Gen-Technik für die Zukunft?

Ist Gen-Technik die Lösung für weniger Spritzmittel? Indiens Bauern machen es mit Produkten aus dem Schwarzmarkt vor.

Ohne Spritzmittel werden viele Landstriche verganden. Spritzmittel sollten, wenn sie überhaupt  angewendet werden, nur ganz gezielt eingesetzt werden … zum Beispiel mit neuesten Maschinentechnologien direkt auf die einzelnen Blätter gespritzt werden. Via Bilderkennung realisierbar. Utopie? Nein, aber sicher nicht für jeden erschwinglich.

Vielleicht sollten wir mal nach Indien schauen, wo Bauern noch weniger Geld haben, als Klein- und Kleinstbauern in der Schweiz. Nicht ganz einfach, dieser Gedankensprung … aber vermutlich die einzige Lösung für die Zukunft. Bis dieses Gedankengut weit verbreitet ist, werden vermutlich noch 10, 20 Jahre vergehen … in ungefähr einem halben Jahr finden sie den Gratis-Zugang zum Artikel „Indiens Bauern fordern Gentechnik“ in Bild der Wissenschaft. Wer nicht warten kann, ersteht sich Heft 12/2019 … mein Exemplar geht nächste Woche via Beziehungsperson an ein Gymnasium … seit Jahrzehnten.

Ein neues Thema? Sicher nicht. Seit rund 20 Jahren im Gespräch. Suchen sie mal mit den Stichwörtern: “ gentechnik indien „. Lassen sie sich überraschen.

Sänklochdechu hei a riesegrosse Vorteu …

… Vorteil, für solche die nicht poliglott sind. Wie viele haben an unserer Exkursion über Dolendeckel teilgenommen?

Ich gebe mir Mühe, dass ich die Zahl bis am Schluss dieses Beitrages nicht vergesse.

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Noch herrscht Ruhe bei der Telefonkabine – Gschichte in mindestens fünf Spachen – eine sogar Berndeutsch.

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Wetter wie aus dem Bilderbuch, obschon von der Klimaerwärmung rein nichts zu spüren war.

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Der hat vermutlich zu viel Kälte erlebt oder taut langsam aus dem Permafrost aus … eine Kappe auf dem Kopf war ganz angenehm …

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… der kleine Bruder, auch in Beton. Da ich nicht Prof. Dr. dolo. bin, darf ich auch solche zeigen. Wissen sie, wie diese kleinen Schachtdeckel heissen? Strassenkappen! Die Dolologen mögen mir verzeihen.

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Vermutlich ist diese Kappe schon ziemlich lang am gleiche Ort.

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Der freundlichste Runde in Schlossrued. Aber trotz Teilnehmerzahl immer noch am Lachen.

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Ach du Sche…, das ist ja auch keiner.

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Und wer hat gesagt, dass die immer rund oder quadrisch sein müssen?

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Das ist genau der 200erste Dolendeckel auf unserem Rundgang, den wir gesehen haben. Gezählt ab dem Storchen. Wir wollten doch wissen, ob wir anschliessend noch so eine Art Vortstandssitzung abhalten können. Und wo ist der 200.? Danke für die Beratung, wo jetzt ein Clochard an der Rued entlang spazieren würde.

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Beim Regenwassersammler stossen wir auf ein interessantes Lager.

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Zum Glück hat uns Clochard nicht begleitet – eim Jack Russel, ein Jagdhund zumindest für kleinere Fälle. Zwei Schüsse auf der andern Talseite. Wenn es nach dem neuen Jagdgesetz ginge, wäre es vielleicht ein Braunbär oder Luchs. Dann mehrfach ein Jagthorn … nein, es werden damit Schafe in Sicherheit gebracht. Entschuldigen sie, ich habe überhaupt nichts gegen die Jagt, nur einige Tiere sollten geschützt werden. Ich esse liebend gerne Wild – Maro lässt grüssen, ein Geheimtip – also bis zu den Ravioli vordringen.

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Schon wieder ein Kuhpflütter … ne, ein Dolendeckel, der 250igste, fernab jeder Zivilisation und daneben wird Mitte November Gras gemäht und mit dem Ladewagen zusammengetragen.

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Vielleicht ist da mal einer abgestellt worden … oder davon gerollt …

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… wir sind wieder beim Storchen, halten sowas wie eine Vorstandsitzung im 2/3-Rahmen ab und beschliessen einiges, das wir ihnen im nächsten Jahr vorstellen. Der Dritte im Bunde wird schmunzeln und dann machen wir das offziell. Hilfe erhalte ich vom Blick in in Zeitung …

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… Fisch als Sternzeichen und Biber als Aszendent. Wir wissen nun genau, was zu tun ist.

Die Überschrift dieses Beitrages lautet: Sänklochdechu hei a riesegrosse Vorteu …

… sie verhindern Abstürze und einen solchen Deckel braucht auch der NVV Rued, denn der Absturz ist programmiert. Hier noch einiges Zahlenmaterial zu unserer Exkursion. Entschuldigungen – 6  – besten Dank. Mit exkursionierende Gäste – 1. Sie war auch schon an der Rebbergwanderung dabei. Und wenn ich mal mich als Exkursionsleiter nicht mitzähle, dann sind aus dem Ruedertal, wo alle Haushalte angeschrieben wurden und im Aktuell von Schmiedrued auf diesen Anlass frühzeitig hingewiesen wurde, so viele auf die Exkursion mitgekommen:

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Verschmutztes, schweres H2O und Gusseisen

Wasser sollte unverschmutzt sein und über die physikalischen Eigenschaften von Eisen werden wir nicht lange diskutieren, denn hier wird es endgültig zu kompliziert und zu widersprüchlich.

Über Dolendeckel, hochwissenschaftlich Dolologie genannt, können sie bei der Einladung zum Rundgang mehr lesen.

