Besserstein oder besser „Bessersein“

Auf unserer Rebbergwanderung haben wir bei der Ruine Besserstein gerastet und etwas über die Zukunft unseres Vereins diskutiert.

„Bessersein“ – wäre in unserem Verein gefragt. Danke den zwei anderen aus dem Ruedertal, die mitgekommen sind. Der Financier war sogar aktiv beim Weineinkauf. Alle Briefkästen im Ruedertal haben zweimal in diesem Jahr ein Rundschreiben erhalten, das auf diesen Anlass aufmerksam gemacht hat. Das letzte mal eine ganze Seite nur dieser Exkursion gewidmet – die an der vorletzten GV am meisten Stimmen bei der Umfrage erhielt. Drei grössere Vereine haben nachträglich an diesem Datum eine Vereinsreise organisiert. Bravo! Wieso brauchen wir in diesem Tal eine Vereinsversammlung in Schmiedrued, wo nicht einmal die Hälfte aller Vereine präsent ist und dann noch eine Terminversammlung. Im Digitalen Zeitalter herrscht im Ruedertal Steinzeit. Am Thema kanns nicht liegen, an „kommenden Weinjahrgang 2018“ garantiert nicht – das Zeitalter der Nichtsportvereine neigt sich dem Ende. Unsere Mitgliederzahlen deuten fast auf Sturzflug.  Wie soll die Zukunft aussehen?

Der Natur ist es egal. Die wirkt dieses Jahr – an Mangel an Kälte dürfte es nicht liegen. Sorry, wenn dieser Beitrag noch nicht ganz fertig ist – die Zwetschgen machen mich fertig und … aber darüber vieleicht später mal was an der GV. Einiges über die Rebbergwanderung wurde ja schon geschrieben und wir hatten Glück – wieder warmes, heisses Wetter und die grosse Lese hatte noch nicht begonnen. Alles voller Trauben – gross, schön, süss – excelenter Jahrgang wird das geben. Der Ausflug fand bei allerschönstem Wetter statt. Na ja, so eine echte Fernsicht hatten wir nicht. Nur Istvan sah die Alpen. Protonenblick vermutlich.

Istvan? Den müssen sie erlebt haben. 60 Jahre alt – so die schlechteste Schätzung. Er ist 83. Na ja, beim Abstieg nahm er doch einen modernen Wanderstab ganz gerne.

DSC_7012

Der in der Mitte, wer könnte das wohl sein?

Die Geberin hatte dafür etwas mehr Mühe – zwei Stücke wären gefragt – 19.99 aktuelle Aktion. Wer Aldi nicht mag, hat sicher die Internetseite besucht. Es gibt sicher keine Informatik Aldi-Anhänger, aber Istvan würde ich den Besuch nächste Woche dringend anraten. War auch im Briefkasten, wenn sie keinen „keine Werbung“ Kleber haben. Unser Rundschreiben lässt dieser Kleber „kalt“. Istvan und drei andere aus dem Nicht-Aargau haben unsere Wanderung verstärkt. Merci. Hoffentlich lebt der 83ig-jährige noch eine Weile. Er hat einen Attich, einen falschen Holunder mitgenommen – der ist giftig. Ich vertrage nicht einmal den normalen Holunder – schwarzer Holunder ist giftig. Istvan kann das wegstecken, der wird Attich vertragen obwohl er vor mehreren Zeugen gewarnt wurde. Er kommt ja auch aus dem Land von Attila.

So, nun drücken sie mal auf diesen Link – um einige der folgenden Bemerkungen zu verstehen, ist die Lektüre auf Herbies Blog ganz nützlich.

Er schreibt mitklarersicht – wie das von mir gesponsorte Ruedmilan – bei martischweiz gehostet. Klar? Klar, klar ist das Meiste, deshalb schreibe ich meine Antworten auf das Unklare oder wie die Fernsicht, das Diffuse. Herbie schreibt sogar Kreuzfalsches – manchmal hört er nicht zu. Vielleicht hat er sich auf den glockenhellen Kristallglas-Ton konzentriert. Er war ja eh froh, dass ich ein Glas-Glas und eben das andere zu Demonstrationszwecken dabei hatte – er hat seines vergessen. Und Istvan seines beim ersten Apéro liegen lassen. Eine aufgeschnittene PET-Flasche half ihm über die Runden. Sicher nicht das optimale Material für ein Weinglas.

Zuhören, das ist eine Kunst, das nicht alle können. Hier hat sich eindeutig die Erfahrung von Stadtbewohnern mit der Lehrnfähigkeit von Talbewohnern manifestiert. Am morgen war ein etwas gedrängtes Programm angesagt, das den Hunger auf 12.30 oder gar 13.00 verschob. Alle sieben waren der Meinung, dass das kein Problem sei. Pustekuchen. Der morgen schien anstrengend zu sein, Energie verschlingend, Hunger  entwickelnd.

Beim PSI warteten wir mal auf die vermeintlichen Zentralschweizer. Die haben ja, wie Herbie berichtet, den Mittelpunkt in ihren Halbkantonen – beide sind nicht ganz ganz. Ziehen sie am westlichen Ende der Schweizer Landkarte von Süden gegen den Norden einen Strich und dito im Bünderland an der östlichen Seite. Messen sie die Distanz und halbieren sie diese – wo landen sie (mit einer geringen Abweichung)? Auf der Ruine Besserstein!

