahreskosten pro Verein, ohne Fronarbeit, etliche hundert Franken, oft tausend übersteigend. Und der Mitgliederbestand nimmt dauern ab. Bei uns zum Beispiel in den vergangenen zwei Jahren minus 12 und 5 Prozent. Das heisst, wir haben heute 20% weniger Mitglieder als vor zwei Jahren! Tendenz anhaltend, wenn wir es nicht schaffen, für Junge Attraktives zu bieten. Hunderte von Nistkästen hängen praktisch in jedem Vereinsbereich. Darunter stehen und sich informieren lassen, was in dem Kasten ist … vielleicht doch in einigen Jahren möglich. Junge hätten ja praktisch immer ein Handy dabei, das Auskunft geben könnte. Könnte, denn die Daten müssen erfasst werden.

Nistkasten bauen, aufhängen, reinigen ist immerhin für Kinder interessant. Einige interessieren sich später für Vögel … allenfalls für die gesamte Natur. Vielleicht sollten mehr Nistkästen für Höhlenbrüter aufgehängt werden. Jeder Kanton ist unterschiedlich und von Forstrevier zu Forstrevier gibt es auch Unterschiede. Wie wäre es, wenn man sich einmal mit dem Förster kurzschliesst. Vögel kommen nur, wenn es auch Nahrung in der Umgebung hat. Schön, wenn viele vom Roboter kurzgemähte Rasenflächen zu etwas mehr Leben angehaucht würden. Gar nicht zu denken, an all die Flächen, die mit einem Fliess gegen Unkraut geschützt sind. Oder die kahlen Steinwüsten. Schön, das ist ja wirklich eine Ansichtssache.

Vielleicht wäre es sogar von Vorteil, wenn man beim Nistkastenbau ein Merkblatt abgibt, wo so ein Vogelgebäude sinnvoll aufgehängt wird. Auf der Nordseite an einem Haus aufgehängt und dann das Ausflugsloch auch noch gegen diese Richtung. Vögel lieben wie wir normalerweise die Südseite. Eine Idee, die wir uns auch merken müssen – das Arbeitsteam auf Schloss Biberstein.

Hier noch einige Bilder vom Rundgang im Gibel von Muhen.

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Blick vom Rebenweg nach Süden. Sogar dem Rotmilan, unserem Ruedmilan wird es zu ungemütlich. Sturm kommt auf. Gefühlte Kälte deutlich unter null.

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Irgendwo wäre noch der Jura. Vor fünf Minuten war er doch noch da. Ich glaube, ich habe das erste Mal meinen Fotoapparat in einer Plastiktasche mitgenommen. Das runde Gebilde im Bildhintergrund  ist nichts anderes als die SMDK – die wurde auch schon einmal erwähnt.

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Entlang der in Fronarbeit erstellten Trockenmauer. Sie trotzt auch dem Regen.

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Hoffentlich ist der Schirm „Energie 2000“ kein schlechtes Omen.

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Eine der fünf Reptilienburgen. Nicht mal eine Wasserschlange haben wir gesehen. Eindeutig die falsche Jahreszeit, um diese herrliche Gegend anzuschauen.

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Ein Paradies für einige Vogelarten und Insekten.

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An diesem Hang wurden vor langer Zeit Reben angebaut. Eine einzige „Gibelrebe“ gibt es noch und die möchte man für eine Neubepflanzung nutzen. Hoffentlich gelingt es, denn Reben lieben Störzonen nicht allzu sehr und davon hat es hier einige. Vermutlich auch der Grund, wieso es den Reben hier nicht „gefallen“ hat. Alleine am Stein im Untergrund wird es nicht liegen. Konservative sollen bitte nicht schauen, was ich unter „Gibel Rebe…“ gefunden habe.

Trotz Wetter ein toller Anlass mit vielen anregenden Ideen.

Übrigens, progressive Geier gibt es in Lima (Peru), die GPS benützen um GIS-Datenbanken zu füttern.