In zehn, zwanzig, fünfzig oder wenn es solange wie mit den Gravitationswellen geht, werden die Menschen in 100 Jahren über den heutigen Wikipedia-Inhalt über Wasser lachen. Wozu brauchen wir Wasser? Zum Trinken und Schwimmen. Und wozu wird Wasser in Zukunft auch noch gebraucht. Als Informations- und Speichermittel. Das ist ein Spezialgebiet in der modernsten Forschung. Eine etwas veredelte Form von Wasser ist Wein und mit dieser Flüssigkeit kann ich am Ende der Exkursion etwas Erstaunliches in dieser Richtung zeigen … falls wir Spender und Versuchspersonen finden. Über dem Wasser habe ich es diese Woche schon demonstriert. Die Eigenschaften von Wasser sind total erstaunlich. Es geht auch mit Brunnerwasser, aber hier ist das Degustieren für die meisten viel anspruchsvoller. Heute trinken Menschen Hektoliter weise Mineralwasser und rühmen deren Qualität und meist ist es nur das Co2, das die Menschen und das Wasser zum Sprudeln bringt. Ich nenne keine Namen, aber da gibt es zuhauf Produzenten, deren Wasser ich über längere Zeit nicht mal meinen Zimmerpflanzen zumuten möchte.

Wasser ist der wichtigste Rohstoff, den wir Schweizer besitzen.

Tragt um Himmels Willen Sorge dazu. Der Kanton Aargau ist daran, einen riesengrossen Fehler zu machen. Schauen sie mal die Abwasserreglemente in unserem Tal an. Wer eine eigene Quelle hat, wird übermässig zur Kasse gebeten. Ich habe einige Jahre Gemeinden und Städte beraten. Den Aargau haben wir damals als Musterkanton hervorgehoben. Die anderen haben dazugelernt, der Aargau ist vielerorts stehen geblieben … andere sagen, vermutlich zurecht, er hat Rückschritte gemacht

Unsere Reglemente sind so ausgelegt, dass in Zukunft vermehrt einfach Gemeindewasser verbraucht wird. Das ist einfacher und es braucht keinen Unterhalt mehr, für die eigene Quelle. Billiger! Wir haben aber einige supergute Quellen im Tal – Waldquellen. Etwas Besseres gibt es nicht. Der Mineralgehalt ist eigentlich nicht massgebend, den können sie auch als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Wasser, das gelitten hat, wieder zu verbessern ist auch möglich. Weltweit ein Milliardengeschäft. Wieso nicht einfach geniessen, was uns die Natur gibt. In unserem Tal haben wir auch einen grossen Vorteil, was Pestizide anbelangt, was Kunststoff betrifft. Die meisten andern haben mehr. Die andern vergleichen wir nicht mit einem einstelligen Faktor, in Prozenten, da dürfen wir mit Promille rechnen.  Also tragt Sorge zu unseren kleinen guten Quellen. Vor allem zu denen im Nagelfluhgebiet oder in robusten Sandsteinlagen.

Biodiversität ist in aller Munde. Im Tal oben haben sie unter diesem Stichwort auch Bäumchen gepflanzt. Das Banner mit der Doppelinitiative wollten sie nicht aufhängen. „Wir sind politisch neutral.“ Vier an einem Tisch haben das gesagt oder nicht widersprochen. Ich stand, aber sicher nicht in Achtungsstellung. Wir vom NVV Rued haben Probleme mit dem Überleben. Falls uns dies nicht gelingt, sollte ein Restvermögen nie an die politischen Kommissionen gehen. Sorry, das sind Schönwetterpolitiker, die von Umweltschutz nicht viel verstehen … oder sich zu stark beeinflussen lassen.

Naturschutz, Umweltschutz ist weder links noch rechts. Nur, es gibt mehr Linke, weniger Gutsituierte, die sehen, was auf uns zukommt. Wenn uns die Klimaerwärmung nicht umbringt – und das macht sie garantiert nicht – dann macht uns der Geldwahn mal fertig. In unserem Tal ist es nicht mal das Geld, um das es geht. Hier ist mann und frau vielfach nur konservativ.

Eine Initiative oder ein Referendum kann man immer unterschreiben – ab dafür oder dagegen. Der Volkswille kommt dann raus … zumindest von denen die stimmen gehen. Doppelinitiative Biodiverstität und Landschaft – oder zum Jagdgesetz. Entschuldigen sie, ich esse gerne Fleisch, aber einen Biber oder Bären auf dem Teller, da hab ich Bedenken.

Ohne Wasser, geht es garantiert nicht. Ohne Dolendeckel schon, obwohl die einiges abhalten, was in den Wasserkreislauf einströmen will oder runterfallen könnte. Einige Dolendeckel aus Gusseisen werden wir sehen. Unter Kunststoffdeckel versteckte Handy-Antennen habe ich nicht gesichtet. Aber es gibt andere Kunstoffprodukte, die zu oft weggeworfen werden und die Umwelt gefährden – oder anders gesagt, uns gefährden, denn wir zählen auch zur Umwelt. Und wer etwas sagt, was im Wasser nichts zu suchen hat, erhält von Guy Parmelin einen Mundkorb. Und wer es nicht wissen sollte, Waadtländer Reben werden bis auf wenige Ausnahmen öfters gespritzt, als solche in Südfrankreich. Ob letztere wohl deshalb meist günstiger sind, weil Spritzmittel nicht gratis sind? Vermutlich besitz er auch Nestlé-Aktien.

Am 14.1.2020 können sie im Naturama mitdiskutieren.

Politik ist heute wie eine Seilziehmeisterschaft. Jeder will möglichst viel Terrain gewinnen und macht einen extremen Vorschlag und der andere zieht extrem auf die andere Seite, bis man etwas Vernünftiges hat. Wenn sich die Politik wieder mal einige Jahrzehnte zurück erinnern würde, müsste man nicht so viel Geld, Information und Unwissen aufwenden, bis man etwas Ausgegorenes hat. Sie können es ja nächste Woche mit der Biodiversität mal antönen. Alle Initiativen, Referenden sind extrem und ein Gegenvorschlag wäre angebracht. Ganz ohne Spritzmittel wird es nicht gehen. Aber die sollten gezielt ausgebracht werden – und hier hapert es noch ganz extrem.