DSC_7003

Wir sieben Wanderer werden ganz herzlich beim Paul Scherrer Institut empfangen. Nur durch den Wasserstrahl gehen die Schuhe auf und ab – das ist noch ganz einfache Füsick … gleich wird es ziemlich komplizierter.

Wir fangen ohne Urschweizer an. Lauk, nicht so laut, erklärt das PSI … Geschichte, Atömchen, Magnete etc. usw. usf. Absolut super, eine Auffrischung in Windeseile. Dann: wollt ihr noch was über Protonen hören. Jetzt muss ich mich zu Wort melden, denn andere haben bis jetzt die interessante Diskussion angefeuert. „Ja. Mindestens drei von sieben wird das heiss interessieren!“ Jetzt, beim Schreiben, kommt mir ein Vogel in den Sinn, das wird den auch interessieren. Heute Abend per SMS – meine Abkürzung – erfahren, dass er Krebs hat. Einer der drei hat ihn mal an einer Veranstaltung in Luzern verpasst. Jetzt könnte er ihm von seinem Sieg berichten und ihn aufstellen. Ihm sagen, er soll mal ans PSI fliegen, möglichst früh und nicht auf die biotechnologische Revolution warten. High Tech, mit Protonen kann der Krebs besiegt werden – 98% Erfolg zumindest beim Augenkrebs, beim „malignes uveales Melanom„.

Entschuldigen sie mich, wenn sie jemals selbst Krebs besiegt haben, dann war der Nachmittag „einfach Beigemüse“. Aber den haben wir genossen.  Zuerst aber einen ganz herzlichen Dank an den Informationingenieur, der uns gut zwei Stunden  betreut hat. Er hatte sichtlich Spass, dass wir uns aktiv beteiligten. Geht hin, schaut euch das PSI an – vielleicht sogar einmal an einem Tag der offenen Türe, dann kommt ihr allenfalls auch hier hinein …

DSC_0544

… das SLS, das Synchroton.

DSC_6768

Sieben Personen und eigentlich wird eine Führung ab 12 Personen gratis durchgeführt. Danke ans PSI und die Dame, die für unseren traurig kleinen Verein Einsicht hatte und alles organisierte. Dann ging die Wanderung weiter … und es wäre doch kein Bericht von mir, wenn nicht noch Hintergrundinformation erwähnt würden.  Die Schweiz wollte einmal Atombomben bauen. Total schön, die heutigen Zeiten – jetzt wollen wir nur noch Waffen in Bürgerkriegsländer liefern. Sarkasmus ade, jetzt sind Taten, genau genommen Unterschriften, gefragt.

Korrektur-Initiative  –  Helfen Sie jetzt mit, Waffenesporte in Bürgerkriegsländer zu stoppen.

25 000 Personen sollen je vier Personen suchen. Tönt nach wenig, aber seit der Organisation der Rebbergwanderung sehe ich das leicht anders. Sieben Personen, das verkraftet der Weinbauer Schödler. Auf alle Fälle kaufen einige ohne zu degustieren. Sie vertrauen allein ihren Augen. Vielleicht wird ja einer Rebstock-Aktionär! Ein Weinbaubetrieb, wo man sich wohlfühlt. Was wir auf der Wanderung getrunken haben, oder angetrunken, denn die nichtgetrunkenen haben wir nach Hause nehmen können, das erfahren sie mitklarersicht.

Hunger verdeckt aber die Sicht. Der halbstündige Abstecher in den allerschönsten Teil der Rebberge, die Gugele, wurde fallen gelassen. Eigentlich auf den Nachmittag verschoben, aber da hatten plötzlich alle schon wieder andere Pläne. Ein recht altes Google-Satelitenbild. Wer sich wirklich für Reben interessiert, soll heute in natura das anschauen – vom Trotte-Parkplatz ausgehend. Vermutlich imposanter, als der Aprikosenanbau im Plastiktunnel. Conthey oder Frick hin oder her, wir sind auf dem Plastikweg. Wollen wir wie „El Plastic“ aussehen – so habe ich die Gegend westlich von Almeria getauft. Diese Früchte werden nie so schmecken, wie der Blanco von Blanco – der Johanniter – ein PIWI – eine Wucht, eine echte Sinfonie.

DSC_2101

Alles fein säuberlich angeschrieben.

Nun gehe ich auf einige Punkte ein, die Herbie in seinem Beitrag erwähnt hat. Der gemeinsame Weingeschmack hat uns sicher nicht seit 34 Jahren zu Kollegen gemacht. Diametral entgegengesetzt. Herbie braucht ein Bleikristallglas, damit der Wein mit der Elektrolyse seiner natürlichen Kräfte beraubt wird und zum milden wohlschmeckenden Wein wird. Ich brauche einen Charakterkopf und der braucht ein Glas-Glas. Der Tipp im Film will ja nur Weingläser verkaufen und auf Kristallgläsern ist frankenmässig die viel höhere Marge. Dass wir unterschiedlich sind, sieht man auch bei seinem hochwohlgelobten Alex Karton und seiner Feststellung, dass man einen Pinot Noir bei seinen vergleichenden Weinen nicht feststellen kann – „ein Ding der Unmöglichkeit“. „Der“ müsste er mit „meiner“ schreiben. Nicht so ganz leicht ist der Pinot Noir beim Variation festzustellen. „Feines Blauburgunderbukett„. Ein Weisswein aus Rotweintrauben. Das kennen wir vor allem aus dem Tessin – Merlot bianco. Herbie liebt Burgunder mit Eichengeschmack – der übertönt den Traubengeschmack. Fassgeschmack. Schlimmer sind nur die Whisky-Fans, die wollen zusätzlich noch Torfmullchuscht. Das hab ich doch schon mal geschrieben.

