Hilferuf – Diskussionen am Ostermarkt erwünscht

Vereine die immer kleiner werden und oft aufgelöst werden, sind keine Seltenheit in unserer Zeit. Eigentlich sollte das mit dem NVV Rued zu vermeiden sein. 85 Jahre sind nicht genug!

Unser Hilferuf aus dem Vorstand wird nächste Woche in alle Haushalte im Ruedertal verteilt und im Ruederblatt erscheinen. Heute ist das Angebot um die Freizeit zu verbringen riesengross, auf Vereine haben selten Leute gewartet. Nur, der NVV Rued ist und wäre auch in Zukunft eine gute Sache.

Interessenten können am Ostermarkt, am 6. April von 9 – 16 Uhr beim Turnhalleneingang in Schlossrued mit uns diskutieren … sollte es regnen, wir sind am „Schärme“.

Hilferuf

Hilferuf – Einladung zur GV und Ostermärit  (PDF)


Jugend demonstriert für die Umwelt

Für den Umweltschutz gehen Jugendliche heute auf die Strasse. Sie demonstrieren für eine lebenswerte Zukunft.

 

Genau solche Jugendliche sucht der NVV Rued

Unser Schwergewicht soll in Zukunft der Natur, der Ökologie gelten. Seit Jahrzehnten schreiben wir Natur- und Vogelschutz! Für uns zählen Vögel auch zur Natur. Es ist ehrenwert, diese zu schützen. Wichtiger erscheint uns aber der Schutz der Menschen.

 

NVV Rued vor dem „Aus“

Die Mitgliederzahlen sanken im letzten Jahrzehnt extrem. Die Beteiligung an Veranstaltungen ist fast auf dem Nullpunkt. Zweimal haben wir letztes Jahr zur Besichtigung des Paul Scherrer Instituts mit anschliessender Wanderung in den Rebbergen und wilden Wäldern in Villigen die Bevölkerung des Ruedertals eingeladen. Eine ganz tolle Veranstaltung – drei Leute aus dem Ruedertal sind mitgekommen. Zwei aus dem Vorstand und eine Ehefrau. So kann es nicht weitergehen.

 

Nach 85 Jahren braucht es frisches, junges Blut

Entweder lassen wir den NVV Rued eingehen oder wir machen was „Neues“ daraus. Meisennistkästen bauen kann es nicht sein. Meisen fressen Insektenlarven, die wir dringend brauchen.

 

Neue Ideen sind gesucht

Vor dem endgültigen „Aus“ möchten wir dem NVV eine neue Chance geben.

 

Diskussion am Ostermärt

Am 6. April 2019 können sie von 9-16 Uhr mit drei Vorstandsmitgliedern über die Zukunft des NVV diskutieren. Das Spiel BioDio lädt zu Abwechslung ein – lernt spielend unsere Ökosysteme bei der Turnhalle Schlossrued kennen.

Gebt der Um- und Mitwelt eine Chance – helft mit! Bewegt  etwas, gestaltet die Zukunft.

 

Übernehmt Verantwortung als Vorstandsmitglied

Wir würden gerne neue, jugendliche oder junggebliebene Vorstandsmitglieder an der Hauptversammlung präsentieren. Wer unterstützt im Vorstand: Walter, der jeden Vogel und jede Orchidee im Ruedertal persönlich kennt. Hansruedi hat Diesel und Feuer im Blut. Stephan, der Ökonomie und Ökologie im Gleichgewicht halten möchte.

 

Mitgliederversammlung am 26. April im Sternen

Um 20:00 Uhr treffen wir uns bei Pino in Schmiedrued. Tranktanden: Jahres- und Kassenbericht, Protokoll und Beschluss über fehlende Protokolle. Vor allem:

… wie weiter mit dem NVV Rued?

Am Schluss maximal 9 Wahlen

Freitag, 15. März 2019 – starten wir in eine neue Zeit?

Und hier noch ein Artikel für Kritiker – und da kenne ich einige. Die schauen zwar oft gut zur Natur … nur, die retten den NVV Rued nicht. Wir suchen progressive, die mitziehen.

Rotmilane … Plastikmüll und SOS …

Save our Ship or Soles (Seelen) … und  zwei interessante Artikel im Beobachter.