Vermutlich werde ich nächste Woche in der Lage sein, etwas im Internet vorzustellen, das in dieser Beziehung seines gleichen sucht.  Noch bin ich daran, auf „Herz und Nieren“ zu prüfen. Es geht nicht um Wasser, sondern um Boden und wie man „landwirtschaftlichen Abfall“ besser nutzen kann. Sicher auch nicht, wie man Gletscherwasser recyceln kann.

Für Kanaldeckel, die leiser werden, habe ich eigentlich auch noch nie ein Bedürfnis gehabt. Faszinierender ist schon die Liebe zur Mathematik und Dolendeckeln. Es geht hier nicht darum, dass konische Deckel den Druck besser verteilen. Auch nicht, wenn wir in der Schule immer auf diesen Deckeln mit Märmeln gespielt haben. Dolendeckellöcher können für Verschiedenes verwendet werden – diese Idee ist eher zu vermeiden. Sie können ruhig schmunzeln, das Eichhörnchen hat es überlebt.

Dolendeckel sind schwer, aber es gibt nicht so viel schweres Wasser um uns vor einer andern drohenden Umweltkatastrophe zu schützen. Dieser Deckel ist wesentlich grösser und gefährlicher. Es droht nukleares Material auszutreten. So betrachtet, sind Fukushima und Tschernobyl leider nur Nebenschauplätze. Der Originalbericht vom 10.11.2019 in der Los Angeles Times.

Tragt sorge zu unserem Wasser.

Hier noch die aktuellste Mitteilung über die Dolologen und falls sie noch mehr Initiativen vertragen – hier geht es zur Initiative für sauberes Trinkwasser.

 

 

 

Du bist kein Neandertaler, du bist ein Guggenmosi …

Neandertaler, das war auch ein Schimpfwort. Das ist seit dem 6.11.2019 vorbei.

Gorilla

Ein geniessender Gorilla wem schaut er zu?

An diesem Tag ist der Bericht erschienen, dass ein rund zehnmal älterer aufrechtgehender Menschaffe gefunden wurde – zumindest einige Knochen – der Danuvius guggenmosi. Er wurde 2015 in der Tongrube Hammerschmiede im Allgäu gefunden. Hammerschmitte, da muss ich doch schauen, wo das ist – bei Pforzen im Allgäu. Ganz einfach zu finden. Ziemlich genau zwischen München und Lindau, bei Kaufbeuren. Lindau am Bodensee natürlich. Lindau im Kanton Zürich, das war offiziell genmanipuliert. Keine Ahnung, was heute auf diesem Gebiet in der Schweiz läuft. Es wechselt eh alles. Als Jugendlicher habe ich noch auf dem Strickhof gespielt – der war damals in der Stadt Zürich, wo heute das Tierspital ist.

Zurück zu Guggenmosi im Allgäu. Das ist in Bayern. Der Vorgänger der Menschen war Deutscher, Europäer und nicht Afrikaner. Genau genommen Bayer. Gen-mässig habe ich zumindest einen Viertel davon. Meine Grossmutter war gebürtige Lindauerin. Mein Kollege und Blogger kann jetzt ganz beruhigt schlafen. Ich habe zuerst nach Guggenmoos gesucht und das liegt knappe 5 km von ihm. Der Name kommt von Sigulf Guggenmos.

Das Ganze ist eine Sensation – hier wird die Menschheitsgeschichte umgeschrieben.

Die zehn grössten Klimairrtümer

so als aktuelle Zugabe für alle Guggenmosi’s.

 

Regiohöck

Einige Bilder und Eindrücke aus Holziken.

Was wann wo stattfand, steht hier … dann muss ich nicht viel schreiben. Ist ja eigentlich eh alles freiwillig.

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Diese Hartholzstämme sind vermutlich absichtlich da … Zeit lassen zum verrotten. Im ersten Teil haben wir einen Waldrundgang gemacht. Der erste Arbeitstag in der Lehre hat Urs geschildert. Er musste vier Pneus mit dem Veloanhänger holen. Wozu? „Du nimmst jetzt Altöl, zündest den Pneu an und dann verbrennst du die Äste“. Ja, so war das damals. Ich habe mal mit rund einem Dezi einen Asthaufen im Garten angezündet. Eine Stichflamme von einigen Metern und ich habe mich blitzschnell im nassen Gras gewälzt. Der Pullover hatte keine Fuseln mehr und ich einen graueren Bart als heute. Mein Ex-Schwager hatte Benzin darunter gemischt. Und Urs zeigte uns eindrücklich auf, wie der Wald in der Vergangenheit anders aussah. Und was im Boden zu finden ist. Viele Biomasse und Pilze, Mykorrhiza, die weit verwurzelt sind und dem Baum helfen, gut zu gedeihen … irgendwo gibt es einen Halimarsch in der Grösse von 50 Fussballfeldern.

Und was braucht der Baum noch? Regenwürmer! Und was braucht er keinesfalls? 30- und in Zukunft 40-Tönner, die den Waldboden zerstören … und es sieht auch noch schlecht aus. Hier wird nur auf Waldwegen gefahren. Sonst gezogen. Ein herrlicher Wald. Ich hab den  nicht gekannt, aber den schaue ich noch öfters an. Aargauer Wald habe ich vor Jahrzehnten kennen gelernt, mit einem Oberförster. Dem Vater von einer, die auch bei Bird Life ist. Er hat damals über den Kanton Aargau gejammert, dass die nichts machen. Schade kann er den Wandel nicht mehr mitverfolgen, dass man jetzt mit Achsamkeit dem Wald begegnet. Noch nicht ganz alle, aber hoffentlich kann man die überzeugen. Nicht die Förster, vor allem die Waldbesitzer. Zum Wald soll man schauen, denn aus ihm entspringt das beste Quellwasser. Eine grosse, gesunde Krone ist ein Zeichen für gesunden Wald, der die kleineren Bäume schützt und den jüngeren Wasser abgibt. Hoch gewachsene Bäume sind kein Qualitätszeichen. Ein Wald für die Zukunft.

