Kleinwasserkraftwerke und Hochwasser

Am 29. September 2017 findet die Exkursion Kleinwasserkraftwerke statt. Einige Bilder von Gestern – „Land unter“ in unserer Umgebung.

Kurz vor fünf Uhr wird es dunkel, es prasselt und donnert. Blitze sind keine zu sehen, denn es giesst in Strömen. Das Sonnensegel bei meinem Gartensitzplatz ist längst zerrissen. Die Eisenstange, die noch eine Ecke hält ist total gekrümmt – inklusive des 10er Armierungseisen. Es stürmt, wie ich es bei der Hammerschmitte noch nie erlebt habe. Die Dachrinnen und der Ablauf sind voll, das Wasser ergiesst sich in Strömen auf der ganzen Südseite. Dann dreht die Windrichtung und das ganze Spiel wiederholt sich auf der Nordseite, Hagel setzt ein. Nach rund einer halben Stunde ist der Sturm vorbei.

Glück gehabt. Die Rued steigt kräftig, aber die macht mir weniger sorgen, als das Rinnsal hinter dem Haus. Es fehlt nicht viel, dass das Abflussrohr, das unter der Strasse in den Bach geht, das Wasser nicht mehr fassen kann. Mit dem Rechen Gras und kleine Äste entfernen, die am Gitter hängen bleiben. Sollte einmal kein Rechner, rechnen kann eh selten die Obrigkeit, da sein, gibt es wieder eine Überschwemmung. Der Kanton hat es so gewollt und die Behörden kennen das Risiko. Der ehemalige Kantonsingnieur, der die Strasse durch die Matt neu gebaut hat, kennt auch den weiteren Nachteil. Das Strassenniveau ist heute höher als früher und Wasser hat die Eigenschaft, dass es nach unten fliesst und die Mauer gegen den Bach lässt das Grundwasser nicht mehr so schnell abfliessen. Früher hatte man viele solcher Probleme im Griff und heute staunt man, wie viele Bausünden begannen werden.

Nicht jammern, es ging ja noch einmal gut. Das Wasser, das auf dem Weg dahin fliesst, bringt Blätter und Gras mit und verstopft den Senklochdeckel, es nimmt den falschen Weg, gegen das Haus. Auf Hauchdeutsch heisst das Dohlendeckel, aber fragen sie mich nicht, was das mit Dohlen zu tun hat. Eine Abwasserrinne würde dieses Problem lösen. Man kennt das Problem seit mindestens acht Jahren. Extreme Regenfälle werden in Zukunft garantiert nicht abnehmen. Die Klimaschwankungen lassen grüssen.

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Sobald man Zeit hat,  den Fotoapparat zu holen, ist das Ganze schon fast vorbei. Das sind nur die Probleme eines einzigen Hauses. Was aber geschieht, wenn ganze Dörfer, Städte und Täler nicht auf Hochwasser ausgelegt sind, zeigt die Aargauer-Zeitung. Im Ruedertal haben wir relativ gesehen, noch Glück gehabt. Ich entschliesse mich, nach Hirschtal zu fahren. Dort gibt es garantiert einmalige Bilder des Wasserkraftwerks der Firma Pfiffner Messwandler AG, das wir an der Exkursion besichtigen werden.

Auf dem Weg dorthin gibt es schon einiges zu sehen. In Kirchrued ist die Feuerwehr am Keller auspumpen und einige Stellen sehen wie im Winter aus – stärkerer Hagelschlag.

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Das ist nicht die erste Problem-Stelle, aber hier halte ich mal auf der Strasse, sorry, dem Geschiebe an. Es hat nur wenige Unentwegte, die recht langsam fahren …

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… und den Schlossruedsee bestaunen …

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… und missachten auch nicht das Parkverbot …

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… und auch hier sind nicht alle Parkplätze belegt. Ganz alles fotografiere ich nicht. „Die Kürbisse frei Haus“, schneller als die A-Post schaue ich nur an. Vom Hang vor die Haustüre geschwemmt. Nicht zwei drei … Kubikmeter weise. Halloween ist geradezu erholsam.  Vermutlich sind die Kürbisse noch nicht ganz reif. Angeschwemmt wurden sie mit allen Ranken und Blättern. In einem Spielfilm wäre dies zum Lachen, hier zum Weinen.