„Blasen gegen Windmühlen“, schrieb er. Ja, vermutlich hat er Blasen vom Wandern bekommen. Steil bergab und zu grosse Schuhe, dass gibt diese Dinger. Wehret den Anfängen. Auch bei den invasiven Neophyten. Drei drüsige Springkräuter hab ich im urwaldähnlichen Wald gesehn … nun sind drei weniger. Und einige dürre Blätter sind weniger. Die wurden zum Anfeuern verwendet. Ein Zündholz,  etwas dürres Zweigmaterial reicht. Feuern war am Waldrand wieder erlaubt und das Kottlet in 25 Minuten lecker. Eine Stunde hat er geschätzt. Und das ohne seine geliebte Anzündflüssigkeit im selbstgebauten Cheminée – ob dem Wald.

DSC_6783

Ein stiller Beobachter auf dem Besserstein – und mindestens 10 Kollegen haben die Sonne genossen.

DSC_7016

Zum Glück machte Herbie beim wilden Apfelbaum keine Anzeichen, dass er diesen ausreissen wollte – wäre schade gewesen. Hier könnte man genügend Äpfel auflesen um einen Wildapfel-Schnaps zu machen. Wild gesammelte Beeren darf jederman in der Schweiz brennen, wie es mit wilden selbstgesammelten Äpfeln aussieht, müsste man meinen ehemaligen Arbeitgeber anfragen, der von Bern nach Delsberg umgezogen ist. Dort lernte ich mal, grosse Tankanlagen auszumessen – je nach Temperatur hatte es mehr oder weniger drin. Ja, in diesem PDF gibt es einige schöne persönliche Erinnerungen – 1971, 1975 und 1976.

Alle, bis auf drei sind nun nach Hause gegangen. Auf unser Weiterfahrt kamen wir nach Veltheim. Das kenne ich eigentlich nur vom Schleuderkurs her – mit 100 Sachen in die Kurve. Unvergesslich, diese Maschine, die ich damals fahren durfte. Irgend ein panthera onca mit Alumotor. Hier findet ein Fest statt. Respektive, es wird so langsam abgebaut. Der Pfalz-Märt. Und was finde ich – einen Berudge – in der Ajoie gibt es den vergleichbaren Damassine.

Bei der Kirche werden wir gefragt, ob wir den Vogel kennen, der im Turm haust. Ein Storch dürfte es nicht sein. Ist es der Vogel des Jahres? Ja, genau. Der Turmfalke. Die Französin ist zufrieden, ich nicht. Nachschlagen. Es dürften Fledermäuse sein, wie im Milan zu lesen ist.

DSC_7029

Einen Hahnsucht man vergeblich auf dem reformierten Kirchtum – das „Wappentier“ der Reformierten. Aber wer ziert das Gemeindewappen von Veltheim? Immerhin, seinen Verwandten kenne ich bestens.

Ein schöner Tag. Wir können ja den ausgelassenen Teil nächstes Jahr nachholen. Im kleinen Kreis … bis alles Vereinsvermögen aufgebraucht ist.

 

 

Rebbergwanderung vom Samstag, 8. September 2018

Rebbergwanderung – „Trauben– und kleineren Kernen auf der Spur“

„2018 wird ein Superjahrgang für Weine“

 

Treffpunkt 08.00 Uhr beim Schulhaus Schlossrued

Zuerst unternehmen wir eine kleine Führung im Paul Scherrer Institut (PSI) und anschliessend wandern wir rund zwei Stunden durch die Rebberge und Wälder von Villigen. Alle sind herzlich willkommen.

Transport                     Wir fahren mit privaten PWs und bilden Transportgemeinschaften

Verpflegung                 aus dem Rucksack

Getränke                      aus dem Rucksack – bis auf den Wein, den wir zusammen degustieren. Da die Degustation allenfalls im Wald stattfindet, nehmt ein Weinglas mit

Wanderstrecke            nicht anspruchsvoll, etwa 200 Höhenmeter sind zu bewältigen. Wer Lust hat, kann am Nachmittag zusätzlich im Wald zu den Holderbank-Kiesgruben oder den Gämsen vordringen

Schluss                        je nach Lust und Laune oder wie der Wettergott so mitspielt. Bei schlechtem Wetter fällt uns schon was ein. Die Führung im PSI dauert etwa 1 ½ Stunden

Anmeldung                  möglichst schnell, denn das PSI muss die Adressliste im Voraus erhalten. Bitte Mail an marti@martischweiz.ch oder Stephan Marti, Matt 18, 5046 Schmiedrued – oder mit Glück 062 923 923 0 oder 079 407 13 77

PS: Wir suchen ein neues Vorstandsmitglied und wie immer neue Mitglieder (CHF 35.- je Jahr)

Einige Bilder vom 27. August 2018:

DSC_6696

DSC_6718

2018 Trauben wie in diesem Jahr habe ich noch nie gesehen – wetten, diesen Jahrgang müssen wir uns merken.

DSC_6802

Wer war es, der im Paradies den Apfel vom Baum pflückte?

