Schöner mit Kindern, als Politikern zu diskutieren – gmv ist gefrat

Clean-Up-Day und nach über einem Jahrzehnt wieder mal über das Kompostieren berichten.

Liebe Kinder, wenn ihr gestern oder heute mitgeholfen habt, dann sag ich ganz herzlich merci. Wegwerfen ist „vom Teufel“ und am allerschlimmsten, wenn das irgendwo geschieht und nicht in die entsprechenden Abfalltonnen.

Mein Text wird etwas kompliziert, aber gebt ihn doch einmal euren Eltern zu lesen. Wir sollten zur Umwelt Sorge tragen, denn ihr lebt noch länger in ihr. Und die meisten wussten ja schon, dass man unsere Umwelt nicht einfach so kaputt machen soll. Total erfolgreich, was ihr alles an Zusammengelesenem unachtsam, absichtlich Weggeschmissenem eingesammelt habt.

Wow, die nächste Goggibüchse schmeissen wir auch aus dem Auto raus! Ne, nächstes Jahr wollen wir weniger eingesammelten Abfall finden. Abgemacht! Jeder hilft mit und wirft gezielt weg … nicht auf eine Ortstafel … in einen Recyclingbehälter.

Über das wie … das ist schon geschrieben worden. Der heutige morgen hat richtig Spass gemacht. „Darf ich das Vogelskelett mit nach Hause nehmen?“ Er durfte … und wurde gewarnt, dass die Mutter vielleicht nicht eitel Freude hat. Sie hat nicht reklamiert, denn sie war anscheinend unter den Helfern. 60 Jahre Unterschied haben heute miteinander diskutiert, Fragen gestellt. Anregung pur.

„Und ich möchte ein Schneckenhaus mitnehmen. Darf ich?“ Klar dürfen sie alle – drei waren dabei. Schade, dass ich nicht mehr mitgenommen haben. Sterben Schnecken im Winter? Könnte sein, denn im Frühling finde ich viele Häuser und habe die mal auf die Seite gelegt für jemanden, der sich nicht mehr meldet. Hermaphroditismus oder wie sich das d… Wort schreibt … weiter bin ich nicht gekommen. Lest selbst nach. Nicht einfach zu schnallen und schon gar nicht, wenn es um ähnliche Sachen wie beim Menschen geht. In dieser Beziehung … und diese sind vielfältig … brodelt es zur Zeit in der Schweiz. Kein echtes Naturschutzthema, eher ein Naturerhaltungsthema.

Schneckenhäuser wäre auch so was für einen Bring- und Holtag (BuH-Tag). Nicht hohl, das füllt etwas. Brauchbares wegzuschmeissen ist etwas vom dümmsten, was man volkswirtschaftlich machen kann. Unsere Wegwerfgesellschaft wird vermutlich an dieser Eigenheit zu Grunde gehen. Hervorgerufen durch die Lohnmanie … möglichst viel … und sie wissen dann nicht, wie blöd sie mit dem Geld umgehen wollen. Wegwerfen, was ein anderer brauchen kann, ist total blöd, denn mit dem gesparten Geld kann anderes gekauft werden. Es ist gut, wenn Geld im Umlauf ist und nicht all zu viel auf den Konten gehortet wird. Und wenn jemand etwas gratis erhält, wie zum Beispiel an einem Warentauschtag – so das hochdeutschte Wort für einen BuH-Tag – dann kann er seinen Komfort erhöhen … oder seine Sammlung erweitern. Ich selbst bin ja dankbares Opfer für Schallplatten, allenfalls gar CD’s … die heute weggeworfen werden, obschon sie viel die bessere Musikqualität bieten, als Handy und Cohorten .. weiter nehme ich jeden Zapfenzieher entgegen und selbstverständlich Briefmarken, Bierteller … Ideen zum weitergebrauchen habe ich fast immer.

Heute wurde mir gesagt, dass nur der Kurator des Museums noch schlimmer sei … ein gerngesehener Gast in der Hammerschmitte. Nebenbei haben wir auch über die letzten 600 Jahre im Ruedertal gesprochen. Alles schon irgendwo in einem Blog erfasst, aber derjenige, der ein Buch – für ziemlich viel Geld – schreibt, war noch nie hier. Sorry, wir kommen von der Ökologie in die Ökomie und da steckt extrem viel Politik dahinter. Mal schauen, ob ich den Artikel von Ueli finde. Bei diesem Link werden einige wenige schmunzeln, aber gehen wir auf die Suche nach dem, was der CEO der Gebäude-versicherungsantstalt des Kantons Bern bei Boe gelernt hat. Nicht gefunden – PR-Beilage im Bund über SwissECS 2017 – etwas hochgestochen und zu teuer.

Und der letzte Satz von Ueli Winzenried: „… vor allem, wenn diese ökologisch und ökomisch sinnvoll sind“. Seit Jahrzehnten sag ich das und seit über 12 Jahren steht das regelmässig im Finanzblog. Es geht immer ums Geld. Wenn wir Geld sparen können, dann machen wir es und vor allem, dann wird es nachgeahmt – sogar von der Industrei. So nach dem Motto:

Keiner ist gegen Umweltschutz.