Eine rätselhafte Rückkehr“ der Rotmilane. In den 70-iger Jahren wurden in der Schweiz knapp 90 Paare gesichtet. Mindestens zwei Paare lebten im Bremgartenwald in Bern irgendwo gegen den Gäbelbach. Gefunden haben wir als Kinder die Horste nie, aber haben sie oft gesehen wie sie zwischen den Hochhäusern des Tscharnergutes hindurchglitten und ganz selten einen Flügelschlag machten und irgendwo in den Bäumen des Waldes verschwanden.

Wenn sie Bern-West, der grösste, neueste, 6. Kreis von Bern nicht kennen … ein Wandervorschlag.

Von meiner Gotte hatte ich zu Beginn des Lesealters (als Lesezwang!) zwei Taschenbücher geschenkt erhalten – Vögel I und II. Der Milan war nicht erwähnt. Dafür brauchte ich meinen Onkel. Flurpolizist … städtischer Wildhüter. Der wusste viel und nahm mich oft auf „Dienstreisen“ mit. Damals hatte ich den Stimmbruch noch nicht, es war viel einfacher, den Milanen zu pfeifen, nachzuahmen, anzulocken … meine Stimme ist heute tiefer, die Bänder länger und das hat seinen Einfluss, das ich fast zu wenig Luft zum hohen Pfeifen habe. Zum Glück ist der Milan neugieriger als der Bussard, welcher mit einem tieferen Ton angelockt werden kann. Versuchen sie es mal.

Was frisst unser Wappentier in der Not? Regenwürmer. Not? Ja, unser Notruf des NVV Rued kommt so um den 20. März in alle Briefkästen des Tales und wird im Ruederblatt erwähnt.  Übrigens, Ralph Wicki sagt eben im Radio, dass Engel in allen Farben, Formen erscheinen können. Sind Engel auch Geflügel? Wir haben mal in Riggisberg beim Pilgern über Gott und die Welt diskutiert (ganz unten).

Zurück zum Milan. Unser Wappentier. Im ersten Beitrag auf Ruedmiland, das von mir gesponsort ist und wenn man die Mithilfe der andern anschaut, eigentlich nur meine persönliche Meinung vertritt. Und die ist manchmal ziemlich modern, allenfalls ausgeglichen, sicher nicht konservativ. Ein einziger Beitrag, der nicht von mir kam … danke K.W. Ich habe versucht, deine Versuche weiterzuführen und vermutlich muss ich wieder an die Diskussion im SRF denken. Leonhard Cohen … erinnert an einen Friedhof.

Uwe Wolf heisst der heutige Partner von Ralph. Fussballspieler oder Theologe?  Kenne beide nicht, aber zumindest ihr Metier aus Erfahrung. Was den NVV Rued betrifft, ist es mir nicht um Spass zumute.

Gegen die Umwelt ist niemand. Für die gesamtheitlich betrachte Umwelt im Ruedertal eigentlich nur ganz wenige. Freiwillige vor. Zum Schreiben? Wenn sie Lust haben. Aber wir suchen eher Mitglieder, die aktiv mitmachen.

Das ist eine Zeiterscheinung. Wenn es etwas gratis gibt, kommen mehr … auch solche, die keinen Mitgliederbeitrag bezahlt haben. Das hilft der Ökologie nicht sonderlich. Bleiben wir beim Friedhof und den Regenwürmern und da kommt mir  spasseshalber ein Witz in den Sinn. Der ist „so unanständig“ dass sie ihn selbst guurgeln können.  Ralph: „ich könnte jetzt stundenlang über Engel diskutieren“. Aber was fressen die Milane beim Fressen von Regenwürmern mit? Nahrungsergänzungsmittel? Vitamin D3? Plastik – Kunststofff auf Hochdeutsch. Plastikmüll. Ja, wer sammelt schon Plastik – Weichplastik gesondert von Hartplastik. In unserer Gemeinde gibt es nur eine Schuttmulde … mit allem drinnnnnn. Einer wird jetzt schmuzeln, wenn er das liest. Rufer in der Wüste … und eigentlich ist ja das Ruedertal alles andere als eine Wüste.

Und wo gibt es mehr Plastikmüll als im Meer? Vermutlich auch in unserer weiteren Umgebung. Unser Tal schaue ich noch als einigermassen gut an, wobei ich manchmal staune, was die Menschen so alles aus dem Auto werfen, nicht nur um die Hammrschmitte herum. Und Zigarrettenstummel sind auch gefährlich. Heute können viele nicht unterscheiden, was ökologisch total unsinnig ist und ökonomisch Sinn macht.