DSC_6806

Holunder auf dem Waldweg? Nein, Zwerg-Holunder – der Attichder ist giftig.

Genau genommen ist auch der normale Holunder giftig – zumindest die Kerne – und einige Leute vertragen den nicht – z.B. ich. Beide Pflanzen sind hier gemischt beisammen.

Heuer gibt es sehr viele Früchte und Beeren – es dürfte ein harter Winter folgen. Der Wald über Villigen ist zum Teil urwaldähnlich. Ein ganz spezieller Jurawald und wir stossen auf eine nicht ganz typische Waldpflanze …

DSC_6811

… die Ananaskirsche, die Grand Cherry Tomate oder lateinisch physalis pruinosa. Ein Nachtschattengewächs! Bei diesen ist immer irgend ein Teil giftig. Also bitte Vorsicht … zumindest hab ich den Genuss der Beeren überlebt, aber sie brauchen noch einige Tage, um richtig reif zu sein. Degustiert sie in den Rebbergen und am Waldrand über Villigen mit herrlicher Aussicht lieber Weine von Schödler und Blanco – die machen auch Rote.

Aus Mangel an Kälte wurde in letzter Zeit nicht so viel geschrieben … einige Beobachtungen in der Natur sind in diesem Link auf dem Finanzblog zu finden. Über Buchsbaumzünsler, Zikaden und was da so alles in zwei Monaten über meine Wege fleucht und kreucht.

Bräteln im Waldhaus Walde

10. August 2018, Bräteln im Waldhaus Walde. Treffpunkt 19 Uhr.

Rundgang mit Walter Bolliger. Grill, Getränke und Brot vorhanden …

So hiess es in der Einladung. Bräteln „im“ Waldhaus – ja da wäre es möglich gewesen. „Beim“ Waldhaus, wie es besser heissen würde, da wurde es aber nicht heiss!

DSC_5734
Zumindest hätten wir mit den von Hans-Ruedi organisierten Getränken löschen können. Sicherheitshalber haben wir den Durst gelöscht. Nach gut einem Monat das erste mal, wo wir eine Jacke vertragen haben.

Steinig, der Amtsschimmel wiehert

Zufällig gelesen … zum Nachdenken empfohlen!

Der Amtsschimmel bedroht den «Steinig»-Hof: «Jetzt kommen die und machen alles zunichte».  Schreiben sie in der AZ einen Kommentar. Meiner steht auch dort.

Salamitaktik? In der Bauzone seinem Hobby, den Pferden frönen ist, wie sie richtig schreiben, bei uns Vorschrift. Das ist a) Investitionsintensiv und b) je nach Platzverhältnissen sicher nicht jedermanns  „Geschmack“. In einer Stadt habe ich einen Schopf zum Stall umgebaut und heute wohnen da noch ein Hengst und ein Pony. „Da bringst du mindestens drei Pferde unter“ hat der damalige technische Direktor des Olympischen Pferdesportteams gesagt. Von den Landverhältnissen wären auch mehr bewilligt worden. Aber wenn ich ein Pferd wäre, würde ich den Hof in meiner Nachbargemeinde vorziehen und dies würde nur einige – früher nannte man sie Beamte – ärgern. Ironie ist eine Kunst, die von Gesetzesanwendern ignoriert wird. Nur zu ihrer Beruhigung, ich war mal echter Beamter, habe später Behörden beraten und bin eigentlich froh, dass dieser Hof nur an die andere Talseite grenzt. Ansonsten hätte ich als Naturschutzpräsident vom Ruedertal sicher davon gehört. Ja, was machen wir mit den von Behörden geschätzten1000 Bauernbetrieben, die 2018 eingehen werden? Das ist Salamitaktik!

Dazu noch die Geschichte um die Namensgebung für das Pony. Eine Stunde reichte sicher nicht, bis ich mich in die Diskussion beim Nachessen einmische. 1000 Namen sind sicher schon gefallen und keiner ist allen drei Besitzern, meine Kinder und ihrer Mutter genehm. Sie trinken Fanta. Nennt es doch Fanta. Drei sind begeistert. Fanta ist ein weiblicher Name und das Pony ist männlich. Also geht die Suche weiter. Wer gerade nicht Fanta trinkt hält sich an den Barbaresco. Dann kommt mir noch ein blöderer Gedanke. Aber Barbaresco ist zu lang. Also: Barolo! Vierfaches Geschrei. Barolo wird mittlerweilen etwa 25 Jahre alt sein.

DSC_2298

Übrigens, nicht auszumahlen, was die Behörden mit der Ente machen, die im 30-iger mit 52 kmh unterwegs war.

Spannendes über das Herz, Quacksalber und das Organoid

Das Original dieses Beitrages ist auf libref. zu finden. Das Referat von Thierry Carrel und und …

… für mich und hier aber am wichtigsten das folgende Referat. Wer sich für Naturschutz interessiert, wird diesen Beitrag garantiert hochspannend finden.