Ich bin mir heute sicher nicht wie ein Komposti vorgekommen. Zweifacher Faktor älter als die Jüngsten … aber an denen hatte ich meine helle Freude. Schade, dass ich mir Namen nicht mehr merken kann, aber ich würde vermutlich seit heute alle Hühner des Ruedertals kennen. Echt toll, wie die Kinder mitgemacht haben. Fast wie „Grossväterchen erzählt.“  Das war echt spannender, als wenn man zig Journalisten im Blätterwald liest. Zumindest einer will konzentieren – dagegen rebellierten einige. Mal schauen, ob mir meine Tochter diese Zeitung besorgen kann. Wenn ihr oberster Chef das schaft, könnten die Medienmeinungen ja präziser werden – vielfälltig ist ungenau und vom Monopol sind wir noch weit weg.

Papier ist faszinierend. Vom Teebeutel, dem Manialahanf oder Faserbanane – die dürfen problemlos kompostiert werden, auch wenn gutverdienende Politiker im Nordosten das ablehnen. Die wollen nur, dass man den „Abfall“ bei ihnen abgibt. Ja, bei Abfall wird jede Menge an Geld verdient. Keine Links, aber die Meinung von Kindern im Ruedertal sollten die sich anhören … die sind intelligenter. Neophyten haben wir auch geklärt und vermutlich wächst im botanischen Garten von Zürich weiterhin der Pyrenäen Storchenschnabel … dort Chäslichrut genannt, wie der Gärtner die Meinung seines Chefs vertrat. Politik, Unwissen, Unvernunft, Geld … die Kinder sind echt, die denken unvoreingenommen. Keine Frage, die man nicht sofort beantworten kann. Na ja, einge Male muss man nachfragen, denn die Fragen kommen so leise und „schüch“, dass ich mit meinem Hörgerät doch Mühe habe.

Und übrigens, wenn wir wieder aufs Papier zurückkommen wollen. das haben die Kinder heute auch entsorgt … inkl. Karton und Cellofan und Einkaufstauschen. Gestern wurde auch die modernste Papierverarbeitungsanlage in der Schweiz eröffnet – Barec und morgen schaue ich mir diese an. Abfall ist faszinierend – wieso gibt es keinen Auffall?

Liebe Kinder, denkt quer, nicht nur auf Knall und Fall und wenn ihr mal auf Auffall trefft, so bedenkt, dass die im täglichen, zukünftigen Leben in dem wir leben müssen, „meschugge“ sind … gmv ist gefragt. Gesunder Menschenverstand.

Habt eine eigene Meinung, hinterfrägt alles und entscheidet, was wirklich relevant und bestimment ist. Viel Spass udn ihr habt mir heute echt viel Freude bereitet.

 

Kompostieren – Clean-Up-Day2017

Erklären sie einmal in einer Viertelstunde Kindern und Jugendlichen, am Clean-Up-Day, wie ein guter Kompost aufgebaut ist.

Für die Kleineren: „Kompostieren mit Joe Cycle und Willi Wurm„.

15 Minuten sind wenig, für ein Gebiet, über das man problemlos mehrere Stunden sprechen kann. Also, einige Kübel mit verschiedenen Materialien anschleppen und dann darüber diskutieren, was kompostiert werden darf und was nicht.

Kompostieren heisst mischen und ist daher mit Kompott und komponieren verwandt. Im Grunde genommen funktioniert ein Kompost wie ein Mensch. Oben wird „Nahrung“ als Energie zugeführt und im Magen resp. im Kompost wird mit Hilfe von Flüssigkeit, Sauerstoff und vielen Kleinstlebewesen, wie Bakterien, das Endprodukt hergestellt – Erde oder beim Mensch, das was er nicht verwerten konnte.

Beim Tier kennt man es besser, als beim Menschen. Hier werden vor allem bei Kühen die Reste mit dem Stroh, das im Stall ausgestreut war, auf den Mist geworfen und man lässt das Ganze vergären und bringt es als Mist oder Gülle auf die Felder, damit Pflanzen „Kraftnahrung“ erhalten.

Der Mensch braucht Sauerstoff und auch der Kompost. Unsere eingeatmete Luft enthält 21 % Sauerstoff und 0,03 % Kohlendioxid. Die ausgeatmete Luft enthält 17% Sauerstoff und 4 % Kohlendioxid. Der grösste Teil des Rests ist Stickstoff, den er wieder ausatmet. Der Mensch produziert genau gleich wie das Auto Co2 und im Kompost entsteht auch Co2. Die Pflanzen wiederum brauchen Stickstoff und Co2. Zurzeit haben wir zu viel Co2 auf unserer Erde und deshalb werden in Zukunft Pflanzen noch mehr gedeihen, als früher.