„Hier steckt am meisten Mikroplastik drin“.

England, Deutschland und Italien sind heute Vorzeigeländer – früher war es die Schweiz. Da wurde nichts zum Auto rausgeworfen, am Waldesrand liegengelassen. Es hat nicht nur mit unserer „BevölkerungsExplosion“ zu tun … viele Migranten, Einwohner und Ureinwohner werfen heute alles einfach weg und überlegen nicht, ob man das Material recyceln könnte. Ja überlegen. Einige ärgen sich an meinen Beiträgen, wenn es Tippfehler hat. So ist die heutige Gesellschaft. Nebensächliches wird mehr gewichtet als Wichtiges, Lebensnotwendiges … ich hoffe, dass die Jungendlichen und Kinder anders sind.

Plastik, das schlimmste Beispiel, das ich im vegangenen Jahr gesehen habe, ist die Türkei. Man muss nicht in die Weite schweifen. Bei uns gibt es gute Möglichkeiten, für die Umwelt etwas zu tun …

… tun sie mit … vernichten sie nicht Erhaltenswertes … gestalten sie die Zukunft, verbessern sie was ihnen/uns lieb und wert ist … erzählen sie aus der Vergangenheit und philosphieren sie in die Zukunft … wir brauchen aktive, neue Mitglieder und Vorstandsmitglieder, die mitreissen … und sonst machen wir Schlussssssssssssssssssssssssssss …

…. Haare lassen müssen alle einmal … die Frage ist wie und ob man das vorher mit Humor erwartet hat und es ebenso nimmt. Würde ertragen ist eins, Mensch bleiben ein anderes.

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Genie? Vogel? Beides wurde in den Medien über den gestern Verstorbenen erwähnt … neue Ideen sind wichtig, um die Welt zu verändern … ob mit oder ohne Rossschwanz, Karl der Grosse, wie er genannt wird … oder eben solche Ideen wie von Karl Lagerfeld (Bild vor 12 Jahren bei vielen Rossschwänzen geschossen) sollten beim NVV Rued einschlagen.

Am 26. April um 20.00 Uhr findet die GV im Sternen Schmiedrued statt und ich hoffe nicht sagen zu müssen, dass Lagerfeld und der NVV Rued gleich alt wurden. Die Traktandenliste und unser Hilferuf wird im Ruedertal an alle Briefkastenbesitzer zugestellt.

Anmerkung: Nach Mitternacht meldet sich noch einer: „Lieber Stephan, und wenn du mir mit deiner Tiefe schreibst, freuts mich 😉
DANKE und Herzgruss, Ralph“

 

Insektensterben

Fast unbemerkt findet ein enormes Insektensterben statt

Bei diesem Artikel der AZ gibt es leider nichts anzumerken.

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Ein Insekt, das man meistens nur hört, aber ganz selten sieht – eine Zikade.

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Hier ein Buchsbaumrüssler … der ist nicht ganz so selten …

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Sorry, drehen sie den Bildschirm auf die linke Seite und sie sehen alles original … am nächsten Morgen waren tausende von Leichen entsorgt. Der Körper wurde von den Wespen gefressen, die die Flügel abtrennten und die Ameisen nahmen den Rest.

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Und hier noch ein Bild mit Sagowürmern, die dann verpuppen und den gefürchteten Palmrüssler ausschlüpfen lassen.

Das nur mal ein paar Insekten rund um meinen zweiten Garten.

Interessantes aus aller Welt

Weltweit scheint einiges im Umweltsektor neu aufgegleist zu werden …

… ich werde später darüber berichten. Na ja, wer ganz gwundrig ist, der hat schon einige Hinweise in den Finanzblog-Beiträgen des vergangenen Dezembers. Im Novemberbeitrag sieht er, dass nicht nur das Meer mit Plastik verschmutzt wird.

Hier mal einige Adressen, die mir gemailt wurden. Ohne Bewertung, einfach mal so zum darüber nachdenken.

 

 

 

Besserstein oder besser „Bessersein“

Auf unserer Rebbergwanderung haben wir bei der Ruine Besserstein gerastet und etwas über die Zukunft unseres Vereins diskutiert.