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Irgend etwas sollte sich in Zukunft noch ändern … 30 Personen, 3 Frauen. Unser Vorstand im Ruedertal könnte noch einige brauchen.  Meine Anlaufstellen werdet ihr wohl noch herausfinden. FB stephan55, „was hoch“, da bin ich nicht zu finden, zu datensammelnd.

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Echt schöner Mischwald.

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Vier Etagen. Die Jungbäume dank der Verjüngung und die alten hohen mit schöner Krone … in etwa zwei drei Generationen werden die Etage zwei und drei auch aufgefüllt sein.

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Da brauche ich noch etwas Nachhilfeunterricht … das Kinder reinigen können? Oder muskelschonender Einstieg bei Hochdruck?

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Kiesgruben … vermutlich die schönsten Biotopgebiete in der Schweiz … Karden, es gibt sogar ehemalige Vorstandsmitglieder, die das Zeugs essen. Essen sie lieber Artischocken mit spitzen Stacheln … erhältlich auf italiennischen Märkten. Mit Handschuhen rüsten, aber ein göttlicher Genuss.

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Nun ist klar, wieso dieser Fischreiher, Graureiher heisst.

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Eine Libelle im November … muss mal an einem Sommerabend hingehen.

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Imposante Grube, aber recht unstabil … die Sandsteinschichten sind eher gepresster Sand, von Hand zerbröselbar. Hier wird renaturiert.

Dann Einfamilienhäuser. Viele Steine zieren die Gärten, aber keiner scheint aus der Grube zu sein. Und viele grosse herrlich grüne Rasen. Tief geschnitten … ohne einen Makel. Oder doch? Hier sollten die Alarmglocken läuten … die ganze Nacht lang. Irgend jemand müsste anfangen, den Nachbarn zu überzeugen, dass das sicher keine gesunde Biodiversität ist.

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Dritter Teil mit einem Film über Biber in der Uerke. Wunderschön. Echte Biodiversität. Unterschreiben sie die Doppelinitiative und ab die Post. Die Naturschutzkommission hatte heute in unserem Dorf einen Rundgang und Bäume gepflanzt. Thema Biodiversität. Sie wollten das Banner nicht aufhängen: „Wir sind politisch neutral.“

«Die heissesten Plätze in der Hölle sind für jene reserviert, die in Zeiten einer moralischen Krise ihre Neutralität aufrecht-erhalten.» Dante Alighieri zitiert von Beat Flach, (GLP)

Mehr Infos auf der Korrektur-Initiative. Dagegen ist der Vogel des Jahres, der Neuntöter, fast ein Heiliger.

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Am Schluss der Veranstaltung Glockengeläut. Keine Kirche, aber in Holziken umstritten. Lebt doch friedlicher miteinander! Danke dem Team aus Holziken und dem Echo. Nicht dem der Glocken, die mit den Büromöbeln.

Das Wasser vom Dolendeckel bis ins Meer

Samstag, 16. November 2019Treffpunkt 14.00 Uhr beim Schulhaus Schlossrued

Jedermann ist herzlich eingeladen. Wir Wir machen einen kleinen Rundgang durch Schlossrued und diskutieren über Dolendeckel und Wasser.

  • Was hat ein Gully-, Schacht-, Kanal- oder eben Dolendeckel mit dem Naturschutz zu tun?
  • Oder mit dem Schutz von Menschen?

Schutz der Mensch

All das sind Fragen, wo wir einiges wissen, aber vermutlich noch lange nicht alles. Gerade in der letzten Frage findet ein Umdenken statt.

Hier einige Links über Dolendeckel – die „Wissenschaft“ der Dolologie. Dolologen werden uns an diesem Tag auch begleiten:

Bilder   …   Bilder   …   und noch mals Bilder.

Weitere Infos über Wasser bei:

Initiative sauberes Trinkwasser

So gesehen leben wir im Ruedertal in einem Wasserparadies und setzten uns ein, dass wir bei sauberem Quellwasser bleiben können und weniger Probleme als die Fluss-, See- und Grundwassertrinkern bekommen.

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Leitungswasser, Feuerwehrwasser, Schmutzwasser?

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Schlossrued ist poliglott!

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Heisst es jetzt eaux usèz oder eaux usées … gefunden in Uzès! Hier entspringt übrigens das Wasser, das die Römer in Nîmes tranken und mühsam über den Pont-du-Gard führten. Es hätte Wasser gegeben, das wesentlich näher war. Wieso das Mühsal?

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Dieses Signet habe ich doch auf den Marchsteinen von Schmiedrued schon gesehen.

Bis jetzt war überall unter den Dohlen Wasser …

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… und hier anscheinend ein Bürgersteg?

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Der scheint sich zurückzuziehen, will Versteckis spielen …

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… und vergnügen sich diese beiden wohl?

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Einige haben schon das Auge für diese abwechslungsreichen Metalldinger …

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… welche auch aus andern Materialien sein können. SCB-Eis wird es wohl nicht sein, aber kennen sie die verschiedenen Aggregatszustände von Wasser? Fest, flüssig und gasförmig und die nicht klassischen Aggregatszustände wie plasma oder suprasolid! Und dann gibt es noch die Holländer-Tomate oder -Gurke und da kommt wieder der Umweltschutz an die Reihe.

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Nüt verstünd – ja alles kann man nicht verstehen, geschweige denn begreifen.

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Nicht wirklich im Ruedertal gesehen, aber ich weiss, wer die gerne nehmen würde und dann … na ja mal schauen, was da noch so alles geht und kommt.