Als wir in meiner Kindheit die ersten Autobahnen hatten, gab es praktisch keine gut wachsenden Pflanzen an Autobahnen. Probleme hatten sie vor allem mit dem Blei, das als Abgas für Pflanzen und Mensch gefährlich war. Diese Gefahr ist seit Jahren gebannt. Nun wächst alles viel schneller und üppiger an Strassen, weil sich dort relativ viel Co2 befindet. In Zukunft wird in unseren Gärten das Unkraut noch stärker wachsen und der Rasen muss häufiger geschnitten werden. Beobachtet das mal in den nächsten vielleicht 20, 30 Jahren.

Kompostieren wird in Zukunft noch wichtiger und es ist nicht sinnvoll, Material aus dem gute Komposterde gewonnen werden kann, in den Abfall zu geben und den zu verbrennen.

Zum Kompostieren hier einige Links:

Kompostieren ist keine Kunst – manchmal ein wissenschaftlich umstrittenes Gebiet. Soll nun eine Orangenschale in den Kompost oder nicht? Ich kompostiere sie, aber vermische immer mit anderem. Und wenn ich halt zu viel Gras habe, dann kommt auch das auf den Kompost. Im schlimmsten Fall braucht es länger als ein Jahr, bis gute Erde vorhanden ist. Und wenn ihr Platz habt, dann einfach mit „Abfallbrettern“ und Armierungseisen vier immer kleinere Kammern bauen. Im kleinsten ist die durchgesiebte Komposterde und die andern werden regelmässig in den nächsten umgeschichtet. Was noch zu wenig verrottet ist, kommt wieder in das alte Abteil zurück.

Garten 2408

Viel Spass beim Austesten und noch eins, mit der Zeit verrottet fast alles … aber Gift und Chemie wollen wir nicht in unseren Gartentomaten … und die allermeisten gekauften schmecken garantiert schlechter … nach tomatenrotem Wasser.

Wer sich mehr mit dem fantastischen Bereich der biochemischen Wege rund um und in der Welt auseinandersetzen möchte, beschäftigt sich am besten mit deren Kreisläufen:

Und wer jetzt langsam an der Ökologie – der Lehre vom Haushalt – Spass bekommt, der kann sich in meinem Finanzblog umsehen, wie die Ökonomie damit verbunden werden kann. Tragt Sorge zu unserer Umwelt und wer Lust hat, kommt mal bei einer Veranstaltung vom Ruedmilan vorbei, dem Natur- und Vogelschutz-Verein Rued.

Und noch einen Ratschlag zum Lernen. Lernt das, woran ihr Spass habt und hört nie auf den Ratschlag, dass irgend etwas keine Zukunft hat. Wer begeistert ist, macht immer was daraus. Freude und Glück sind wichtig – der Rest kommt von alleine. Und lernt immer wieder dazu – alles ändert sich, manchmal viel zu schnell.

konzentrierBAR – Genuss zu Fuss

Am Sonntag fand Genuss zu Fuss statt.

Hier unsere Sirupliste in der konzentrierBAR:

  • Apfelbeere *
  • Bibernelle
  • Faustschlag
  • Fünffrankenpflanze
  • Hirschkuhbeere *
  • Leidensfrucht
  • Lieblicher Pflaumenbaum
  • Panzerbeere
  • Paradiesapfel und Seifenbaum
  • Persischer Apfel
  • Stinkbaum
  • Top secret
  • Zitronenstrauch

* in der Schweiz gekauft – alle andern sind in Südfrankreich eingekauft worden.

Nun gilt es herauszufinden, welcher Sirup hinter diesen Namen stecken könnte.

Aronia *

Anis

Kastanie (Châtaigne)

Gelber Enzian (Gentiane) – auf dem Fünfliber sind blaue Enziane zu sehen

Himbeer *

Passionsfrucht oder Maracuja (von der Passion)

Mandel (Orgeat [milchig trüb] und der klare, aber wesentlich teurere Amande)

Melone (eine Panzerbeere)

Grapefruit und Litchi

Pfirsich

Cola

Rosen

Verveine

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Walter, unser Spielleiter von BioDio mit dem ersten interessierten  Besucher …

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… das Spiel hat aber erstaunlich viele Erwachsene angezogen.

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Idyllisch gelegen, wir waren nicht zu übersehen.

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Hier noch die Bilder von Schlossrued läbt (jeweils auf das Bild klicken).

Am meisten hat der Cola-Sirup zu diskutieren gegeben. Viele Erwachsene haben nicht herausgefunden, was sie trinken, aber er sei gut. Kinder kamen sofort auf den Geschmack der an den Colafrösch aus dem Kiosk erinnert. Melone und Passionsfrucht waren schwierig, obschon auch hier der Geschmack sehr eindeutig ist. Einer sagte: Passaia. Fünf haben danach gerätselt, welche Frucht dahinter steckt. Den gelben Enzian konnte ich auch nicht einordnen. Das habe ich noch nie gehabt und er schmeckt nicht nach dem Enzian-Schnaps. Einer der teuersten Sirupe. Einige kosteten 22 Franken je Liter und der billigst, aber beliebteste, war der Himbeersirup … Erdbeere, Brombeere, Cassis und so weiter haben die Degustatoren getippt. Am besten haben hier die Mütter abgeschnitten.