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Die Aussicht auf einen See soll etwas Beruhigendes haben – mit Blick auf das KKW Gösgen. Nach 5/4 Stunden ist schon wieder „schönes Wetter“ …

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… und auf unserer Exkursion werden sie garantiert keinen See mehr sehen, dafür Eindrücke erhalten. Vermutlich wird es sie etwas elektrisieren.

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Eindrücke auch hier, aber elektrisch läuft nichts mehr. Verstopft oder sicherheitshalber abgestellt? Und was ist mit dem Schlauch? Antwort gebe ich keine. Das sind Fragen, die sie am 29.9. stellen können. Haben sie sich das Datum eingetragen. 17.00 beim Empfang des Gebäudes im Hintergrund. Hoffentlich kommen nicht viele, damit ich viele Fragen stellen kann. Spass beiseite, aber Energie ist ein unerschöpfliches, spannendes, ja elektrisierendes Thema.

Eben im Radio: man geht in Zofingen von einem Schaden in 3-stelliger Millionen-höhe aus. Was wäre mit guter Planung vermeidbar gewesen? Planung ist extrem wichtig, denn Feuer kann man bekämpfen, Wasser nicht. Wasser ist extrem notwendig und fast nicht einzuschätzen. Ich kann ihnen an der Exkursion über die drei Schluchten erzählen, wo wir ein Hochwasser hatten, das weit weit über 100 Meter war, oder Frankreich, wo es rund 20 Meter gab. Wasser ist die wichtigste chemische Verbindung auf der Welt. Für den Menschen gibt es noch ein chemisches Element, das wichtiger ist – Sauerstoff. Zahlen rund um Wasser können zum Staunen anregen. In einem normalen Jahr liefere „ich“ rund 8 000 000 Liter Wasser, die durch die Suhre fliessen. Als Eselsleiter kann ich mir knapp 1000 Liter pro Stunde merken. Energie und Wasser faszinieren mich. Als Präsident sage ich ja, dass ich für Umweltschutz zuständig bin und nicht für Vögel und jetzt staune ich, wie oft ich schon über diese geschrieben habe …

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… und Holz sind es auch etliche Male. Freuen sie sich, nicht auf das Unwetter, das wir hatten, sondern auf die Exkursion. Ein fast endloses Thema.

Aber merken sie sich zwei Sachen.

  1. Hartes Brot ist nicht hart. Kein Brot ist hart.
  2. Wasser ist weniger schlimm, als kein Wasser.

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Wasser fliesst zudem oft ab. Es dauert manchmal und auch meine Kamera war leider keine Nikonos, nicht ganz wasserdicht. Die Linse beschlagen. So konnte ich am andern Kraftwerk oberhalb keine Fotos machen … oder hätte einen extremen Weichzeichner … und so wollen wir an der Exkursion nicht diskutieren. Alles ansprechen und ich versuche recht neutral zu bleiben, Vor- und Nachteile abzuwägen. Das ist mein Beruf, nebst Venture Capital und dies wird sicher auch zur Sprache kommen. Merken sie sich eins. In diesem Sektor sagt man, dass eins von zehn Projekten zum Erfolg führt. Oder neun auf der Strecke bleiben.

Auf dem Weg nach Hause habe ich noch über das Wirbelstromkraftwerk diskutiert. Wenn diese Personen an die Exkursion kommen, dann haben wir garantiert keine Zeit, das nebenan liegende Rapid-Museum als Zugabe anzuschauen. Vermutlich könnten wir den „Abend füllen“, wenn wir mit der Dame über Hochwasserprobleme im Kanton Aargau diskutieren.