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Sogar zum Erstellen von Visitenkarten und Einladungen kann man sie verwenden.

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In der Schmitte oder der Hammerschmitte gemacht? Welche Nachteile hat dieser „handglismet“ Dohlendeckel?

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Ach du Schande. Stefan sieht einen bei Stephan, dieser rettet mit einem Pschütigoni deren fünf und Christian weiss den andern auch Rat. Diese Viecher – Feuersalamander und Kröte oder Frosch und eine Blindschleiche, die vor dem Fototermin abgehauen ist – die sind etwas mutig oder blöde, denn sie springen 150 cm in die Tiefe und warten auf Hilfe. Wieviele dass allein in der Schweiz verenden, weiss man nicht.

Zum Schluss noch ein Faktencheck des Infosperbers mit einem interessanten Link zu Co2, das gut für die Umwelt ist. Über das zunehmende Wachstum habe ich schon öfters geschrieben. Seit zwei Jahren sieht man es im Ruedertal extrem. Übrignes, die Dohle hat nichts mit den Dolendeckeln zu tun.

Abe mit em Co2, ufe mit em Klimaziel …

Klimademo in Bern – meine erste Demo, bei der ich mitmarschiert bin …

… oder müsste man eher sagen mitgestanden, -gewartet habe und dann ab und zu die La-Ola, wesentlich länger …

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… als in jedem Fussballstadion – und garantiert viel friedlicher. Diese Welle zwingt nicht richtig zum Kniebeugen. Einigen mag es „i d’Chnöde gange si“, denn viel fleissiger kam der Demospruch „CO2 abe, d’s Klimazieul ufe“, das mehr Muskeln brauchte. Na ja, ich hab ab und zu „geklemmet“, musste fotografieren.

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„Klimaziel hoch“ (was immer auch das heissen mag) …

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… Co2 abe. An der „Führerin Rechts von BirdLife Schweiz“ hatte ich meine helle Freude. Wiedersehen an vorderster Front. Über ihren Schwager werde ich demnächst im Finanzblog wieder etwas schreiben … wenn ich mal dazu komme … merken sie sich aber den Muskalteller 2018. Familienkram ade. Sie ist zumindest heute Bernerin und ich heute Aargauer. Der Aargau war dabei, das Ruedertal mit zwei Vertretern – die Blumenträgerin …

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… Ursus Rossini war „eingmietet“ … aber ehemalige Nachbarin der Schwester von Christa … fast ein Familientreffen an der Aarbergergasse. Nicht mal gestritten habe wir uns, wer die besten Aufnahmestandorte findet … Werner hat den guten Blick. Na ja, Familienzusammenhänge sind manchmal noch schwieriger richtig zu deuten, als Klimazusammenhänge:

  • Scheiss heiss ohne Eis

  • Kartoffelanbau statt Autostau

  • Äs längt, Gopferdami (zum Glück haben wir Berner einen Sprachfehler)

  • Lieber Lauch, als Rauch

  • In 50 Jahren: „Mami, was sind Eisbären?“

Vielleicht werden das nie Extremisten. Viel gefährlicher sind rote Hände

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… wenn sie überborden. Aber die Demo war absolut friedlich. Fotografierender weise habe ich in Bern schon ganz andere Sachen erlebt.

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Die Mlpd habe ich gesehen. Zufälligerweise vor der Bank, die vor kurzem mit der Farbe auffiel – am Frauenstreik waren angeblich 50 000 in Bern. Letzen Samstag 60 000 oder 100 000. Keiner weiss wieviel. Aber garantiert doppelt soviele. Soviele Menschen in der Innenstadt in Bern gab es noch nie … und das total friedlich. Hochachtung für alle, die mitgemacht haben.

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„Kapitalismus und Ökologie, das klappt nie!“ Doch, aber die Geldgierigkeit, die heute herrscht, hat nichts mehr mit Kapitalismus zu tun. Dieser Stand war vor der Nationalbank. Murgang im Kapi-Tal, darüber werde mal ich schreiben … meine Erfahrungen aus der Ökonomie und der Ökologie.

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Drei Stunden zuvor, war auf dem Bundesplatz noch der Samstagsmarkt langsam am aufräumen.

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Mit Sprit bringt man die Kleber ab. Den Bussenzettel an der Winschutzscheibe weil im Halteverbot parkiert – das sieht fast aus wie das Embelm der Extinction Rebellion, die anscheinend auch an der Demo waren. Der SUV, ein Range Rover, mit so hoher Nummer, wie es früher nur LKW-Anhänger hatten, scheint noch einige Nachhilfestunden nötig zu haben. Die noch schöner „gestaltete“ Frontansicht zeige ich nicht – müsste die Nummer verdecken.

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„Sind sie der Koch?“. Ja, ich koche falschen Hasen – erstaunlicherweise ein beliebtes Fotosujet. Die „Doppelinitiative Biodiversität und Landschaft“ – zweimal JA! Bei uns im Tal wird es einige Verärgerte geben. Aber seid beruhigt, sie wird vermutlich abgelehnt. Zu extrem. Mit dem Schwager, den ich vorher erwähnte, habe ich auch über die ähnliche Initiative in Deutsschland diskutiert. „Keine Chance, zu extrem!“ Das ist die Meinung vom Biopionier im Kaiserstuhl. Wir sind zu früh – aber regen an! Einige auf – aber die sind für die Zukunft alles andere als massgebend.

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Angebaggert wurde ich mit meiner „Kochschürze“ nicht, aber es gab Superdiskussionen. Spass hatte ich mit der jungen Dame mit grünen Lippen aus der Romandie. Die Landesgegend, die sehr stark in Bern vertreten war.

Um 14.30 Uhr läuteten die Kirchenglocken für 5 vor 12. Sorry, das habe ich vor lauter Lärm nicht gehört. Die Lärmemission war extrem und alles andere als umweltfreundlich.