Das Zwirbelrad haben wir vom Männerchor Schmiedrued ausgeliehen, es wird ja auch dort aufbewahrt, wo viel zusätzliches Material mitgenommen wurde. Die meisten Kinder wollten zwirbeln und sehr oft haben sie einen zweiten Sirup erhalten, weil sie den ersten erraten konnten … etwas mithelfen war ja wohl nicht verboten.

Der beste Drink, der kreiert wurde, war der trübe Kastaniensirup mit einem Schuss Southern Comfort. Dieser ist inzwischen 17 Jahre alt und wird meiner Ansicht nach erst in diesem Alter richtig geniessbar. 2.–, 3.– oder für  ganz Mutige kostete der Einsatz 5.–. Dafür haben sie etwas erlebt, was ihnen unbekannt war. Die meisten Sirupe sind in der Schweiz auch nur mühsam aufzutreiben, wenn überhaupt.

Etwas viel Aufwand, aber es hat sich gelohnt. Die Besucher hatten ihren Spass und der Kasse hat es einen kleinen Zustupf gegeben.

Übrigens, der Southern Comfort hat eine Dame bekannt gemacht, zu deren Song mann ruhig obigen Alcopop geniessen darf – wir nennen ihn Janispop …

Janis Lyn Joplin, auch Pearl genannt, die Perle. „Booby“ McGee – wissen sie, wer das war? Barbara, die Sekretärin von Felice und Boudleaux Bryant, vermutlich mit 800 Songs die erfolgreichsten Autoren in der Country- und Pop-Musik. Joplin war aber eine Sängerin von Psychedelic Rock, Soul und Blues. Ich muss mal in meiner Sammlung auf dem Cover schauen, was da genau für eine Flasche mit abgebildet ist.

Kleinwasserkraftwerke und Hochwasser

Am 29. September 2017 findet die Exkursion Kleinwasserkraftwerke statt. Einige Bilder von Gestern – „Land unter“ in unserer Umgebung.

Kurz vor fünf Uhr wird es dunkel, es prasselt und donnert. Blitze sind keine zu sehen, denn es giesst in Strömen. Das Sonnensegel bei meinem Gartensitzplatz ist längst zerrissen. Die Eisenstange, die noch eine Ecke hält ist total gekrümmt – inklusive des 10er Armierungseisen. Es stürmt, wie ich es bei der Hammerschmitte noch nie erlebt habe. Die Dachrinnen und der Ablauf sind voll, das Wasser ergiesst sich in Strömen auf der ganzen Südseite. Dann dreht die Windrichtung und das ganze Spiel wiederholt sich auf der Nordseite, Hagel setzt ein. Nach rund einer halben Stunde ist der Sturm vorbei.

Glück gehabt. Die Rued steigt kräftig, aber die macht mir weniger sorgen, als das Rinnsal hinter dem Haus. Es fehlt nicht viel, dass das Abflussrohr, das unter der Strasse in den Bach geht, das Wasser nicht mehr fassen kann. Mit dem Rechen Gras und kleine Äste entfernen, die am Gitter hängen bleiben. Sollte einmal kein Rechner, rechnen kann eh selten die Obrigkeit, da sein, gibt es wieder eine Überschwemmung. Der Kanton hat es so gewollt und die Behörden kennen das Risiko. Der ehemalige Kantonsingnieur, der die Strasse durch die Matt neu gebaut hat, kennt auch den weiteren Nachteil. Das Strassenniveau ist heute höher als früher und Wasser hat die Eigenschaft, dass es nach unten fliesst und die Mauer gegen den Bach lässt das Grundwasser nicht mehr so schnell abfliessen. Früher hatte man viele solcher Probleme im Griff und heute staunt man, wie viele Bausünden begannen werden.

Nicht jammern, es ging ja noch einmal gut. Das Wasser, das auf dem Weg dahin fliesst, bringt Blätter und Gras mit und verstopft den Senklochdeckel, es nimmt den falschen Weg, gegen das Haus. Auf Hauchdeutsch heisst das Dohlendeckel, aber fragen sie mich nicht, was das mit Dohlen zu tun hat. Eine Abwasserrinne würde dieses Problem lösen. Man kennt das Problem seit mindestens acht Jahren. Extreme Regenfälle werden in Zukunft garantiert nicht abnehmen. Die Klimaschwankungen lassen grüssen.

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Sobald man Zeit hat,  den Fotoapparat zu holen, ist das Ganze schon fast vorbei. Das sind nur die Probleme eines einzigen Hauses. Was aber geschieht, wenn ganze Dörfer, Städte und Täler nicht auf Hochwasser ausgelegt sind, zeigt die Aargauer-Zeitung. Im Ruedertal haben wir relativ gesehen, noch Glück gehabt. Ich entschliesse mich, nach Hirschtal zu fahren. Dort gibt es garantiert einmalige Bilder des Wasserkraftwerks der Firma Pfiffner Messwandler AG, das wir an der Exkursion besichtigen werden.