Wenn wir die darin erwähnte Rot auch noch ins Gespräch bringen, dann wird es ein langer Abend. 140 Seiten „Zur Ermittlung der natürlichen Niedrigwasserabflüsse Q347 im schweizerischen Mittelland“ liegt zwei Meter neben mir bereit. Schweizerische Datenaufnahme zur Wassergeschichte. Signiert vom Verfasser. Und wenn sie mich überfordern, fragen wir mal den Ehemann der Gotte meiner ältesten Tochter an, ob er etwas über Hydrologie erzählen kann. Eigentlich schade, dass ich ihn schon lange nicht mehr gesehen habe. Ich möchte, ich wüsste ähnlich viel wie Rolf und vor allem ich könnte so viel bewegen.

Vielleicht ist er genauso ausgelastet, wie die Spezialisten vom WWF: „Im Moment bin ich mit Wasserkraftwerken wirklich massiv zugedeckt und es stehen auch einige grosse Neukonzessionierungen an…. Grundsätzlich ist es aber sehr wichtig, immer wieder an die Basis zu gehen und die Problematik der Kleinwasserkraft aufzuzeigen …“. Basis. Das ist halt Ansichtssache. Ja, ich geniesse es, zwischen extremen Meinungen zu sein, im Sandwich, Und was ist das beste am Sandwich – der Schinken mitten drin. Und demjenigen, der wie mein ehemaliger Praktikant und dann Geschäftsführer heisst, aber nicht identisch ist, wünsche ich viel Durchhaltewillen, denn dass was er zwischen … und  … schreibt, ist viel wichtiger als Beruf, Geld.

Beachten sie das letzte Bild im letzten Link. Vor 32 Jahren war das die Foto einer Geburtsanzeige. „Wir hoffen, dass nach dreissig Jahren die Welt nicht wüst und öde ist“ (sorry, den genauen Text müsste ich im oberen Stock nachschauen).

Sie ist es und wird es bleiben! Arbeiten sie mit uns daran.

 

 

Rundgang Schwalben in Schlossrued

Mehlschwalben und Mauersegler sind verwandter, als der Goldfasan und der Globi. Alle ansässig im Ruedertal. Den ersten dreien ist gemeinsam, dass sie der Klasse der Vögel zugeordnet sind.

Der Mauersegler sieht zwar wie eine Schwalbe aus, ist aber keine. Ganz schwarz und fliegt uns bis zu 200 kmh um die Köpfe. Hier sprechen sie in Mundart von Spire. Kommt das vom engl. Kirchturm? Oder vom Mädesüss (Spirea), das zurzeit im Ruedertal wunderschön blüht? Oder wird man mit Spiere findig? Ru(e)dern, segeln – die Spiere ist in der Seemannssprache ein Rundholz. Und die Mehlschwalbe heisst vermutlich so, weil sie einmal im Mehl gelandet war und deshalb einen weissen Bauch hat. Diese Fragen sind noch offen.

Alle andern wurden durch Walter Bolliger geklärt. Der Mauersegler macht echt eine Bauchlandung, wenn er auf dem Bauch landet. Gesunde Vögel können aber entgegen der Volksmeinung wieder starten. Walter könnte man stundenlang zuhören. Einmal verspricht er sich. Das Nest des Mauerseglers wird aus bis zu 1500 Mehlklümpchen gemacht. Lehm korrigiert er sofort … alle lachen.

Rund 70 Nester zählen wir. Und sollten Mauersegler keinen Schlafplatz mehr finden, dann schlafen sie einfach in der Luft. Das scheint mir eine echt praktische Eigenschaft zu sein.

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Lehm, Holz, Beton – Vogelhäuser kann man auch stricken:

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Sechsundzwanzig Personen haben teilgenommen. Einer kam erst gegen neun Uhr. Er war auch am Rundgang der Naturschutzkommission und brachte eine ganz nette Karte mit: „… sorry viumau, tut mir sehr leid, dass wir unseren Anlass auf den 16. planten.“ Merci, Absicht haben wir nie vermutet. Auf die digitalen Möglichkeiten stiess in der Zwischenzeit  sogar Marlies – die Höchste oben im Tal. Talvereinssitzung in Zukunft vielleicht ohne Schwergewicht Termine.