„Bessersein“ – wäre in unserem Verein gefragt. Danke den zwei anderen aus dem Ruedertal, die mitgekommen sind. Der Financier war sogar aktiv beim Weineinkauf. Alle Briefkästen im Ruedertal haben zweimal in diesem Jahr ein Rundschreiben erhalten, das auf diesen Anlass aufmerksam gemacht hat. Das letzte mal eine ganze Seite nur dieser Exkursion gewidmet – die an der vorletzten GV am meisten Stimmen bei der Umfrage erhielt. Drei grössere Vereine haben nachträglich an diesem Datum eine Vereinsreise organisiert. Bravo! Wieso brauchen wir in diesem Tal eine Vereinsversammlung in Schmiedrued, wo nicht einmal die Hälfte aller Vereine präsent ist und dann noch eine Terminversammlung. Im Digitalen Zeitalter herrscht im Ruedertal Steinzeit. Am Thema kanns nicht liegen, an „kommenden Weinjahrgang 2018“ garantiert nicht – das Zeitalter der Nichtsportvereine neigt sich dem Ende. Unsere Mitgliederzahlen deuten fast auf Sturzflug.  Wie soll die Zukunft aussehen?

Der Natur ist es egal. Die wirkt dieses Jahr – an Mangel an Kälte dürfte es nicht liegen. Sorry, wenn dieser Beitrag noch nicht ganz fertig ist – die Zwetschgen machen mich fertig und … aber darüber vieleicht später mal was an der GV. Einiges über die Rebbergwanderung wurde ja schon geschrieben und wir hatten Glück – wieder warmes, heisses Wetter und die grosse Lese hatte noch nicht begonnen. Alles voller Trauben – gross, schön, süss – excelenter Jahrgang wird das geben. Der Ausflug fand bei allerschönstem Wetter statt. Na ja, so eine echte Fernsicht hatten wir nicht. Nur Istvan sah die Alpen. Protonenblick vermutlich.

Istvan? Den müssen sie erlebt haben. 60 Jahre alt – so die schlechteste Schätzung. Er ist 83. Na ja, beim Abstieg nahm er doch einen modernen Wanderstab ganz gerne.

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Der in der Mitte, wer könnte das wohl sein?

Die Geberin hatte dafür etwas mehr Mühe – zwei Stücke wären gefragt – 19.99 aktuelle Aktion. Wer Aldi nicht mag, hat sicher die Internetseite besucht. Es gibt sicher keine Informatik Aldi-Anhänger, aber Istvan würde ich den Besuch nächste Woche dringend anraten. War auch im Briefkasten, wenn sie keinen „keine Werbung“ Kleber haben. Unser Rundschreiben lässt dieser Kleber „kalt“. Istvan und drei andere aus dem Nicht-Aargau haben unsere Wanderung verstärkt. Merci. Hoffentlich lebt der 83ig-jährige noch eine Weile. Er hat einen Attich, einen falschen Holunder mitgenommen – der ist giftig. Ich vertrage nicht einmal den normalen Holunder – schwarzer Holunder ist giftig. Istvan kann das wegstecken, der wird Attich vertragen obwohl er vor mehreren Zeugen gewarnt wurde. Er kommt ja auch aus dem Land von Attila.

So, nun drücken sie mal auf diesen Link – um einige der folgenden Bemerkungen zu verstehen, ist die Lektüre auf Herbies Blog ganz nützlich.

Er schreibt mitklarersicht – wie das von mir gesponsorte Ruedmilan – bei martischweiz gehostet. Klar? Klar, klar ist das Meiste, deshalb schreibe ich meine Antworten auf das Unklare oder wie die Fernsicht, das Diffuse. Herbie schreibt sogar Kreuzfalsches – manchmal hört er nicht zu. Vielleicht hat er sich auf den glockenhellen Kristallglas-Ton konzentriert. Er war ja eh froh, dass ich ein Glas-Glas und eben das andere zu Demonstrationszwecken dabei hatte – er hat seines vergessen. Und Istvan seines beim ersten Apéro liegen lassen. Eine aufgeschnittene PET-Flasche half ihm über die Runden. Sicher nicht das optimale Material für ein Weinglas.