Auf dem Weg dorthin gibt es schon einiges zu sehen. In Kirchrued ist die Feuerwehr am Keller auspumpen und einige Stellen sehen wie im Winter aus – stärkerer Hagelschlag.

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Das ist nicht die erste Problem-Stelle, aber hier halte ich mal auf der Strasse, sorry, dem Geschiebe an. Es hat nur wenige Unentwegte, die recht langsam fahren …

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… und den Schlossruedsee bestaunen …

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… und missachten auch nicht das Parkverbot …

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… und auch hier sind nicht alle Parkplätze belegt. Ganz alles fotografiere ich nicht. „Die Kürbisse frei Haus“, schneller als die A-Post schaue ich nur an. Vom Hang vor die Haustüre geschwemmt. Nicht zwei drei … Kubikmeter weise. Halloween ist geradezu erholsam.  Vermutlich sind die Kürbisse noch nicht ganz reif. Angeschwemmt wurden sie mit allen Ranken und Blättern. In einem Spielfilm wäre dies zum Lachen, hier zum Weinen.

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Die Aussicht auf einen See soll etwas Beruhigendes haben – mit Blick auf das KKW Gösgen. Nach 5/4 Stunden ist schon wieder „schönes Wetter“ …

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… und auf unserer Exkursion werden sie garantiert keinen See mehr sehen, dafür Eindrücke erhalten. Vermutlich wird es sie etwas elektrisieren.

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Eindrücke auch hier, aber elektrisch läuft nichts mehr. Verstopft oder sicherheitshalber abgestellt? Und was ist mit dem Schlauch? Antwort gebe ich keine. Das sind Fragen, die sie am 29.9. stellen können. Haben sie sich das Datum eingetragen. 17.00 beim Empfang des Gebäudes im Hintergrund. Hoffentlich kommen nicht viele, damit ich viele Fragen stellen kann. Spass beiseite, aber Energie ist ein unerschöpfliches, spannendes, ja elektrisierendes Thema.

Eben im Radio: man geht in Zofingen von einem Schaden in 3-stelliger Millionen-höhe aus. Was wäre mit guter Planung vermeidbar gewesen? Planung ist extrem wichtig, denn Feuer kann man bekämpfen, Wasser nicht. Wasser ist extrem notwendig und fast nicht einzuschätzen. Ich kann ihnen an der Exkursion über die drei Schluchten erzählen, wo wir ein Hochwasser hatten, das weit weit über 100 Meter war, oder Frankreich, wo es rund 20 Meter gab. Wasser ist die wichtigste chemische Verbindung auf der Welt. Für den Menschen gibt es noch ein chemisches Element, das wichtiger ist – Sauerstoff. Zahlen rund um Wasser können zum Staunen anregen. In einem normalen Jahr liefere „ich“ rund 8 000 000 Liter Wasser, die durch die Suhre fliessen. Als Eselsleiter kann ich mir knapp 1000 Liter pro Stunde merken. Energie und Wasser faszinieren mich. Als Präsident sage ich ja, dass ich für Umweltschutz zuständig bin und nicht für Vögel und jetzt staune ich, wie oft ich schon über diese geschrieben habe …

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… und Holz sind es auch etliche Male. Freuen sie sich, nicht auf das Unwetter, das wir hatten, sondern auf die Exkursion. Ein fast endloses Thema.

Aber merken sie sich zwei Sachen.

  1. Hartes Brot ist nicht hart. Kein Brot ist hart.
  2. Wasser ist weniger schlimm, als kein Wasser.

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Wasser fliesst zudem oft ab. Es dauert manchmal und auch meine Kamera war leider keine Nikonos, nicht ganz wasserdicht. Die Linse beschlagen. So konnte ich am andern Kraftwerk oberhalb keine Fotos machen … oder hätte einen extremen Weichzeichner … und so wollen wir an der Exkursion nicht diskutieren. Alles ansprechen und ich versuche recht neutral zu bleiben, Vor- und Nachteile abzuwägen. Das ist mein Beruf, nebst Venture Capital und dies wird sicher auch zur Sprache kommen. Merken sie sich eins. In diesem Sektor sagt man, dass eins von zehn Projekten zum Erfolg führt. Oder neun auf der Strecke bleiben.

Auf dem Weg nach Hause habe ich noch über das Wirbelstromkraftwerk diskutiert. Wenn diese Personen an die Exkursion kommen, dann haben wir garantiert keine Zeit, das nebenan liegende Rapid-Museum als Zugabe anzuschauen. Vermutlich könnten wir den „Abend füllen“, wenn wir mit der Dame über Hochwasserprobleme im Kanton Aargau diskutieren.

Wenn wir die darin erwähnte Rot auch noch ins Gespräch bringen, dann wird es ein langer Abend. 140 Seiten „Zur Ermittlung der natürlichen Niedrigwasserabflüsse Q347 im schweizerischen Mittelland“ liegt zwei Meter neben mir bereit. Schweizerische Datenaufnahme zur Wassergeschichte. Signiert vom Verfasser. Und wenn sie mich überfordern, fragen wir mal den Ehemann der Gotte meiner ältesten Tochter an, ob er etwas über Hydrologie erzählen kann. Eigentlich schade, dass ich ihn schon lange nicht mehr gesehen habe. Ich möchte, ich wüsste ähnlich viel wie Rolf und vor allem ich könnte so viel bewegen.