Den Vortrag von Prof. Ammann habe ich absichtlich am Schluss genommen. Auf der einen Seite spricht der ehemalige Leiter des Botanischen Gartens Bern von Quacksalbern, Scharlatanen und erzählt zuvor von Sensationsereignissen, die keiner Verschwörungstheorie zugrunde liegen, aber für die meisten unglaublich sind. Und wer hat schon einmal etwas vom Organoid gehört? Wikipedia hat genau drei Zeilen auf Deutsch und eine Literaturangabe aus dem Spektrum der Wissenschaft. Englischkenntnisse sind auf dem heutigen Kenntnisstand von Organoiden fast unabdingbar. Der deutsche Sprachraum schläft … noch.

Beim Apéro hatten wir ein anregendes, tolles Gespräch, nicht nur über die Venusfliegenfalle und d‘W.Nuss vo Bümpliz. Zum Schluss meinte Klaus: „Wir machen einmal etwas zusammen mit dem NVV Rued.“ Ich freue mich riesig, das wird garantiert nicht langweilig.

Jahresbericht 2017

Ja, was soll Mann schreiben? Irgendwie ist das doch langweilig, Altes wieder aufzuwärmen. Wasser und Vögel waren unsere Themen. Also Wasservögel oder Vogelwasser?

Fangen wir doch in dieser Woche an. Vogel – Wasser – eintauchen. Sensationelle Aufnahmen von Wasser. Fotos, die zum Teil wie Gemälde aussehen. Madlena Cavelti und Andrea Vogel, die können nicht nur fotografieren, die haben eine ganz besondere Begabung – sie können beobachten. Andrea, der Grenzgänger, hat nur gelacht, als ich ihm sagte, dass ich heute Abend meine Nikon wegschmeisse. „Nur das Objekt reinigen!“ Kraft des Wassers wird dies gemacht:

DSC_5309

DSC_3121

Madlena und Andrea sind Profis – also, sollen sie mal raten wie meine beiden Aufnahmen entstanden sind. Martin Rubin sprach an diesem Abend, wie das Wasser auf die Welt kam. Die Frage ist nur, wie lange wird es noch bleiben und können wir es einigermassen sauber halten. Nur 0,5 Prozent des Wassers auf der Welt, stehen uns als Trinkwasser zur Verfügung. 95% sind salzhaltig und 2,5% gefroren.

We kill the world – so hat das letzte Jahr angefangen. Strahlendes Wasser in Fukushima und vielleicht strahlender Seetang auf dem Teller. Dabei haben wir für sauberes Wasser unterschrieben. Politischer Filz vom Schlimmsten auch in unserer Umgebung. Kernkraft, Bundesrat, Finanzen, Revisionen. Ich habe nicht direkt Angst. Aber ein mulmiges Gefühl, bei soviel Geheimniskrämerei und vor allem bei der Missachtung von einfachsten Sicherheitsregeln. Mit fünf BR habe ich vom UVEK schon diskutieren dürfen. Moritz, den ich aus einer später Begegnung per Du erwähnen kann, war bei Implenia … und was machen die? Schon damals wurde nicht über alles informiert. Drei Doppel-Fragen habe ich damals gestellt und nur zwei beantwortet bekommen. Das war die ehrlichste Antwort. Sie bedeutet: „26 Massnahmen aber keine Ahnung, wie das mit der Energie in Zukunft aussehen wird.“ Elektrizität? Ich denke Wasserstoff! Später Kernfusion!

Grob gesagt, sind wir heute auch nicht schlauer, aber haben einige Gesetze mehr, die am liebsten ausgehebelt werden. Die politischen Feinheiten erfahren sie an Exkursionen. Zum Beispiel bei den Kleinwasserkraftwerken (KWKW). 1,3 Millionen CHF nur für die Fischtreppe und 1200 Tonnen Stein. Danke an die Mithelfer der Firma Pfiffner … falls ihr mal Tag der offenen Türe habt, den Teil nördlich-östlich der Brücke würde ich auch gerne kennen lernen. In näherer Zukunft werdet ihr dem Flusslauf folgend, auch keine neuen KWKW’s finden. Greenpeace hat sich damals entschuldigt – jetzt würden wir direkt Susanne Hochueli aus unserem Kanton anfragen. Ein sehr guter Artikel aus der AZ, aber die Kommentare zeigen, wie die meisten Leser dort denken. Seit rund 20 Jahren bin ich nicht mehr Abonnent eines deren Kopfblätter, was die „alte Dame“ schon fünf Jahre früher geschafft hat.

DSC_5463

Sieht ja fast aus, wie Nummer 11, der Stinkbaum-Sirup bei Genuss zu Fuss. Alle Kinder und Jugendlichen haben den problemlos erraten können. Kein einziger Erwachsener. Beim Spiel BioDio waren sie erfolgreicher und dieses wurde gar in den Weihnachtswünschen der Organisatoren erwähnt. Vielleicht machen wir mal den Zahnpasta-Geschmackstest. Über Fluor sprechen wir heute nicht.

Heute werden viel zu viel Pflegeprodukte, Reinigungsprodukte und Medikamente pro Haushalt ins Wasser gespült. Nebst der Umwelt könnte da auch das Portemonnaie geschont werden. Wie ist das mit Zahnpasta möglich?