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Ponys, Schaffe, Kühe, von oben den Globi bei der Turnhalle, die 19-jährige weisse taube Katze, die seelenruhig mitten auf der Strasse liegt und sich auch durch das Fernlicht des Fahrers nicht stören lässt. Diese und andere Tiere sahen wir und Erdkröten hörten wir. Und sogar der Besitzer des Goldfasans nahm an unserem Bummel teil, wie ich schon bei der Begrüssung feststellen konnte. Einige vermuteten, dass dieser Vogel vor drei Tagen von einem Tier gerissen wurde. Muss wohl ein anderes gewesen sein, dass Todesschreie von sich gab. So einfach einzufangen ist ein Goldfasan nicht. Extrem schnell und schwupps, mehrere Meter hoch auf der Traubenkirsche. Mal schauen, wie lang e es dauert, bis er die 830 Meter Luftlinie schafft. Er könnte wenn er möchte. Die Briten, wo dieser Chinese auch in Freiheit lebt, würden ihm jetzt ein Weibchen zur Verfügung stellen. „Zuhause“ erwartet ihn nur Ärger – ein angriffslustiges zweites Männchen. Singen kann er nicht so schön und wenn wir den letzten Satz dort lesen, dann gibt es auf der Alpensüdseite angriffslustige mit Hahnenfedern, die wunderschön anzuhören und -sehen sind, obschon die manchmal fast wie eine Guggenmusik tönen.

Ein herzliches Dankeschön an die Gastgeber Elisabeth und Köbu Müller und Walter Bolliger, der uns durch den Abend begleitete und unter anderem auch von den 700 km Todesfallen in Ägypten erzählte. Jetzt beschleicht mich nachträglich ein schlechtes Gewissen. Ich war vermutlich der einzige, auf dem Grillplatz, der einne Geflügelbratwurst verspeiste.

 

Die diebische Elster … kein Kommentar möglich

Klauen ist heute nicht mehr in. Man nervt digital und versucht, dass man auf illegalen Seiten landet. Die Kommentarfunktion wird wohl gesperrt.

Sorry, insgesamt über 200 Kommentare, das ist mir zuviel. Da muss der Riegel geschoben werden. Nehmt notfalls ein Mail aus der Adressliste.

Ein Vogel hat vor 200 Jahren – am 31. Mai 1817 genau – auch für verbrecherisches Aufsehen gesorgt. Die diebische Elster von Gioachino Rossini, schlichthin der Komponist der lustigen Oper.

Vögel muss man mögen. Wir haben im Tal einen diebischen Goldfasan. Der hat den Zwerghühnern Futter weggefressen. Wenn wir den fangen können, droht ihm nicht die Strafe, die Gottardo für die Elster vorgesehen hat. Er würde vermutlich in Gefangenschaft bleiben … bei einem Vorstandsmitglied. Dieser hat sogar Gänse und da kommt mir wieder Rossini in den Sinn – Tournedos Rossini mit Gänseleber. Ein Graben trennt die Schweiz – versuchen sie mal, ob mir dieser Link gelungen ist … wenn ja, nicht weitersagen.

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Besuch aus Basel. Ich pfeiffe unserem Ruedmilan. Er nähert sich bis auf wenige Meter. Einer der Besucher kann nicht wie der Gabelschwanzteufel pfeiffen … dafür durch die Finger und ganz extrem laut. So schnell habe ich noch nie drei Raubvögel gesehen, die sich aus dem Staub machen. Staub ist ja Dreck und die hecken in den nächsten zehn Minuten einen Angriff auf der andern Seite des Hauses aus …

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… und proben den Erdkampf und sind damit mindestens auf Linie der Expertengruppe. Sollten sie diesen Link nicht lesen können, ganz unten auf „vielleicht später“ klicken.

Exkursion Kleinwasserkraftwerke – Hightech Anlage getestet

Am 29. September 2017 findet die Exkursion über die Kleinwasserkraftwerke statt.