Vielleicht ist er genauso ausgelastet, wie die Spezialisten vom WWF: „Im Moment bin ich mit Wasserkraftwerken wirklich massiv zugedeckt und es stehen auch einige grosse Neukonzessionierungen an…. Grundsätzlich ist es aber sehr wichtig, immer wieder an die Basis zu gehen und die Problematik der Kleinwasserkraft aufzuzeigen …“. Basis. Das ist halt Ansichtssache. Ja, ich geniesse es, zwischen extremen Meinungen zu sein, im Sandwich, Und was ist das beste am Sandwich – der Schinken mitten drin. Und demjenigen, der wie mein ehemaliger Praktikant und dann Geschäftsführer heisst, aber nicht identisch ist, wünsche ich viel Durchhaltewillen, denn dass was er zwischen … und  … schreibt, ist viel wichtiger als Beruf, Geld.

Beachten sie das letzte Bild im letzten Link. Vor 32 Jahren war das die Foto einer Geburtsanzeige. „Wir hoffen, dass nach dreissig Jahren die Welt nicht wüst und öde ist“ (sorry, den genauen Text müsste ich im oberen Stock nachschauen).

Sie ist es und wird es bleiben! Arbeiten sie mit uns daran.

 

 

Rundgang Schwalben in Schlossrued

Mehlschwalben und Mauersegler sind verwandter, als der Goldfasan und der Globi. Alle ansässig im Ruedertal. Den ersten dreien ist gemeinsam, dass sie der Klasse der Vögel zugeordnet sind.

Der Mauersegler sieht zwar wie eine Schwalbe aus, ist aber keine. Ganz schwarz und fliegt uns bis zu 200 kmh um die Köpfe. Hier sprechen sie in Mundart von Spire. Kommt das vom engl. Kirchturm? Oder vom Mädesüss (Spirea), das zurzeit im Ruedertal wunderschön blüht? Oder wird man mit Spiere findig? Ru(e)dern, segeln – die Spiere ist in der Seemannssprache ein Rundholz. Und die Mehlschwalbe heisst vermutlich so, weil sie einmal im Mehl gelandet war und deshalb einen weissen Bauch hat. Diese Fragen sind noch offen.

Alle andern wurden durch Walter Bolliger geklärt. Der Mauersegler macht echt eine Bauchlandung, wenn er auf dem Bauch landet. Gesunde Vögel können aber entgegen der Volksmeinung wieder starten. Walter könnte man stundenlang zuhören. Einmal verspricht er sich. Das Nest des Mauerseglers wird aus bis zu 1500 Mehlklümpchen gemacht. Lehm korrigiert er sofort … alle lachen.

Rund 70 Nester zählen wir. Und sollten Mauersegler keinen Schlafplatz mehr finden, dann schlafen sie einfach in der Luft. Das scheint mir eine echt praktische Eigenschaft zu sein.

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Lehm, Holz, Beton – Vogelhäuser kann man auch stricken:

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Sechsundzwanzig Personen haben teilgenommen. Einer kam erst gegen neun Uhr. Er war auch am Rundgang der Naturschutzkommission und brachte eine ganz nette Karte mit: „… sorry viumau, tut mir sehr leid, dass wir unseren Anlass auf den 16. planten.“ Merci, Absicht haben wir nie vermutet. Auf die digitalen Möglichkeiten stiess in der Zwischenzeit  sogar Marlies – die Höchste oben im Tal. Talvereinssitzung in Zukunft vielleicht ohne Schwergewicht Termine.

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Ponys, Schaffe, Kühe, von oben den Globi bei der Turnhalle, die 19-jährige weisse taube Katze, die seelenruhig mitten auf der Strasse liegt und sich auch durch das Fernlicht des Fahrers nicht stören lässt. Diese und andere Tiere sahen wir und Erdkröten hörten wir. Und sogar der Besitzer des Goldfasans nahm an unserem Bummel teil, wie ich schon bei der Begrüssung feststellen konnte. Einige vermuteten, dass dieser Vogel vor drei Tagen von einem Tier gerissen wurde. Muss wohl ein anderes gewesen sein, dass Todesschreie von sich gab. So einfach einzufangen ist ein Goldfasan nicht. Extrem schnell und schwupps, mehrere Meter hoch auf der Traubenkirsche. Mal schauen, wie lang e es dauert, bis er die 830 Meter Luftlinie schafft. Er könnte wenn er möchte. Die Briten, wo dieser Chinese auch in Freiheit lebt, würden ihm jetzt ein Weibchen zur Verfügung stellen. „Zuhause“ erwartet ihn nur Ärger – ein angriffslustiges zweites Männchen. Singen kann er nicht so schön und wenn wir den letzten Satz dort lesen, dann gibt es auf der Alpensüdseite angriffslustige mit Hahnenfedern, die wunderschön anzuhören und -sehen sind, obschon die manchmal fast wie eine Guggenmusik tönen.