Ausdrücken und die Tube aufschneiden? Testen sie selbst. Am besten einfach weniger Zahnpasta nehmen. Spülen, Schaum? Das Thema ist noch umstrittener, als die Energie. Wir verbrauchen zu viele solche Stoffe. Im Wasser hat es Medikamente, Kunststoff (in neu gekaufter Zahnpasta sollte es keine Microkügelchen mehr haben), bis zu Nanopartikeln und Pestizide …  „Es gibt in allen OSZE-Ländern seit siebzehn Jahren keine einzige Muttermilchprobe, die als Trinkmilch vermarktet werden dürfte“, sagt >Michael Braungart von Greenpeace … na dann mal Prost. Und eh Guete, 300 Kilo Nahrungsmittel gehen im Durchschnitt neben dem Magen durch – pro Jahr und Person. Rund ein voller Sattelschlepper für uns. Und es ist nicht sinnvoll, aus Nahrungsmittel Treibstoff und Energie zu machen. Zudem schadet Öko-Diesel den Fahrzeugen und somit auch der Umwelt. Schaut einmal in Deutschland die Zapfsäulen an. Die Warnung um Haftpflichtansprüchen zu entgehen.

DSC_8328

Treibstoff gab es auch beim Bräteln vor dem Waldhaus. Zwei Stunden vorher, war nicht echt Grillwetter … Wasser von oben. Lässt euch nicht abhalten, wir haben einen guten Draht zu oben und beten auch mal Schlangen an und verspeisen diese. Danke an Brigitta. Und schlechtes Wetter gibt es nicht, nur schlechte Kleider und schlechte Schirme, wie beim Regionalhöck bewiesen wurde. Da verzogen sich sogar die Vögel und wir diskutierten, ob es sinnvoll ist, weiterhin Nistkästen für Meisen zu bauen und aufzuhängen.

Nicht aber, wenn Walter dabei war, da kommen die Vögel. Bei Köbu, vor dem Grillabend und auf der Nistkastentour. Merci an die Familien Müller und Bolliger. Alles auf ruedmilan.ch festgehalten – nicht aber GIS-mässig. Das Thema wird vorläufig zu Grabe getragen. BirdLife Schweiz und Aargau und die Vogelwarte Sempach reagierten nicht und unsere app-affinen Vorstandsmitglieder arbeiten mit Bleistift, lieber nur mit dem Gedächtnis. Sie haben mich per Beschluss aus der Verantwortung entlassen. Was ich in Zukunft über Vogelstandorte und Nistkasten mache, ist absolut freiwillig.

Wer Lust hat, kann auf EBBA2 vom EBCC für den europäischen Vogelatlas spenden. Nicht für die EPA, die Einheitspreis AG. Schauen sie mal das Musterbeispiel „expected probability of occurrence des Sardinian warblers“ an! Auf Deutsch: „Geschätzte Eintretens-Wahrscheinlichkeit der Samtkopf-Grasmücke„. Und da muss ich als Stechmücke doch mal zur neuen Software-Anleitung von RTRIM verlinken. Eine  Statistik-Software, die neu auf der Programmiersprache R für statistische Erfassungen geschrieben wurde. Noch Fragen? Für mich ist nun einiges klar, weshalb die Erfassung wie zu Zeiten des Flugsauriers stattfinden.  Übrigens, vor kurzem konnte ich mit jemanden diskutieren, wie es in den IT-Zentralen von Schweizer Banken aussieht. Ich hoffe nur, dass im Energiesektor …

Manchmal mahlen Mühlen langsam. So wird dieses Jahr auch die Frühlings-Aktion „Begrünte Dächer und Wände“ gestartet. 1986 wurden in Stuttgart dafür erstmals Subventionen ausgerichtet. 1988 habe ich im NDS davon gehört und im Herbst diesen Hit aus Deutschland mit meinem Dachdecker als erster in die Schweiz gebracht. Dazu hätte ich noch einen Wassertyp als grössere Vereinsreise – Bad Blumenau – mit viel Wasser, genau Hundertwasser.

Bleiben wir bei den Vögeln. Die Krähen sollen vertrieben werden. Baum beim KSA um und dann sind die Vögel weg! Vermutlich nur der Baum. Die Petition läuft noch bis 3.3.2018.

Saatkrähen sind intelligent. Sie bleiben, weil sie irgendwo was zum Fressen finden und sie fressen fast alles, aber nur in kleinen Stücken und sie wurden über 50 Jahre in der Schweiz gehegt und gepflegt, bis sie vor einigen Jahren auf der roten Liste gestrichen werden konnten. Ihr Lärm wird meistens stark überbewertet. Die einzige Möglichkeit, dass die sich verziehen, ist den Saatkrähen eine Sonnenbrille anzuziehen. Dann sehen weniger lang im hellen Licht wo Nahrung zu finden ist. Vielleicht werden sie am gleichen Ort schlafen, denn sie fliegen zur Nahrungssuche weit. Nicht bis nach Budapest, aber dort sehen sie morgens und abends minutenlang tausende, die der Donau entlangfliegen. Naturschutz funktioniert am besten, wenn voraus gedacht wird. Im Nachhinein wird es schwierig, manchmal unmöglich. Das letzte Votum letztes Jahr unter Verschiedenem waren die Krähen, die einer mit dem Lautsprecher vertreiben will. Überlegt euch z.B. dieses Jahr, ob ihr in Zukunft Meisen oder Schmetterlinge schützen wollt. Beides am gleichen Ort geht nicht. Im Gegensatz zu uns haben Meisen schon lange Larven und Insekten auf dem Speiseplan.