Zuhören, das ist eine Kunst, das nicht alle können. Hier hat sich eindeutig die Erfahrung von Stadtbewohnern mit der Lehrnfähigkeit von Talbewohnern manifestiert. Am morgen war ein etwas gedrängtes Programm angesagt, das den Hunger auf 12.30 oder gar 13.00 verschob. Alle sieben waren der Meinung, dass das kein Problem sei. Pustekuchen. Der morgen schien anstrengend zu sein, Energie verschlingend, Hunger  entwickelnd.

Beim PSI warteten wir mal auf die vermeintlichen Zentralschweizer. Die haben ja, wie Herbie berichtet, den Mittelpunkt in ihren Halbkantonen – beide sind nicht ganz ganz. Ziehen sie am westlichen Ende der Schweizer Landkarte von Süden gegen den Norden einen Strich und dito im Bünderland an der östlichen Seite. Messen sie die Distanz und halbieren sie diese – wo landen sie (mit einer geringen Abweichung)? Auf der Ruine Besserstein!

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Wir sieben Wanderer werden ganz herzlich beim Paul Scherrer Institut empfangen. Nur durch den Wasserstrahl gehen die Schuhe auf und ab – das ist noch ganz einfache Füsick … gleich wird es ziemlich komplizierter.

Wir fangen ohne Urschweizer an. Lauk, nicht so laut, erklärt das PSI … Geschichte, Atömchen, Magnete etc. usw. usf. Absolut super, eine Auffrischung in Windeseile. Dann: wollt ihr noch was über Protonen hören. Jetzt muss ich mich zu Wort melden, denn andere haben bis jetzt die interessante Diskussion angefeuert. „Ja. Mindestens drei von sieben wird das heiss interessieren!“ Jetzt, beim Schreiben, kommt mir ein Vogel in den Sinn, das wird den auch interessieren. Heute Abend per SMS – meine Abkürzung – erfahren, dass er Krebs hat. Einer der drei hat ihn mal an einer Veranstaltung in Luzern verpasst. Jetzt könnte er ihm von seinem Sieg berichten und ihn aufstellen. Ihm sagen, er soll mal ans PSI fliegen, möglichst früh und nicht auf die biotechnologische Revolution warten. High Tech, mit Protonen kann der Krebs besiegt werden – 98% Erfolg zumindest beim Augenkrebs, beim „malignes uveales Melanom„.

Entschuldigen sie mich, wenn sie jemals selbst Krebs besiegt haben, dann war der Nachmittag „einfach Beigemüse“. Aber den haben wir genossen.  Zuerst aber einen ganz herzlichen Dank an den Informationingenieur, der uns gut zwei Stunden  betreut hat. Er hatte sichtlich Spass, dass wir uns aktiv beteiligten. Geht hin, schaut euch das PSI an – vielleicht sogar einmal an einem Tag der offenen Türe, dann kommt ihr allenfalls auch hier hinein …

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… das SLS, das Synchroton.

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Sieben Personen und eigentlich wird eine Führung ab 12 Personen gratis durchgeführt. Danke ans PSI und die Dame, die für unseren traurig kleinen Verein Einsicht hatte und alles organisierte. Dann ging die Wanderung weiter … und es wäre doch kein Bericht von mir, wenn nicht noch Hintergrundinformation erwähnt würden.  Die Schweiz wollte einmal Atombomben bauen. Total schön, die heutigen Zeiten – jetzt wollen wir nur noch Waffen in Bürgerkriegsländer liefern. Sarkasmus ade, jetzt sind Taten, genau genommen Unterschriften, gefragt.

Korrektur-Initiative  –  Helfen Sie jetzt mit, Waffenesporte in Bürgerkriegsländer zu stoppen.

25 000 Personen sollen je vier Personen suchen. Tönt nach wenig, aber seit der Organisation der Rebbergwanderung sehe ich das leicht anders. Sieben Personen, das verkraftet der Weinbauer Schödler. Auf alle Fälle kaufen einige ohne zu degustieren. Sie vertrauen allein ihren Augen. Vielleicht wird ja einer Rebstock-Aktionär! Ein Weinbaubetrieb, wo man sich wohlfühlt. Was wir auf der Wanderung getrunken haben, oder angetrunken, denn die nichtgetrunkenen haben wir nach Hause nehmen können, das erfahren sie mitklarersicht.