Ein herzliches Dankeschön an die Gastgeber Elisabeth und Köbu Müller und Walter Bolliger, der uns durch den Abend begleitete und unter anderem auch von den 700 km Todesfallen in Ägypten erzählte. Jetzt beschleicht mich nachträglich ein schlechtes Gewissen. Ich war vermutlich der einzige, auf dem Grillplatz, der eine Geflügelbratwurst verspeiste.

Hier noch der Beitrag der AZ über die Konkurrenzveranstaltung: „Ruedertal als Glögglifroschtal„.

Die diebische Elster … kein Kommentar möglich

Klauen ist heute nicht mehr in. Man nervt digital und versucht, dass man auf illegalen Seiten landet. Die Kommentarfunktion wird wohl gesperrt.

Sorry, insgesamt über 200 Kommentare, das ist mir zuviel. Da muss der Riegel geschoben werden. Nehmt notfalls ein Mail aus der Adressliste.

Ein Vogel hat vor 200 Jahren – am 31. Mai 1817 genau – auch für verbrecherisches Aufsehen gesorgt. Die diebische Elster von Gioachino Rossini, schlichthin der Komponist der lustigen Oper.

Vögel muss man mögen. Wir haben im Tal einen diebischen Goldfasan. Der hat den Zwerghühnern Futter weggefressen. Wenn wir den fangen können, droht ihm nicht die Strafe, die Gottardo für die Elster vorgesehen hat. Er würde vermutlich in Gefangenschaft bleiben … bei einem Vorstandsmitglied. Dieser hat sogar Gänse und da kommt mir wieder Rossini in den Sinn – Tournedos Rossini mit Gänseleber. Ein Graben trennt die Schweiz – versuchen sie mal, ob mir dieser Link gelungen ist … wenn ja, nicht weitersagen.

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Besuch aus Basel. Ich pfeiffe unserem Ruedmilan. Er nähert sich bis auf wenige Meter. Einer der Besucher kann nicht wie der Gabelschwanzteufel pfeiffen … dafür durch die Finger und ganz extrem laut. So schnell habe ich noch nie drei Raubvögel gesehen, die sich aus dem Staub machen. Staub ist ja Dreck und die hecken in den nächsten zehn Minuten einen Angriff auf der andern Seite des Hauses aus …

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… und proben den Erdkampf und sind damit mindestens auf Linie der Expertengruppe. Sollten sie diesen Link nicht lesen können, ganz unten auf „vielleicht später“ klicken.

Exkursion Kleinwasserkraftwerke – Hightech Anlage getestet

Am 29. September 2017 findet die Exkursion über die Kleinwasserkraftwerke statt.

Treffpunkt 17.00 Uhr beim Eingang der Pfiffner Messwandler AG, Lindenplatz 17, Hirschthal. Entlang der Suhre sehen wir und hören über ökologische, ökonomische und technische Klippen der Stromproduktion. Zum Schluss braucht das Kraftwerk Magen allenfalls Flüssiges aus der Biberburg.

Dieser Text ist unter den Veranstaltungen zu lesen. Einfach so hereinkopiert. Und kopieren möchten sie vielleicht das sensationelle Kleinwasserkraftwerk der Afag in Huttwil. „Faszination Bewegung.“ Pur. Einfach so mal zu einem Personal Revival konstruiert. Vor dreissig Jahren war ich dort CFO wie das heute so schön heisst und treffe etliche bekannte Gesichter vom damaligen kaufmännischen Lehrling bis zum pensionierten Hausfotografen und ehemaligen Nachbar. Damals von 80 auf 200. Nicht Kilometerstunden oder Stundenkilometer wie es eigentlich falsch heisst, sondern im Mitarbeiterbestand. Daneben noch so eine neue Software auf PRIME-Computern aufgebaut, die etwas später in die IBM-PPS-Lösung integriert wurde. Beruflich meine verrücktesten Jahre. Von der CAD-Stückliste über alle Hauptbücher bis hinein in die laufende Kalkulation. Dort habe ich spätestens gelernt, dass die „Buchhaltung“ in etwa das einfachste Gebiet in den Finanzen ist. Daneben immer High-Tech vom Feinsten.

Besten Dank an Fritz, Leiter Forschung, der bei der Buebeglungge im Huttuwald diesen Film gedreht hat. Für gut 150 Leute wurde aber auch der örtliche Grill benützt. Meine Bratwurst aber kam vom Velofelgen-Plastikbecher-CD-Ständer Grill. Dasliess ich mir nicht nehmen.

Sollten sie an einem einsamen Fluss- oder Bachlauf einmal nicht gerade über diese Metallteile und einem halben Eisenfass verfügen können, geht es noch etwas einfacher. Hier die Bauanleitung.

zu gelauscht: Gewässerverschmutzung …

Gestern hatten wir Vorstandssitzung – unter anderem haben wir über solche Sachen diskutiert.