BirdLife empfiehlt in Ornis noch eine Reise nach Zypern. Ökologisch sicher ansprechend, ökonomisch habe ich den Norden gewählt. Nur der Natur wegen könnte ich diese Reise noch einmal machen und einen Wagen mieten. Na ja, des Fliegen ist ja nicht ganz ohne Nachteile, aber dafür haben wir uns noch beim Clean-Up Day eingesetzt. Sehr wahrscheinlich der sinnvollste Einsatz, um Kinder für den Naturschutz zu begeistern. Mehrere Vorträge über die Abfallvermeidung und gemeinsames Einsammeln während der Schulzeit. Aber wer im Tal an der Strasse wohnt, weiss, dass ulkige Vögel vermehrt auch in der Schweiz Autofahren und viel Abfall zum Fenster raus schmeissen.

Abfall vermeiden oder sinnvoll weiter verwenden. Das haben wir auch am Ostermarkt gemacht. Nicht nur Vogelhäuser gebaut, auch rund vier Bananenkisten Naturbücher und viele Karten an vor allem junge Leser und Schreiber abgeben können … und trotzdem haben wir hier fünfzig Franken eingenommen. Für diesen Preis erhält man schon zwei Goldfasane und es gibt Tierhalter in unserem Tal, die finden es nicht für nötig, einen ausgebüxten Goldfasan wieder einzufangen, obschon sie an einer Exkursion teilnahmen und den Aufenthaltsort bekannt gegeben wurde. Unter Vogelschutz verstehe ich den Schutz des Vogels vor dem Menschen und nicht umgekehrt. Ich lasse mich ich gerne belehren. Ähnlich beim neuen Jagd- und Schutzgesetzt. Der zuständige Regierungsrat jedes Kantons kann in Zukunft festlegen, was abgeschossen werden kann. Luchs, Wolf, Birkhühner, schwarze Schwäne …

DSC_0784

… weisse Schwäne. Ein ähnliches Bild findet ihr in einem eher „ungeheimen Beitrag über Gejagte“ von mir. „Über ein Dutzend geschützte Arten laufen Gefahr, quasi jagdbar zu werden.“ Der verantwortungsvolle Jäger wird darauf verzichten. Sind Lehrer im Saal? Seit ihr nach amerikanischem Vorbild bewaffnet?

Danke auch allen, die Abfall vermeiden, mit der Natur anständig umgehen und im vergangenen Jahr beim NVV Rued mitgemacht, gar mitgeholfen haben. Das waren einige Minuten, über das was wir nicht nur gemacht haben, sondern wir alle machen müssten. Ihr könntet doch das allererste Mal diesen Jahresbericht ablehnen, denn in den Statuten steht nichts, was darin stehen muss oder darf. Und da erlaube ich mir einige Freiheiten zu nehmen. Merci, dass ich keinen gesehen habe, der eingeschlafen ist.

Zusammengefasst: Tragt Sorge zur Natur, vielleicht müsst ihr noch einmal auf dieser Welt Leben … frei nach Gandhi … kein Heiliger und kein Politiker!

Nachtrag: Am Tag der HV erscheint dieser wunderschöne Artikel zur Co2-Statistik der Schweiz. Man könnte das als „graues Co2“ bennen. Die Gesamtmenge unserer Treibhausgase ist 2,5 mal höher, als das Inventar im Inland ausweist. Vermutlich arbeiten die auch mit der Software R und deren Resultate sind für den Endbetrachter nicht überprüfbar, es sind Zusammenfassungen aus Datenbanken. Ich freue mich schon mit einem Kollegen darüber zu diskutieren. Ich habe ihn in diesem Zusammenhang mal gefragt, was Entitäten sind. Der Vortrag dauerte sechs Stunden. Vermutlich hat er sich in Parma bei den Studenten kürzer fassen müssen, sonst hätten sich die Hörsäle langsam entleer. Der letzte Link ist für sie verständlich, oder … hier geht es weiter. Dank Jiri und meiner unterstützenden Hilfe musste IBM weltweit die Software vereinheitlichen, denn Apostroph und Schlusszeichen sind nicht das selbe. Kleider Frey und Hero stellten zwar nicht die gleichen Produkte her, aber hier haben wir einen der allerschönsten IT-Fehler entdeckt, vor allem, weil beide Zeichen in beiden Versionen am Bildschirm gleich dargestellt wurden. Glauben sie nicht immer alles und bleiben sie hartnäckig.

Jetzt Petition unterschreiben für den Erhalt des Baumriesen beim KSA

Heute lass ich andere schreiben, ich mixe unter meinem Pseudonym „Kräiebühl vom Gagerehubu“ nur einige Zeilen unter.

==> hier geht es zur Petition – spätestens 3.3.2018

 

Sollten sie die Abkürzung KSA nicht kennen, sind sie entweder nicht aus dem Kanton Aargau oder bisher immer kerngesund.

Auf der 100-jährigen Rotbuche vor dem Haupteingang des Hauses 1 des Kantonsspitals Aarau (KSA) nisten seit Jahren Saatkrähen. Weil sie Lärm und Dreck verursachen, hat der Verwaltungsrat des KSA entschieden, den markanten Baum fällen zu lassen.