Hunger verdeckt aber die Sicht. Der halbstündige Abstecher in den allerschönsten Teil der Rebberge, die Gugele, wurde fallen gelassen. Eigentlich auf den Nachmittag verschoben, aber da hatten plötzlich alle schon wieder andere Pläne. Ein recht altes Google-Satelitenbild. Wer sich wirklich für Reben interessiert, soll heute in natura das anschauen – vom Trotte-Parkplatz ausgehend. Vermutlich imposanter, als der Aprikosenanbau im Plastiktunnel. Conthey oder Frick hin oder her, wir sind auf dem Plastikweg. Wollen wir wie „El Plastic“ aussehen – so habe ich die Gegend westlich von Almeria getauft. Diese Früchte werden nie so schmecken, wie der Blanco von Blanco – der Johanniter – ein PIWI – eine Wucht, eine echte Sinfonie.

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Alles fein säuberlich angeschrieben.

Nun gehe ich auf einige Punkte ein, die Herbie in seinem Beitrag erwähnt hat. Der gemeinsame Weingeschmack hat uns sicher nicht seit 34 Jahren zu Kollegen gemacht. Diametral entgegengesetzt. Herbie braucht ein Bleikristallglas, damit der Wein mit der Elektrolyse seiner natürlichen Kräfte beraubt wird und zum milden wohlschmeckenden Wein wird. Ich brauche einen Charakterkopf und der braucht ein Glas-Glas. Der Tipp im Film will ja nur Weingläser verkaufen und auf Kristallgläsern ist frankenmässig die viel höhere Marge. Dass wir unterschiedlich sind, sieht man auch bei seinem hochwohlgelobten Alex Karton und seiner Feststellung, dass man einen Pinot Noir bei seinen vergleichenden Weinen nicht feststellen kann – „ein Ding der Unmöglichkeit“. „Der“ müsste er mit „meiner“ schreiben. Nicht so ganz leicht ist der Pinot Noir beim Variation festzustellen. „Feines Blauburgunderbukett„. Ein Weisswein aus Rotweintrauben. Das kennen wir vor allem aus dem Tessin – Merlot bianco. Herbie liebt Burgunder mit Eichengeschmack – der übertönt den Traubengeschmack. Fassgeschmack. Schlimmer sind nur die Whisky-Fans, die wollen zusätzlich noch Torfmullchuscht. Das hab ich doch schon mal geschrieben.

„Blasen gegen Windmühlen“, schrieb er. Ja, vermutlich hat er Blasen vom Wandern bekommen. Steil bergab und zu grosse Schuhe, dass gibt diese Dinger. Wehret den Anfängen. Auch bei den invasiven Neophyten. Drei drüsige Springkräuter hab ich im urwaldähnlichen Wald gesehn … nun sind drei weniger. Und einige dürre Blätter sind weniger. Die wurden zum Anfeuern verwendet. Ein Zündholz,  etwas dürres Zweigmaterial reicht. Feuern war am Waldrand wieder erlaubt und das Kottlet in 25 Minuten lecker. Eine Stunde hat er geschätzt. Und das ohne seine geliebte Anzündflüssigkeit im selbstgebauten Cheminée – ob dem Wald.

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Ein stiller Beobachter auf dem Besserstein – und mindestens 10 Kollegen haben die Sonne genossen.

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Zum Glück machte Herbie beim wilden Apfelbaum keine Anzeichen, dass er diesen ausreissen wollte – wäre schade gewesen. Hier könnte man genügend Äpfel auflesen um einen Wildapfel-Schnaps zu machen. Wild gesammelte Beeren darf jederman in der Schweiz brennen, wie es mit wilden selbstgesammelten Äpfeln aussieht, müsste man meinen ehemaligen Arbeitgeber anfragen, der von Bern nach Delsberg umgezogen ist. Dort lernte ich mal, grosse Tankanlagen auszumessen – je nach Temperatur hatte es mehr oder weniger drin. Ja, in diesem PDF gibt es einige schöne persönliche Erinnerungen – 1971, 1975 und 1976.

Alle, bis auf drei sind nun nach Hause gegangen. Auf unser Weiterfahrt kamen wir nach Veltheim. Das kenne ich eigentlich nur vom Schleuderkurs her – mit 100 Sachen in die Kurve. Unvergesslich, diese Maschine, die ich damals fahren durfte. Irgend ein panthera onca mit Alumotor. Hier findet ein Fest statt. Respektive, es wird so langsam abgebaut. Der Pfalz-Märt. Und was finde ich – einen Berudge – in der Ajoie gibt es den vergleichbaren Damassine.