Treffpunkt 17.00 Uhr beim Eingang der Pfiffner Messwandler AG, Lindenplatz 17, Hirschthal. Entlang der Suhre sehen wir und hören über ökologische, ökonomische und technische Klippen der Stromproduktion. Zum Schluss braucht das Kraftwerk Magen allenfalls Flüssiges aus der Biberburg.

Dieser Text ist unter den Veranstaltungen zu lesen. Einfach so hereinkopiert. Und kopieren möchten sie vielleicht das sensationelle Kleinwasserkraftwerk der Afag in Huttwil. „Faszination Bewegung.“ Pur. Einfach so mal zu einem Personal Revival konstruiert. Vor dreissig Jahren war ich dort CFO wie das heute so schön heisst und treffe etliche bekannte Gesichter vom damaligen kaufmännischen Lehrling bis zum pensionierten Hausfotografen und ehemaligen Nachbar. Damals von 80 auf 200. Nicht Kilometerstunden oder Stundenkilometer wie es eigentlich falsch heisst, sondern im Mitarbeiterbestand. Daneben noch so eine neue Software auf PRIME-Computern aufgebaut, die etwas später in die IBM-PPS-Lösung integriert wurde. Beruflich meine verrücktesten Jahre. Von der CAD-Stückliste über alle Hauptbücher bis hinein in die laufende Kalkulation. Dort habe ich spätestens gelernt, dass die „Buchhaltung“ in etwa das einfachste Gebiet in den Finanzen ist. Daneben immer High-Tech vom Feinsten.

Besten Dank an Fritz, Leiter Forschung, der bei der Buebeglungge im Huttuwald diesen Film gedreht hat. Für gut 150 Leute wurde aber auch der örtliche Grill benützt. Meine Bratwurst aber kam vom Velofelgen-Plastikbecher-CD-Ständer Grill. Dasliess ich mir nicht nehmen.

Sollten sie an einem einsamen Fluss- oder Bachlauf einmal nicht gerade über diese Metallteile und einem halben Eisenfass verfügen können, geht es noch etwas einfacher. Hier die Bauanleitung.

zu gelauscht: Gewässerverschmutzung …

Gestern hatten wir Vorstandssitzung – unter anderem haben wir über solche Sachen diskutiert.

Der Goldfasan scheint seit Wochen im Tal heimisch zu sein und der Besitzer ist unbekannt. Er scheint sich über mehrere Kilometer zu bewegen.

Auf unserer Seite, wo wir den Vorstand vorstellen, sollen Bilder rein. Nicht etwa ein normales Foto, fast mit Bergün vergleichbar. Wäre ein Film allenfalls erlaubt? Ein Vogel soll rein. Vier Vögel werden abgebildet. Diese vier verstehen eh mehr von Vögeln als ich. Ich hab allenfalls eine Meise oder gar mehrere. Natur- und Vogelschutz Verein Rued – ich bin für die Natur zuständig. Anscheinend gehören ja Vögel nicht zur Natur, sonst würden sie im Vereinsnamen ja nicht aufgezählt. Spass beiseite, den Bär haben die vier für mich ausgelesen.

Gefällt mir, denn vorgestern habe ich über den Bären geschrieben – und keiner hat es vorher gewusst. Es wird das Foto aus dem Jasper- und Banff-Nationalpark sein. Leicht versteckt steht er rund 15 Meter vor uns.

Ungeeignet, für eine gute Aufnahme. Trick wie im Bärengraben anwenden. Nicht pfeifen. Rüebli! Nur wo hernehmen. Also mit Stein ersetzen. Klappt. Er kommt auf rund 10 Meter zu uns. Immer noch nicht perfekt. Zweiter Stein. Dressiert. Rund 8 Meter.

Sieht doch so niedlich aus, aber immer noch nicht Format füllend. Dritter Stein – neuer Weltrekord im Autoeinsteigen. Der Bürostuhl mit Raketenantrieb hätte keine Chance, die Beschleunigung ist zu klein. Zumindest sehen sie auf diesem eine quere Foto von mir. Josef, perfekt wie er immer ist, wollte wissen, ob ich mit einem Rollband gemessen habe. Guter Blick reicht.