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Hier musste ich an ein Erlebnis in der Jugendzeit denken. Englischunterricht und mein Kollege meinte „Matthäus 5.3„. Die Uhrzeit stimmt total überein. Eine Bibel lag auf der Fensterbank und ich suchte und musste auf Englisch erklären: Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. Viele haben an der Demo gelacht und die meisten den Spruch echt wahrgenommen.

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5.3 neben der alten Polizeikaserne und hier einige wenige, die man sah. Mit Fahrrad und haben merci gesagt, als ich zur Seite tratt. So sollte Bern immer sein.

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Lieber Michael, dein wichtigstes Blatt lag total daneben, es war total friedlich. Denn Artikel in der Printausgabe finde ich nicht. Wie wäre es mit einer Suchfunktion. Digital tönt es sanfter.

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Echt friedlich. So sollte jede Demo sein. Das Bild dieses Kameramanns sagt mehr als 1000 Worte.

 

 

 

Klimademo in Bern oder Berlin, auf der Strasse oder in der Gasse?

lililili … haben die Organisatoren nun beim Ort Bern ein li vergessen und Berlin schreiben wollen?

„Die BirdLife-Leute aus den Sektionen, Kantonalverbänden und Landesorganisationen bis zur nationalen Ebene sowie von Pro Natura, Landschafts- und Heimatschutz treffen sich um 13.30 Uhr bei der Aarbergerstrasse 61.

Die einzige Aarbergstrasse die ich kenne ist in Berlin und dort gibt es sogar die Hausnummer 61. Erstaunlich, aber meines Wissens gibt es in der Schweiz keine Aarberstrasse. In Bern aber eine Aarbergergasse 61.

Das Gebäude vis-à-vis war früher die Hauptpost, Bern 1 Transit oder dann Bollwerkpost, als die Schanzenpost I eingeweiht wurde. Das Haus gehört heute der Swisscom. Genau gesagt ist sie dort eingemietet, denn sie haben die Liegenschaft ins Ausland verkauft und leasen es jetzt back.

Bis am Samstag und seid alle friedlich – satirisch, ironisch ist erlaubt.

 

Wenn sie mehr wissen wollen, lesen sie die beiden folgenden Beiträge.

Umwelt und Religion

Der Tagesanzeiger sorgt für Stimmung.

Zwei Tage habe ich mich in Zürich mit Reformern „herumgeschlagen“ – mit den Klons von Zwingli. Erwähnt habe ich auch die ehemalige reformierte Zirkuspfarrerin. Nur Katharina ging eher mit Clowns um.

Umweltschutz, wie er heute auf der Strasse gefordert wird, soll fast religiös sein? Zumindest ist es gut, wenn sich die Religionen für den Umweltschutz einsetzen. Aber nicht auf die schier histerische Art, wie das heute gemacht wird. Ich werde auch an die Demo gehen … aber nicht organisiert … ich schaue mir das neutral an. Vielleicht müsste man die Religion wechseln. Zu einer solchen, wo man noch einige Male geboren wird. Dann würden vielleicht mehr zum Umwelt Sorge tragen, weil sie noch mals auf dieser Welt leben werden. Sonst kommen sie dann wirklich auf die Welt.

Was heute alles geschieht, entspricht nicht genau dem, was ich beim Studium „Umweltmanagement“ gelernt habe. Zugegeben, es gibt viel, das neu entdeckt wurde … aber einiges wurde als Hype stilisiert. Hinter der Umwelt steckt extrem viel an Subventionsgeldern. Und wer solche erhält, schreit nach mehr. Schreit laut. Vermutlich manchmal zu laut. Heute wird maximiert nicht optimiert.

Schwarzmaler haben in der Geschichte selten Recht bekommen, aber es gibt schöne Beispiele, dass man Verschwörungstheoretikern viel später einmal Recht geben musste. Ja, sie dreht sich, steht nicht im Mittelpunkt und ist rund. Da hat die Religion mitgespielt, dass die Erde astronomisch neu eingeordnet werden musste.

Im erwähnten Artikel ist ein Kommentar drin, den ich nicht vorenthalten möchte:

„Eigentlich höchste Zeit, dass eine vielgelesene Tageszeitung die ganze Entwicklung mal kritisch hinterfragt. Leider dürfte es allerdings zu spät sein. Kritische Stimmen werden schon seit längerem ins Lächerliche gezogen und als Klimaleugner bezeichnet. Die Zeiten haben sich aber insofern geändert, dass sie nicht mehr als Ketzer auf dem Scheiterhaufen enden sondern nur riskieren, ihren Job als Forscher zu verlieren. Gerade aber kritische Stimmen sind bei einem sog. allgemeinen Konsens extrem wichtig, und sollten Gehör erhalten. Zu kritisieren gibt es nämlich einiges bei diesem IPCC and deren Forschern: keine Offenlegung der Algorithmen der Modelle, Ueberprüfung der Treffgenauigkeit u.s.w.
Im übrigen zeigen div. Arbeiten, dass immer erst der Temperatur- und dann der CO2-Anstieg erfolgte.“

Schaut vor allem die beiden letzten Zeilen von Robert Maierhofer an, der diesen Kommentar schreib. Andere sind auch absolut lesenswert.

Ein schönes Thema wären auch die Patente, die aufgekauft wurden, damit man sie nicht brauchen kann … der Akku zum Beispiel. Hier geht es immer um eines. Wie kann man seine Investionen noch vermehrt ausnützen, ohne neu zu investieren. Auch auf der Lösungsseite geht es immer um Geld.

Wieso  ist eine Demo gut?

Sie macht aufmerksam, auf ein brisantes Thema und je mehr Menschen Umweltschutz im Kopf haben, desto eher passiert etwas. Im Kleinen soll es anfangen. Plastik sammeln, separat entsorgen oder noch besser vermeiden. Ich habe jetzt gerade eigenes Holz und vier Tannzapfen in den Ofen geworfen, um die 19 Grad Temperatur aufrecht zu erhalten. Achtzehn ist mir nach diesem schönen Sommer in Südfrankreich noch zu kalt. Wie warm haben sie es?