Bei der Kirche werden wir gefragt, ob wir den Vogel kennen, der im Turm haust. Ein Storch dürfte es nicht sein. Ist es der Vogel des Jahres? Ja, genau. Der Turmfalke. Die Französin ist zufrieden, ich nicht. Nachschlagen. Es dürften Fledermäuse sein, wie im Milan zu lesen ist.

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Einen Hahnsucht man vergeblich auf dem reformierten Kirchtum – das „Wappentier“ der Reformierten. Aber wer ziert das Gemeindewappen von Veltheim? Immerhin, seinen Verwandten kenne ich bestens.

Ein schöner Tag. Wir können ja den ausgelassenen Teil nächstes Jahr nachholen. Im kleinen Kreis … bis alles Vereinsvermögen aufgebraucht ist.

 

 

Rebbergwanderung vom Samstag, 8. September 2018

Rebbergwanderung – „Trauben– und kleineren Kernen auf der Spur“

„2018 wird ein Superjahrgang für Weine“

 

Treffpunkt 08.00 Uhr beim Schulhaus Schlossrued

Zuerst unternehmen wir eine kleine Führung im Paul Scherrer Institut (PSI) und anschliessend wandern wir rund zwei Stunden durch die Rebberge und Wälder von Villigen. Alle sind herzlich willkommen.

Transport                     Wir fahren mit privaten PWs und bilden Transportgemeinschaften

Verpflegung                 aus dem Rucksack

Getränke                      aus dem Rucksack – bis auf den Wein, den wir zusammen degustieren. Da die Degustation allenfalls im Wald stattfindet, nehmt ein Weinglas mit

Wanderstrecke            nicht anspruchsvoll, etwa 200 Höhenmeter sind zu bewältigen. Wer Lust hat, kann am Nachmittag zusätzlich im Wald zu den Holderbank-Kiesgruben oder den Gämsen vordringen

Schluss                        je nach Lust und Laune oder wie der Wettergott so mitspielt. Bei schlechtem Wetter fällt uns schon was ein. Die Führung im PSI dauert etwa 1 ½ Stunden

Anmeldung                  möglichst schnell, denn das PSI muss die Adressliste im Voraus erhalten. Bitte Mail an marti@martischweiz.ch oder Stephan Marti, Matt 18, 5046 Schmiedrued – oder mit Glück 062 923 923 0 oder 079 407 13 77

PS: Wir suchen ein neues Vorstandsmitglied und wie immer neue Mitglieder (CHF 35.- je Jahr)

Einige Bilder vom 27. August 2018:

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2018 Trauben wie in diesem Jahr habe ich noch nie gesehen – wetten, diesen Jahrgang müssen wir uns merken.

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Wer war es, der im Paradies den Apfel vom Baum pflückte?

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Holunder auf dem Waldweg? Nein, Zwerg-Holunder – der Attichder ist giftig.

Genau genommen ist auch der normale Holunder giftig – zumindest die Kerne – und einige Leute vertragen den nicht – z.B. ich. Beide Pflanzen sind hier gemischt beisammen.

Heuer gibt es sehr viele Früchte und Beeren – es dürfte ein harter Winter folgen. Der Wald über Villigen ist zum Teil urwaldähnlich. Ein ganz spezieller Jurawald und wir stossen auf eine nicht ganz typische Waldpflanze …

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… die Ananaskirsche, die Grand Cherry Tomate oder lateinisch physalis pruinosa. Ein Nachtschattengewächs! Bei diesen ist immer irgend ein Teil giftig. Also bitte Vorsicht … zumindest hab ich den Genuss der Beeren überlebt, aber sie brauchen noch einige Tage, um richtig reif zu sein. Degustiert sie in den Rebbergen und am Waldrand über Villigen mit herrlicher Aussicht lieber Weine von Schödler und Blanco – die machen auch Rote.

Aus Mangel an Kälte wurde in letzter Zeit nicht so viel geschrieben … einige Beobachtungen in der Natur sind in diesem Link auf dem Finanzblog zu finden. Über Buchsbaumzünsler, Zikaden und was da so alles in zwei Monaten über meine Wege fleucht und kreucht.