Sein Blick galt am Vormittag eher dem Bach. Da gab es Lehmverschmutzungen, verursacht durch den Ablass eines Speichers für ein Kleinwasserkraftwerk. Ein heikles Eisen. Erstens wollen wir nicht in Laufendes eingreifen und zweitens können sie allenfalls an der Expedition über Kleinwasserkraftwerke mehr darüber erfahren. Naturschützer sind gegen solche Kraftwerke und sie werden vom Bund nicht subventioniert. „Im Moment bin ich mit Wasserkraftwerken wirklich massiv zugedeckt und es stehen auch einige grosse Neukonzessionierungen an. Meine Ressourcen sind wirklich etwas eingeschränkt …“. Das schreibt der angefragte Gewässerexperte von WWF Schweiz.

Es gibt sicher spannende Momente, denn im Energiesektor ist jeder Fachmann, jeder hat seine Ansicht, seine Meinung und es wimmelt nur so von Hirngespinsten und Halbwahrheiten, die herumgeistern. Wer es noch nicht gemerkt hat, dass bei der Energie Welten aufeinander prallen, sollte es spätestens mit der letzten Abstimmung gemerkt haben. Neutral zu bleiben, ist hier eine echte Kunst. Ich werde es versuchen. Mit der Energie mache ich es seit 50 Jahren so. Den ersten Vortrag über Atomenergie hatte ich ein Jahr bevor das einzige öffentlich wirklich bekannte der sieben Forschungs- und Versuchsrektoren in Lucens 1968 für acht Monate in Betrieb ging. Ob man seither viel in der Vorgehensweise und der Informationspolitik gelernt hat, wage ich zu bezweifeln. Die Geschichte des VAKL liest sich wie ein ganz schlechter Roman.

Kommen wir doch noch mal auf die Gewässerverschmutzung zurück. Diese Nacht war diese vermutlich schlimmer. Lehmabtrag durch Regen und dem Schaum nach auch andere natürliche Substanzen. Aber es geht auch anders:

Der Bellandur Lake – aber seien sie beruhigt, unsere Sirupbar, die konzentrierBAR am „Genuss zu Fuss“ wird nicht mit diesem Wasser betrieben.

Und nicht vergessen: 16. Juni 2017 – Rundgang Schwalben bei Fam. Jakob Müller. Besammlung Schulhaus Schlossrued 19.00  Uhr bei schönem Wetter bräteln am Waldrand. Höhlenbesichtigung für Kinder.

Sorry für die Terminkollision mit der Naturschutzkommission. Wir waren früher und sollte jemand den Veranstaltungskalender des Tals nicht finden – bei uns ist er aufgeschaltet. Wir geben uns Mühe, dass die versandte aktuelle Version aufgeschaltet wird. Es ginge auch einfacher. Irgendwer müsste auf einer Internetseite einen digitalen, öffentlichen oder Gruppenkalender aufschalten, den zumindest alle anschauen können. Den Google Kalender oder andere kann man sich sogar in den eigenen Kalender integrieren.

Ja, Termine zu planen und einzuhalten ist nicht ganz einfach. Wenn das Vergessen zur Tagesordnung wird, sollte man sich ernsthaft Gedanken machen.

Goldfasan im Ruedertal

Die Umgebung der Hammerschmitte scheint auf exotische Tiere einen Anreiz auszustrahlen.

Vor knapp zwei Jahren haben wir einen Karakal eingefangen. Kaum zu glauben, aber der Goldfasan, der es heute in meinem Bächlein gemütlich gemacht hat, lies sich nicht einfangen. Vermutlich wissen wir aber, wo der schöne Vogel entwichen ist. Nur, da nimmt keiner das Telefon ab. Vielleicht sind sie am suchen. Derweil der Fasan vermutlich in Richtung nach Hause ist.

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Nach Wiki soll der Goldfasan nur in China und in England frei lebend vorkommen. In England ist er vermutlich ausgebüxt und hat es sich gemütlich gemacht. Eine Partnerin zu finden wird in der Schweiz nicht so ganz einfach sein. Also, nach Hause in die Voliere.