Der ganze Klimawandel ist nicht nur menschgemacht. Die schneller wechselnden Klimazyklen, die schon vor vierzig Jahren vorausgesagt wurden, können wir nicht gross beeinfluss. Aber uns dagegen absichern. Zum Beispiel nicht direkt am Meer bauen … aber nach denen die Sintflut, um mit der Religion abzuschliessen.

Hier noch ein Artikel, den ich einen Tag zu spät gesehen haben:

Dank mildem Klima zur Weltmacht: Römisches Reich blühte erst mit „Klimawandel“ richtig auf

Nationalrats-Wahlen, Dolendeckel und Klimademo

Der NVV Rued ist politisch neutral – das steht in den Statuten. Und was haben Dolendeckel mit den Nationalrats-Wahlen zu tun?

Was macht man nun, wenn ein unbequemer Mensch, wie er selbst auf der Homepage festhält, mir ein Mail sendet. Da er noch viel anderes zu bieten hat und ich selbst auch unbequem bin, halten wir dies hier mal fest. Ob ihr ihn dann wählt, das ist nicht mein Bier. Er macht einen Wahlkampf, der ganz anders ist. Hier noch sein Brief und der Talon.

Aber es braucht heute unbequeme Leute. Den Menschen zuliebe – ich würde sagen das höchste Geschöpf in der Natur – den Tieren, der Natur … unserer Zukunft.

Heute mache ich keine aktive Politik mehr. Damals, war ich mal Grossratskandidat und habe es nicht geschafft. Zum Glück vielleicht. Eben, damals entgegnet mir ein kürzlich abgetretener BR, wieso ich mit ihm über die Zusammenarbeit mit den Grünliberalen diskutieren möchte. Das sind doch Linke. Auch er konnte mir nicht erklären, warum Ökologie, Naturschutz links sein soll.

Links – rechts. Wird oft nicht das Vermögen, das Einkommen angeschaut? Rechts sind die Reichen und links die Ärmeren. Ganz arme Menschen haben wir bei uns zum Glück eher selten, aber viele sind Mittelmass, zumindest geldmässig und oft werden die schon als Linke bezeichnet. Weil man vom Durchschnitt aus geht und nicht vom Median.

Ich will nicht jammern. Bin ganz in der Mitte und erst noch ganz oben. Nicht geldmässig, sondern liberal, progressiv. Alles andere als konservativ. Einiges muss in der Politik ändern, sonst hat spätestens die nächste Generation grosse Probleme am Hals. Zumindest die „Linken“ und die in der Mitte. Die andern scheinen genügend Geld zu haben um ständig in einem klimaneutralen Haus zu wohnen, sich bequem fortbewegen zu können und sich vielleicht noch die Medizin leisten zu können, weil die Umwelt und allem was in den Lebensmitteln und im Wasser landet, langsam aber sicher ungesund wird.

Also, es braucht unbequeme Menschen, vor allem auch in einer Zeit, wo im Kanton Aargau Quellbesitzer mit extrem hohen Gebühren belastet werden. Das ist politische Enteignung vom wichtigsten Gut, das wir in der Schweiz haben: Wasser. Unsere Behörden sind heute wie Nestlé. Richtig geldgierig. Nur, die Behörden haben die Kosten nicht im Griff. Ich staune immer wieder, wie viel hier verbaut wird. Nützliches Land und extremst viel Geld. Goldrandlösungen!

Und sollten noch andere auf diesen Beitrag erscheinen wollen. Dann meldet euch. Vielleicht finde ich noch andere, die meine Wellenlänge haben und wer weiss, vielleicht lerne ich oder wir den ersten, den Brügger aus Brugg, mal persönlich kennen. Oder andere?

Dolendeckel

Die meisten Menschen haben sich noch nie überlegt, was Dolendeckel mit der Natur zu tun haben. Sehr viel. Mit den Nationalratswahlen allerhöhstens, dass sich dort Menschen mit der Problematik von Wasser und Abwasser beschäftigen.

Für 2019 habe ich noch die Idee, eine Exkursion über Dolendeckel durchzuführen – wenn alles klappt. Bei der Von Roll in der Klus werden seit einigen Jahren Dolendeckel mit Fischen drauf gegossen. Man hofft, dass die Leute sehen, dass dieser Schacht in ein Fliessgewässer mündet und dass sie keine schädlichen Stoffe oder Zigarettenstummel hineinwerfen.

Eben habe ich noch ein Mail erhalten. Über Tigermücken. Das sind die 2-8 mm grossen Viecher, die mich in Südfrankreich heimgesucht haben. 13 grössere und beissende Schwellungen haben sie mir am schlimmsten Tag verursacht. Die asiatische Tigermücke ist schon in der Schweiz heimisch geworden und es gibt nun Versuche, diese mit Mitteln, die Dohlen gegeben werden, zu vernichten.

Dolendeckel und Tigermücke

Auf Bild klicken und vergrössern, damit sie den Text lesen können. Die Dolologie ist die entsprechende, noch nicht ganz ernst zu nehmende Wissenschaft. Hier sind noch einige schöne Dolendeckel zu sehen. Klicken sie auf das zweite Bild und schauen sie sich die Details an. Und wie erkennen sie einen Dolologen? Wenn jemand ganz vergessen mitten im Strassenverkehr ruhig mit dem Handy über einem Dolendeckel steht und fotografiert. Dieses Hobby ist also nicht ganz ungefährlich.

Lärmbelästigung durch klappernde Dolendeckel gibt es auch. Man versucht nun, den Lärm zu reduzieren. Normalerweise läuft man achtlos über diese Deckel und dabei haben sie viel Interessantes zu bieten. Dieser Verein hat begnadete Referenten. Zwei dürften sie kennen. Der Medienmann Roland Jeanneret und Ruedi Krebs, der Berner Troubadour der Bescheid weiss über den Umfang und die Fläche eines Dolendeckels.