Bräteln im Waldhaus Walde

10. August 2018, Bräteln im Waldhaus Walde. Treffpunkt 19 Uhr.

Rundgang mit Walter Bolliger. Grill, Getränke und Brot vorhanden …

So hiess es in der Einladung. Bräteln „im“ Waldhaus – ja da wäre es möglich gewesen. „Beim“ Waldhaus, wie es besser heissen würde, da wurde es aber nicht heiss!

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Zumindest hätten wir mit den von Hans-Ruedi organisierten Getränken löschen können. Sicherheitshalber haben wir den Durst gelöscht. Nach gut einem Monat das erste mal, wo wir eine Jacke vertragen haben.

Steinig, der Amtsschimmel wiehert

Zufällig gelesen … zum Nachdenken empfohlen!

Der Amtsschimmel bedroht den «Steinig»-Hof: «Jetzt kommen die und machen alles zunichte».  Schreiben sie in der AZ einen Kommentar. Meiner steht auch dort.

Salamitaktik? In der Bauzone seinem Hobby, den Pferden frönen ist, wie sie richtig schreiben, bei uns Vorschrift. Das ist a) Investitionsintensiv und b) je nach Platzverhältnissen sicher nicht jedermanns  „Geschmack“. In einer Stadt habe ich einen Schopf zum Stall umgebaut und heute wohnen da noch ein Hengst und ein Pony. „Da bringst du mindestens drei Pferde unter“ hat der damalige technische Direktor des Olympischen Pferdesportteams gesagt. Von den Landverhältnissen wären auch mehr bewilligt worden. Aber wenn ich ein Pferd wäre, würde ich den Hof in meiner Nachbargemeinde vorziehen und dies würde nur einige – früher nannte man sie Beamte – ärgern. Ironie ist eine Kunst, die von Gesetzesanwendern ignoriert wird. Nur zu ihrer Beruhigung, ich war mal echter Beamter, habe später Behörden beraten und bin eigentlich froh, dass dieser Hof nur an die andere Talseite grenzt. Ansonsten hätte ich als Naturschutzpräsident vom Ruedertal sicher davon gehört. Ja, was machen wir mit den von Behörden geschätzten1000 Bauernbetrieben, die 2018 eingehen werden? Das ist Salamitaktik!

Dazu noch die Geschichte um die Namensgebung für das Pony. Eine Stunde reichte sicher nicht, bis ich mich in die Diskussion beim Nachessen einmische. 1000 Namen sind sicher schon gefallen und keiner ist allen drei Besitzern, meine Kinder und ihrer Mutter genehm. Sie trinken Fanta. Nennt es doch Fanta. Drei sind begeistert. Fanta ist ein weiblicher Name und das Pony ist männlich. Also geht die Suche weiter. Wer gerade nicht Fanta trinkt hält sich an den Barbaresco. Dann kommt mir noch ein blöderer Gedanke. Aber Barbaresco ist zu lang. Also: Barolo! Vierfaches Geschrei. Barolo wird mittlerweilen etwa 25 Jahre alt sein.

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Übrigens, nicht auszumahlen, was die Behörden mit der Ente machen, die im 30-iger mit 52 kmh unterwegs war.

Spannendes über das Herz, Quacksalber und das Organoid

Das Original dieses Beitrages ist auf libref. zu finden. Das Referat von Thierry Carrel und und …

… für mich und hier aber am wichtigsten das folgende Referat. Wer sich für Naturschutz interessiert, wird diesen Beitrag garantiert hochspannend finden.

Den Vortrag von Prof. Ammann habe ich absichtlich am Schluss genommen. Auf der einen Seite spricht der ehemalige Leiter des Botanischen Gartens Bern von Quacksalbern, Scharlatanen und erzählt zuvor von Sensationsereignissen, die keiner Verschwörungstheorie zugrunde liegen, aber für die meisten unglaublich sind. Und wer hat schon einmal etwas vom Organoid gehört? Wikipedia hat genau drei Zeilen auf Deutsch und eine Literaturangabe aus dem Spektrum der Wissenschaft. Englischkenntnisse sind auf dem heutigen Kenntnisstand von Organoiden fast unabdingbar. Der deutsche Sprachraum schläft … noch.

Beim Apéro hatten wir ein anregendes, tolles Gespräch, nicht nur über die Venusfliegenfalle und d‘W.Nuss vo Bümpliz. Zum Schluss meinte Klaus: „Wir machen einmal etwas zusammen mit dem NVV Rued.“ Ich freue mich riesig, das wird garantiert nicht langweilig.