Der Goldfasan scheint seit Wochen im Tal heimisch zu sein und der Besitzer ist unbekannt. Er scheint sich über mehrere Kilometer zu bewegen.

Auf unserer Seite, wo wir den Vorstand vorstellen, sollen Bilder rein. Nicht etwa ein normales Foto, fast mit Bergün vergleichbar. Wäre ein Film allenfalls erlaubt? Ein Vogel soll rein. Vier Vögel werden abgebildet. Diese vier verstehen eh mehr von Vögeln als ich. Ich hab allenfalls eine Meise oder gar mehrere. Natur- und Vogelschutz Verein Rued – ich bin für die Natur zuständig. Anscheinend gehören ja Vögel nicht zur Natur, sonst würden sie im Vereinsnamen ja nicht aufgezählt. Spass beiseite, den Bär haben die vier für mich ausgelesen.

Gefällt mir, denn vorgestern habe ich über den Bären geschrieben – und keiner hat es vorher gewusst. Es wird das Foto aus dem Jasper- und Banff-Nationalpark sein. Leicht versteckt steht er rund 15 Meter vor uns.

Ungeeignet, für eine gute Aufnahme. Trick wie im Bärengraben anwenden. Nicht pfeifen. Rüebli! Nur wo hernehmen. Also mit Stein ersetzen. Klappt. Er kommt auf rund 10 Meter zu uns. Immer noch nicht perfekt. Zweiter Stein. Dressiert. Rund 8 Meter.

Sieht doch so niedlich aus, aber immer noch nicht Format füllend. Dritter Stein – neuer Weltrekord im Autoeinsteigen. Der Bürostuhl mit Raketenantrieb hätte keine Chance, die Beschleunigung ist zu klein. Zumindest sehen sie auf diesem eine quere Foto von mir. Josef, perfekt wie er immer ist, wollte wissen, ob ich mit einem Rollband gemessen habe. Guter Blick reicht.

Sein Blick galt am Vormittag eher dem Bach. Da gab es Lehmverschmutzungen, verursacht durch den Ablass eines Speichers für ein Kleinwasserkraftwerk. Ein heikles Eisen. Erstens wollen wir nicht in Laufendes eingreifen und zweitens können sie allenfalls an der Expedition über Kleinwasserkraftwerke mehr darüber erfahren. Naturschützer sind gegen solche Kraftwerke und sie werden vom Bund nicht subventioniert. „Im Moment bin ich mit Wasserkraftwerken wirklich massiv zugedeckt und es stehen auch einige grosse Neukonzessionierungen an. Meine Ressourcen sind wirklich etwas eingeschränkt …“. Das schreibt der angefragte Gewässerexperte von WWF Schweiz.

Es gibt sicher spannende Momente, denn im Energiesektor ist jeder Fachmann, jeder hat seine Ansicht, seine Meinung und es wimmelt nur so von Hirngespinsten und Halbwahrheiten, die herumgeistern. Wer es noch nicht gemerkt hat, dass bei der Energie Welten aufeinander prallen, sollte es spätestens mit der letzten Abstimmung gemerkt haben. Neutral zu bleiben, ist hier eine echte Kunst. Ich werde es versuchen. Mit der Energie mache ich es seit 50 Jahren so. Den ersten Vortrag über Atomenergie hatte ich ein Jahr bevor das einzige öffentlich wirklich bekannte der sieben Forschungs- und Versuchsrektoren in Lucens 1968 für acht Monate in Betrieb ging. Ob man seither viel in der Vorgehensweise und der Informationspolitik gelernt hat, wage ich zu bezweifeln. Die Geschichte des VAKL liest sich wie ein ganz schlechter Roman.

Kommen wir doch noch mal auf die Gewässerverschmutzung zurück. Diese Nacht war diese vermutlich schlimmer. Lehmabtrag durch Regen und dem Schaum nach auch andere natürliche Substanzen. Aber es geht auch anders:

Der Bellandur Lake – aber seien sie beruhigt, unsere Sirupbar, die konzentrierBAR am „Genuss zu Fuss“ wird nicht mit diesem Wasser betrieben.

Und nicht vergessen: 16. Juni 2017 – Rundgang Schwalben bei Fam. Jakob Müller. Besammlung Schulhaus Schlossrued 19.00  Uhr bei schönem Wetter bräteln am Waldrand. Höhlenbesichtigung für Kinder.

Sorry für die Terminkollision mit der Naturschutzkommission. Wir waren früher und sollte jemand den Veranstaltungskalender des Tals nicht finden – bei uns ist er aufgeschaltet. Wir geben uns Mühe, dass die versandte aktuelle Version aufgeschaltet wird. Es ginge auch einfacher. Irgendwer müsste auf einer Internetseite einen digitalen, öffentlichen oder Gruppenkalender aufschalten, den zumindest alle anschauen können. Den Google Kalender oder andere kann man sich sogar in den eigenen Kalender integrieren.

Ja, Termine zu planen und einzuhalten ist nicht ganz einfach. Wenn das Vergessen zur Tagesordnung wird, sollte man sich ernsthaft Gedanken machen.