Übrigens, das Buch von Susanne Dieminger und Roland Jeannerat über Piccard – Pioniere ohne Grenzen ist ganz spannend.

Nachtrag: Einen Tag nach diesem Beitrag schickt die reformierte Berner Kirche ihre zwei Publikationen. Mit Althergebrachtem aufräumen. Die Berner sind nicht langsam. Die Aargauer Ausgabe ist erst Morgen im Briefkasten zu finden.  Bei einer Diskussion meinte einer, dass sich der Naturschutz nicht in die Politik einmischen soll. Er muss und das ist sicher nicht nur meine Meinung. Die Kirche muss es auch. „Die Kirche soll sich in die Politik einbringen.“ So der Leitartikel. Im Internet demnächst zu finden – Nr. 9/2019. Hier noch ein Ergänzungsartikel. Das Dossier „Arm zu sein bedeutet nicht nur, kein Geld zu haben.“ Zumindest dies wird auch im AG zu lesen sein in reformiert.

„Wo die Konservativen ganz vorne mitmarschieren“ (auch in der digitalen Zeitung – zwei Links zuvor) der Ethiker des SEK (demnächst EKS) von Franz Mathwig schreibt unter anderem: „Frauen sollen über ihren Körper selbst bestimmen dürfen.“ Um was es geht, steht hier. Auch Frauen gehören zur Natur – schützen wir ihren Willen.

Die Kirche setzt sich auch für die Natur ein. Im Ensemble liegt ein Plakat für die nationale Klimademo vom 28. September in Bern bei. Das Ensemble wird selten in Aargauer Briefkästen zu finden sein. In der Ausgabe Nr. 41 (noch nicht aufgeschaltet – siehe Link) ist auf Seite 12 „Fünf vor zwölf für das Klima“ zu finden. Vermutlich gehe ich hin.

Wer sich mit der Kirchenpolitik auseinandersetzen will, kommt diesen Samstag, am 30. August nach Bern. „Inter-/Nationalne Kirchen-Politik.“ Alle sind herzlich willkommen.

Nachtrag: Viele haben sich hier nicht mit der Kirchenpolitik auseinandergesetzt, vermutlich werden es an der Klimademo mehr sein. Aber die Kirche ist schneller. Hier noch das Mail, von BirdLife:

Liebe Präsidentinnen und Präsidenten der BirdLife-Sektionen, -Kantonalverbände und -Landesorganisationen

Klima-Demo und Biodiversitätskrise gehören zusammen

Deshalb: Kommt alle am Samstag, 28. September, am Nachmittag nach Bern!

Der Klimawandel und die Biodiversitätskrise als grösste Herausforderungen für die Erde gehören zusammen. Das zeigt sich nicht allein ganz aktuell im Amazonas, sondern auch bei uns: Das Austrocknen der Moore der Schweiz setzt Treibhausgase frei und zerstört gleichzeitig die Artenvielfalt.

Am Samstag, 28. September führen über hundert Organisationen, darunter alle Umweltorganisationen, die grosse Klima-Demo durch. Nicht zu verwechseln mit den Freitagsdemonstrationen der Schülerinnen und Schüler.

Der ?Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen? ist eines der grossen Thema der Klima-Demo. BirdLife Schweiz und die anderen Umweltverbände sind zusammen mit rund weiteren 80 Organisationen die Träger der Klima-Demo.

Kommen Sie mit uns am 28.9. nach Bern! Die BirdLife-Leute aus den Sektionen, Kantonalverbänden und Landesorganisationen bis zur nationalen Ebene sowie von Pro Natura, Landschafts- und Heimatschutz treffen sich um 13.30 Uhr vermutlich bei der Aarbergerstrasse 61. Von dort werden wir im Demonstrationszug hinter einem grossen Klima/Biodiversität-Transparent gemeinsam zum Bundesplatz marschieren, wo das grosse Demo-Programm läuft.

Bitte meldet euch gleich unter www.birdlife.ch/demo an und gewinnt Mitglieder eures Vereins zum Mitkommen. Alle, die angemeldet sind, können wir dauernd auf dem Laufenden halten, zum Beispiel über die Extrazüge, die uns Demonstrierende aus vielen Städten nach Bern bringen werden, und über den definitiven gemeinsamen Treffpunkt.

Unterschriften-SammlerInnen für die Biodiversitäts- und Landschaftsinitiative gesucht

Die Klima-Demo ist der ideale Ort, um weitere Unterschriften für die Biodiversitätsinitiative und die Landschaftsinitiative zu sammeln. Der Nationale Sammeltag von Ende August hat gezeigt, dass das Interesse an den beiden Initiativen gross ist. Über 6000 Unterschriften sind zusammengekommen. Es braucht aber nochmals einige zehntausend Unterschriften.

Deshalb suchen wir Freiwillige, die alle, die an die Klima-Demo fahren, anfragen, ob sie bereits unterschrieben haben, und ansonsten um ihre Unterschrift bitten. Die Trägerorganisationen der Doppelinitiative stellen alles Nötige zur Verfügung. Selbstverständlich können alle Unterschriften-SammlerInnen an der Demo teilnehmen, wo nicht gesammelt wird.

Bitte meldet euch als Unterschriften-SammlerInnen auch an unter unter ww.birdlife.ch/demo.

Mit unserer Teilnahme an der Klima-Demo geben wir der Umwelt Gewicht. Vielen Dank!

Wir freuen uns, möglichst viele BirdLife-Leute in Bern begrüssen zu dürfen. Mehr Infos: www.birdlife.ch/klima-demo, www.klimademo.ch

Beste Grüsse

Werner Müller
Geschäftsführer
BirdLife Schweiz

Wiedingstr. 78, Postfach, 8036 Zürich, Tel. 044 457 70 20, svs@birdlife.ch