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Na ja, er schaut mir nachdenklich zu, aber dann ab in den Steilhang. Zumindest findet er vermutlich genügend Nahrung in der Umgebung.

Vernehmlassung zum Konzept 2030 von BirdLife Schweiz

Die allgemeinen Bemerkungen zum Entwurf des Konzept 2030 von BirdLife Schweiz finden sie in der Info 1/17 – April auf Seite 3 und den Konzept-Entwurf als PDF.

48 Seiten – entschuldigen sie mich, wenn ich da mit der Natur vergleiche: Vor lauter Bäumen sieht man den Wald nicht mehr. Ein äusserst umfassendes Werk für ein Konzept. Es lässt alle Spielmöglichkeiten zu und in keinem Punkt kann man wirklich dagegen zu sein. Nur, mir fehlt Konkretes. Zwei Punkte sind mir aufgefallen.

  • Eine gemeinsame internationale GIS-Plattform für zumindest die Erfassung der Vogelstandorte wird nirgends erwähnt. ÖkoloGISch, bioloGISch, strateGISch, ornitholGISch, hydroloGISch, leGISlativ reicht mir nicht. LoGISch? Die Anliegen sollten bekannt sein, denn sie wurden von uns auf kantonaler und nationaler Ebene vorgetragen.
  • BirdLife gehört zu den drei grössten Naturschutzverbänden der Schweiz. Im Konzept auf Seite 27 sieht man die Verteilung von BirdLife in der Schweiz. Spätestens hier sei die Frage erlaubt, weshalb man nicht eine Zusammenarbeit anstrebt. Der Natur wär es sicher recht. Die beiden andern grossen Verbände dürften pro natura und JagtSchweiz sein. Oder ist es der WWF Schweiz. Wir kennen nicht einmal unsere „Konkurrenz“.

Wer sich äussern will, kann das über uns oder direkt an werner.mueller@birdlife.ch mit Kopie an info@birdlife-ag.ch bis am 10. Juni machen. Besten Dank.

 

Der Gebrüder Grimm’sel Stausee

Märchen haben den Vorteil, dass sie immer gut ausgehen.

Fast immer. Aber gut für wen? Den Wolf, die Prinzessin, die Räuber oder das Waisenmädchen? „Doppelt bitter für Umweltverbände„. Auch dieser Titel dürfte nicht ganz der Wirklichkeit entsprechen. Viel dazu brauche ich nicht mehr zu schreiben – das geschah vor zehn Jahren und geändert hat sich nicht viel. Immer noch Bio-Grüne gegen Energie-Grüne. Und ich selbst bin mittendrin, wie im Sandwich. Was ist das beste am Sandwich? Der Schinken mittendrin. Na ja, nur um die Hälfte die Staumauer zu erhöhen bringt keinem etwas.

Das Moor, die Arven. Sorry, manchmal finde ich das einen Verhältnisblödsinn. Nichts dagegen, dass man die Natur schützen will, aber um welchen Preis. Vermutlich werde ich am 29.9.17 mit der Exkursion Kleinwasserkraftwerke etwas deutlicher, wie heute oft auf Flusskrebse und Fische mehr Rücksicht genommen wird, als auf Menschen. Und die meisten sind ja überzeugt, dass der Klimaanstieg nur durch selbigen erzeugt wird und die Gletscher deshalb schmelzen. Oder anders gesagt, Arven gedeihen auch 200 Meter höher. Übrigens, sind sie schon mal am Grimselstausee entlang gelaufen? Das ist übrigens auch mit Kindern zu bewerkstelligen. Nur damals hatte es vermutlich weniger Wanderer, als es diesen Sommer haben dürfte.

Vor zehn Jahren kam auch Toni Vescoli im Beitrag vor. Von ihm gibt es ein Stück, die „N1“, das ich leider nur als Youtube-Konserve habe. Hier sieht und vor allem hört man die Gegensätze. Eine fährt mit Grimselstrom rund um die Grimsel rum und Toni singt über die Autobahn …

… und wir sprachen meist über Wasser, das ohne Druckleitung seine Kraft hat.