BirdLife Aargau hat sich mit einem Brief an den Verwaltungsrat gewandt. Die Fällung eines so wertvollen Baumes löst das Problem nicht. Die sehr standorttreuen Saatkrähen werden auf Nachbarbäume umziehen. Es soll eine Lösung für eine friedliche Koexistenz mit den Saatkrähen gefunden werden. BirdLife Aargau hat dem Verwaltungsrat angeboten, ihn bei der Lösungsfindung beratend zu unterstützen.

Gegen den Fällentscheid regte sich Widerstand bei den Angestellten und in der Bevölkerung. Eine Protestaktion konnte die Fällung zumindest vorerst verhindern. Es wurde auch eine Online-Petition lanciert.

BirdLife Aargau unterstützt diese Petition für den Erhalt der 100-jährigen Blutbuche und bittet Sie die Petition auch zu unterschreiben.

Wir danken Ihnen im Namen der Natur im Aargau von Herzen!

Freundliche Grüsse
Kathrin Hochuli
Geschäftsführerin, BirdLife Aargau“

Zig Kommentare sind bei der AZ zu finden.

Liebe Spitalleitung

100 Jahre ist nicht besonders viel für einen Laubbaum. Und wenn wir den besagten Baum von hinten anschauen, werden ihn die allermeisten erkennen!

DSC_7532

Als der Baum 30 Jahre alt war, hat vermutlich meine Mutter im KSA Fotos geschossen. Sehr alte schöne Bäume muss es schon damals gegeben haben. Schauen sie sich mal im Park um. Nelly hat vielen Frauen geholfen Kinder auf die Welt zu bringen. Die haben jetzt auch ein stattliches Alter rund um 70 Jahre …

DSC_2776

… hoffen wir, dass sie noch leben und beim mächtigsten Baum im Aargau, der Linner Linde, weiss man nicht einmal, wie alt der ist …

image1137

… das Schulbuch für Hebammen, das seit gestern in der Hammerschmitte in Schmiedrued ist, hat 75 Jahre auf dem Buckel. Fragt die ehemalige Besitzerin, jahrelang Präsidentin der Schweizer Hebammen, was sie sagt!

It’s not your time! Robert sagt das gleiche.

Zig Kommentare sind bei der AZ zu den Krähen zu finden. Meinen picke ich raus:

Sie haben recht. Ich war wesentlich länger auf der Rückseite dieses Gebäudes und dann in einem nördlichen. Die Vögel waren so das Einzige, dass sich vor den Fenstern bewegte, wenn man regungslos im Spitalbett liegen muss. Aussicht auf bewegte Tiere und dass man(n) den Rollstuhl nie selbst wird bedienen können. Das Gleiten der Vögel, ihr Gekreisch, das kann einen Patienten anregen. Er muss auch in die Freiheit wollen. Fliegen kann ich noch nicht, aber den Rollstuhl durfte ich in Aarau lassen. Das Personal hat mir geholfen. Glück gehabt. Macht das auch mit dem Baum, resp. den Bäumen und Vögeln. Übrigens, diese schwarzen Vögel sind schlau und wir wissen nicht mal, ob wir jetzt Rabe oder Krähe sagen sollen – also Rabenkrähe. Wetten, dass diese bei meiner nächsten Kontrolle noch dort sind. Mit oder ohne diesen Baum.

Und liebe Spitalleitung, falls das noch nicht überzeut, den Baum nicht zu fällen, so hinterlasst doch einen Baumstumpf als Mahnmal oder noch besser, wenn ihr Schmutz nicht mögt, dann schaut mal im Spital selbst, da gibt es zumindest noch einen Nistkasten, der war bei einem andern Aufenthalt nicht sauber herausgeputz worden. Spitalviren bei meinem Namensvetter. 50 000 Fälle in der Schweiz pro Jahr, wovon 2000 – 3000 tödlich enden – das heisst sechs bis 8 Tote pro Tag. Das sind Probleme, die ihr lösen könntet.

 

Einladung zur GV vom 23.2.2018 im Storchen

 Traktanden und Einladung zur GV

Im Link oben sind alle Daten ersichtlich.

GV NVV Rued am Freitag, 23.2.18 im Storchen Schlossrued
  1.  Begrüssung
  2.  Wahl des Stimmenzählers
  3.  Protokoll der letzten GV
  4.  Jahresrechnung und Revisorenbericht
  5.  Jahresbeitrag Fr. 35.-
  6.  Jahresbericht des Präsidenten
  7.  Tätigkeitsprogramm 2018
  8.  Verschiedenes
ab 18 Uhr Essen mit dem Vorstand, ab 20 Uhr GV mit Referat über „Orchideen“ von Martin Bolliger, Artenspezialist, Fachstelle  Naturförderung im Naturama
DSC_9500
DSC_9471
DSC_5093
Wilde Orchideen! Ein Bild habe ich nicht in unserer Umgebung geschossen. Welches?
Der Vogel des Jahres ist der Wanderfalke – „Trotz seiner enormen geografischen Verbreitung gehört er in der Schweiz mit 300 Brutpaaren zu den potenziell gefährdeten Arten.“ In diesem Zusammenhang ein Urteil für eine bedingte Gefangnisstrafe eines Taubenzüchters.